Umbau

Institut für Baubetrieb und Baubetriebswirtschaft

Hannover

Nach der Berufung einer neuen Institutsleiterin und Fokussierung des Forschungsschwerpunktes auf Baumanagement und digitales Bauen mussten die Institutsräume den aktuellen Anforderungen entsprechend umgebaut werden.

 

Es entstanden offene kommunikative Räume für Arbeitsgruppen, Räume mit Spezialausstattungen für Virtual Reality und Digital Lab sowie ein offener Flurbereich mit Teeküche als Sozialbereich.

     

    • Umbau des Instituts für Baubetrieb und Baubetriebswirtschaft
    • im Auftrag des Staatlichen Baumanagements Hannover
    • 310.000 € Baukosten
    • Baubeginn Januar 2017
    • Fertigstellung Juni 2017

     

    Ausgenommen in Flur und Teeküche blieb die rohe schalungsraue Stahlbetondecke sichtbar als Industriedecke bestehen. Die Installation ist sichtbar unter der Rohdecke verlegt worden.

     

    In den Fluren blieben die Metallkassettendecken mit Randfries bestehen. Der Sozialbereich erhielt eine etwas höher als die Metallkassettendecke gelegene Rasterdecke.

     

    Die Flure erhielten einen Linoleumbelag in einem dunklen Grau, die offenen Arbeitsbereiche einen etwas heller grauen Nadelvlies, alle weiteren Räume wurden mit einem roten und auffällig gestreiften Linoleumbelag versehen.

     

    Die Fensterbänder wurden neu verglast und dadurch energetisch aufgewertet. In diesem Zuge wurden die alten Fensterbänke ebenfalls ausgetauscht. Alle Fenster erhielten ein Rollo als Blendschutz in einem sehr hellen Grauton. Der Virtual-Reality-Raum und der benachbarte Besprechungsraum erhielten zusätzlich einen Verdunkelungsvorhang.

    Sanierung

    Hörsaal A003 LU

    Hannover

    Der Hörsaal A003 wurde von Grund auf saniert inklusive Lüftungsanlage und technischer Ausstattung. Nach der vollständigen Entkernung erhielt er eine neue Akustikdecke und akustisch wirksame Wandbekleidung sowie ein neues Hörsaalpodest mit Bestuhlung und maßgeschneiderten Vortragsmöbeln.

    • Sanierung Hörsaal inklusive Umnutzung Nebenräume zu studentischen Arbeitsplätzen
    • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
    • ca. 310 m² Gesamtfläche
    • ca. 670.000 € Baukosten brutto
    • Baubeginn Juni 2012
    • Fertigstellung Oktober 2012

     

    Um den relativ kleinen Hörsaal großzügiger erscheinen zu lassen, sind Akustikdecke und Wandvertäfelung in raumbreite und raumhohe unregelmäßige Streifen geschnitten. Während die Deckenstreifen in der Höhe zueinander verspringen und so ein lebendiges Deckenbild entsteht, liegen die Streifen der Wandbekleidung in einer Ebene und gleichen zwischen Ruhe und Bewegung aus.

    Anliegende Räume wurden für neue studentische Arbeitsplätze umgebaut, zusammengelegt und ebenfalls umfassend saniert. Der 65 m² große Arbeitsraum bietet bis zu 42 Studenten Platz; ausgestattet mit Anschlüssen für Laptops und WLan. Die Gestaltung des Arbeitsraumes orientiert sich an der des Hörsaals; die akustisch wirksamen Materialien und Farben finden sich wieder, so dass die Zusammengehörigkeit der sanierten Räume ablesbar wird.

    Sanierung

    Hörsaal F - Medizinische Hochschule

    Hannover

    Der größte Hörsaal der MHH wird seit fast 40 Jahren für Lehrveranstaltungen, internationale Kongresse und Konzerte genutzt. Er wurde im Rahmen einer umfassenden Sanierung umgebaut und vergrößert.

    • Umbau und Sanierung
    • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
    • ca. 520 m² Gesamtfläche
    • ca. 2.300.000 € Baukosten brutto
    • Baubeginn Juli 2010
    • Fertigstellung Juli 2011

     

    Da die Lüftungsanlage und insbesondere die Medientechnik komplett veraltet waren, Bestuhlung und Bodenbelag nach rund 40 Jahren verschlissen und die ursprünglichen 384 Sitzplätze für einige Veranstaltungen bei Weitem nicht ausreichten, waren Umbau und Sanierung des Hörsaals dringend erforderlich.

    Im ersten Schritt wurde der Hörsaal komplett entkernt. Die tragende Stahlbetonwand auf der Vortragsseite des Hörsaals wurde abgebrochen, um den Vortragsbereich inklusive Bühnenbereich auszubauen. Dieser Eingriff sorgte dafür, dass die Anzahl der Sitzplätze auf 520 inklusive mobiler Bestuhlung erhöht werden konnte. Am 01.07.11 ist der Hörsaal der Medizinischen Hochschule feierlich übergeben worden.

    Sanierung

    Sanitäranlagen

    LU Hannover

    Bei dem langgestreckten 6-geschossigen Gebäude 3109 der Leibniz Universität, in dem Büro, Labore und Seminarräume verschiedener Fakultäten untergebracht sind, waren beide Versorgungs- und Erschließungskerne inklusive der Treppenhäuser stark sanierungsbedürftig und die Erneuerung der Sanitäranlagen dringend erforderlich.

    • Sanierung in 2 Bauabschnitten
    • im Auftrag des Staatlichen Baumanagements Hannover
    • ca. 1.100.000 € Baukosten
    • Baubeginn Juli 2010
    • Fertigstellung Ende 2011

     

    Das Gebäude verfügt über zwei identische Treppenhaus- und Versorgungskerne mit Medienver- und entsorgung, Aufzugsanlage sowie WCs auf jeder Etage. Die Abwasser- und WC-Anlagen waren teilweise defekt und asbesthaltig. Neben der Erneuerung der Sanitäranlagen und Treppenhaussanierung fand somit eine grundlegende Strangsanierung statt, neue Lüftungsanlagen wurden eingebaut und der technische Brandschutz verbessert.

    Die WC-Bereiche wurden neu organisiert und räumlich optimiert. Großflächige Plattenbekleidungen als robuste und fugenlose Oberflächen schaffen zusammen mit großformatigen Bodenfliesen und dezenten Langfelddecken sowie hochwertigen Einbauobjekten ein helles und harmonisches Gesamtbild in den schlauchigen und ehemals dunklen Innen-WCs.

    Sanierung

    Hof Niedersächsischer Landtag

    Hannover

    Über einen mit Klinker gepflasterten Hof wird das Nebengebäude des Landtags aus den 70er Jahren erschlossen. Unter dem Hof im Kellergeschoss befindet sich ein Verbindungsgang. Trotz teilweiser Sanierung der Räume im Kellergeschoss waren die immer wiederkehrenden Wasserschäden nicht abzustellen. Unsere Aufgabe bestand darin, die Ursache für die Wasserschäden aufzudecken und Sanierungsvorschläge zu entwickeln.

    • Begutachtung, Bestandsaufnahme und Sanierung Hof
    • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement, Hannover
    • ca. 800 m² Gesamtfläche
    • ca. 660.000 € Baukosten
    • Baubeginn Sommer 2009
    • Fertigstellung Oktober 2010

     

    Dehnungsfugen waren defekt, die mörtelverfugte Pflasterung wies starke Rissbildungen auf, war verschoben und die vorhandene Dämmung vollständig durchnässt. Eine vollständige Sanierung des Hofaufbaus war erforderlich. Ausgeführt wurde eine Warmdachkonstruktion mit einer Pflasterung aus Betonpflastersteinen. Die lang gestreckte Hoffläche wird durch dunklere, gleichformatige Steine gegliedert, die in feinen Streifen verlegt wurden. Um den Innenhof einladend zu gestalten, wurde eine Möblierung aus Betonblöcken mit hölzerner Sitzbankauflage in geometrischer Anordnung platziert und von Leuchten und Pflanzbecken begleitet.

    Sanierung

    Fenster Niedersächsischer Landtag

    Hannover

    Die größtenteils abgängigen Fenster aus den 50er Jahren wurden unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange ersetzt und gleichzeitig technisch und energetisch dem Stand der Bautechnik angepasst.

    • Bestandsaufnahme, Fenstererneuerung in denkmalgeschützen Fassaden, SiGeKo   
    • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement, Hannover
    • ca. 2.680.000 € Baukosten netto 
    • Baubeginn Juni 2009
    • Fertigstellung Oktober 2009

     

    Das Leineschloss bildet eine der ältesten Keimzellen der hannoverschen Stadtentwicklung. Unter Würdigung der Historie wurde ein Konzept für den Fensteraustausch entwickelt, das die größtenteils abgängigen Fenster aus den 50er Jahren ersetzt und gleichzeitig technisch und energetisch auf dem Stand der Bautechnik ist.

    Nach Bestandsaufnahme und Katalogisierung der Fenster wurden verschiedene Varianten durchgespielt und in Ansichtszeichnungen und Fotomontagen dargestellt. Die Entscheidung fiel in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Baumanagement, dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Niedersächsischen Landtag auf eine Wiederherstellung des optischen Erscheinungsbildes zu Zeiten von Laves. Die Fenster sind als Verbundrahmenkonstruktion mit integriertem elektromotorisch betriebenem Sonnenschutz erstellt, um den hohen Ansprüchen an Sonnenschutz und Bedienkomfort gerecht zu werden.

    Sanierung

    Hörsaal E001 LU

    Hannover

    Direkt am historischen Hauptgebäude der Universität befindet sich der Hörsaal E001, der nicht nur für Lehrveranstaltungen stark frequentiert ist, sondern auch für hausinterne Personalversammlungen und öffentliche Veranstaltungen genutzt wird. Da die Sanierungsarbeiten nur während der vorlesungsfreien Zeit in maximal drei Monaten stattfinden konnten, war der Bauablauf präzise vorzuplanen.

    • Sanierung
    • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
    • ca. 260 m² Gesamtfläche
    • ca. 690.000 € Baukosten
    • Baubeginn Juli 2008
    • Fertigstellung Oktober 2008

     

    Besondere Sorgfalt war auf die Material- und Farbgestaltung des Hörsaals zu legen. Da auch nach der Sanierung eine vielfältige Nutzung vorgesehen ist, waren Materialien und Oberflächen, Farben und Lichtverhältnisse so zu wählen, dass diese sowohl robust und strapazierfähig sind, als auch feierlichen Veranstaltungen einen adäquaten Rahmen bieten. Eine gute Akustik ist für große Veranstaltungen und die Nutzung unterschiedlichster Medien eine selbstverständliche Grundanforderung. 

    Auf eine expressive Farbgebung wurde verzichtet und ein etwas sanfteres Farbkonzept vorgeschlagen mit ausgewählten Farbharmonien und –kontrasten. Der Bauherr entschied sich für eine helle Ahornvertäfelung im Zusammenspiel mit einem lichtgrünen Linoleumbodenbelag.

    Die Vertäfelung, gemeinsam mit einer hellen Akustikdecke, erfüllt die vom Akustiker ermittelten Anforderungen in jeder Hinsicht. Die im Farbklang angenehm weiche Holzvertäfelung verleiht dem Hörsaal eine gewisse Gediegenheit und Feierlichkeit. Das Grün des Linoleums mit seinen verschiedenen Farbklängen gibt dem Raum eine frische Note, ohne zu aufdringlich zu sein. Die hellen, leicht wirkenden Materialien lassen den fensterlosen Hörsaal nach der Sanierung frisch und klar erscheinen.

    Die gewünschte Ernsthaftigkeit erzeugt das deutlich dunklere, blau-graue Hörsaalgestühl aus gebeiztem Buchenfurnier wie auch die eigens entwickelten Vortragsmöbel aus gleichem Oberflächenmaterial, die sämtliche Technik, wie Licht, Klima, Sanitär und Medien beherbergen. Die spielerische Note findet sich auf den Arbeitsflächen der Vortragsmöbel wieder. Diese sind mit demselben Linoleum belegt, der sich auch auf dem Boden findet.

    Sanierung

    Amtsgericht

    Hannover

    Das zwischen 1907 und 1911 erbaute Amtsgericht Hannover im Volgersweg ist in seiner barocken Formensprache heute ein Kulturdenkmal von städtebaulichem und geschichtlichem Wert, auf dem aus denkmalpflegerischer Sicht ein besonderes Augenmerk liegt.

    • Sanierung 
    • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement, Hannover
    • ca. 460.000 € Baukosten netto 
    • Baubeginn Juni 2008
    • Fertigstellung Oktober 2008

     

    Der Gebäudekomplex des Amtsgerichts umfasst insgesamt sechs Höfe. In enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz wurde für die Dachsanierung der zu verwendende Ziegel ausgewählt, um soweit wie möglich den Ausdruck der Dachlandschaft aus aneinander grenzenden Mansard- und Satteldächern zu erhalten.

    Für den dringend erforderlichen Austausch eines Teils der Fenster wurden - nach dem Vorbild eines bauzeitlichen Fensters und auf Grundlage moderner Fensterprofile - spezielle Profile entwickelt, die der Anmutung der bauzeitlichen Fenster entsprechen und dennoch die heutigen Qualitätsansprüche insbesondere im Hinblick auf Wärmedämmung erfüllen.

    Sanierung

    Hörsäle F102/303 LU

    Hannover

    Anlass für die Baumaßnahmen in den Hörsälen F102 & F303 im Hauptgebäude der Universität Hannover war die erforderliche Sanierung der Lüftungsanlage. Aufgrund der daraus resultierenden Arbeiten im Deckenbereich sollte die anstehende Komplettsanierung des Hörsaals F102 durchgeführt werden.

    • Sanierung von 2 Hörsälen, Aufstockung eines Treppenhauses 
    • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
    • ca. 900 m² Gesamtfläche
    • ca. 800.000 € Baukosten
    • Baubeginn 1.Bauabschnitt Juli 2007 / 2.Bauabschnitt Februar 2008
    • Fertigstellung 1.Bauabschnitt Oktober 2007 / 2.Bauabschnitt Mai 2008

     

    Da Baumaßnahmen in den Hörsälen nur in der vorlesungsfreien Zeit möglich sind, wurde die Maßnahme in zwei Bauabschnitte eingeteilt.

    Der 1. Bauabschnitt beeinhaltete im Dachgeschoss den Austausch der kompletten Lüftungszentrale von außen über das Dach. In beiden Hörsälen wurden die vorhandenen Metallpaneeldecken abgebaut und neue GK-Decken mit Feldern aus Akustik-Rasterplatten installiert. In den Deckenhohlräumen wurden die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen an Rohdecke und Stahlträgern durchgeführt. Zusätzlich musste unter den Hörsälen im Erdgeschoss eine Brandschutzdecke eingezogen werden. Ebenfalls in beiden Hörsälen wurde die asbesthaltige Rückwandverkleidung entfernt und eine neue GK-Vorsatzschale mit integrierten Akustikpaneelen und Garderobenleisten eingebaut.

    Im F102 wurde die Tafelwand mit einer Vorsatzschale verkleidet, die gleichzeitig als Projektionsfläche für Beamer und Overheadprojektor dient, und eine neue Tafelanlage integriert. Alle Holzfenster wurden entsprechend der Proportionen der Originalfenster inklusive Verdunklungsanlagen ausgetauscht.

    Im 2. Bauabschnitt haben beide Hörsäle neue, fest eingebaute Vortragsmöbel erhalten, in denen Technik, Waschbecken und Bedientableaus integriert sind. In F102 wurde die komplette Bestuhlung und der Bodenbelag ausgetauscht. Da die Anordnung der bisherigen Bestuhlung nicht der NVStättVO entsprach, wurde eine andere Aufteilung gewählt, um die erforderlichen Abstände einzuhalten, ohne die Anzahl der Sitze zu verringern.

    Zur Anpassung an aktuelle Brandschutzvorgaben erhielt der Hörsaal F303 einen separaten 2. baulichen Rettungsweg in Form einer dem neuen Treppenverlauf folgenden, optisch reduzierten Glaskonstruktion auf dem benachbarten Flachdach.

    Neubau

    Mehrzweckhalle Bundessortenamt

    Clauen

    Diese Baumaßnahme im Hochhaus der Leibniz Universtät teilt sich auf in die Schadstoffsanierung und den Austausch der asbesthaltigen Leitungen im Versorgungsschacht sowie die Schadstoffsanierung in 14 Geschossen durch Austausch der Asbestzement-Abwasserleitungen und die Grundsanierung inklusive Ertüchtigung der WC-Anlagen.

    • Planung einer Prüfstelle in Passivbauweise inkl. zwei Hallen 
    • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement, Hannover
    • ca. 5.400m² im EG und 400m² BGF im OG
    • ca. 4.200.000 € Baukosten brutto

     

    Das Bundessortenamt beauftragte uns mit der Planung eines Neubaus für eine Prüfstelle zur Bearbeitung von Ackerfeldern als Prüfflächen für den Sortenschutz und die Sortenzulassung von Saatgut in unmittelbarer Nähe der Anbauflächen. Der Entwurf in Passivhausweise umfasst Prüf- und Lagerräume für die Aussaatvorbereitung, Anzucht, Nachbereitung und Auswertung sowie die Verwaltung und Sozialräume mit Sanitärbereich für die Mitarbeiter. Zudem wurden zwei große Hallen geplant, die zur Lagerung und Trocknung von Prüfgut und für die Abstellung sensibler Prüffahrzeuge des BSA dienen.

    Das Entwurfskonzept sieht vor, die erforderlichen großen Gebäudevolumina so kleinteilig wie möglich erscheinen zu lassen. Der nach Süden gelegene Sozialbereich mit seiner weißen Putzfassade wird von einer roten Klinkerspange gehalten. Der Klinker erstreckt sich über alle im Erdgeschoss gelegenen Prüfräume und markiert so den produktiven Prüfungsbereich. Die weißen Gebäudeelemente weisen Sozialbereich und Verwaltung als ruhigere, zurückhaltende Elemente aus.

    Sanierung

    Hörsaal Kesselhaus LU

    Hannover

    In seiner langen Geschichte wurde der Hörsaal ursprünglich tatsächlich als Kesselhaus genutzt und ist somit eher ein Industriegebäude. Die jahrzehntelange intensive Nutzung als Hörsaal durch den Fachbereich Architektur hatte starke Verschleißspuren hinterlassen und viele Schwachstellen in der Nutzbarkeit aufgezeigt.

    • Sanierung des Hörsaals inkl. technischer Ausstattung
    • im Auftrag der Leibniz Universiät Hannover
    • ca. 340 m² Gesamtfläche
    • ca. 370.000 € netto Baukosten
    • Baubeginn Juni 2006
    • Fertigstellung Oktober 2006

     

    Das Bestuhlungspodest wies starke Mängel in Form von Dröhn- und Knarr-Effekten auf. In den wärmeren Monaten des Jahres waren die Lüftungsmöglichkeiten unzureichend, der Raum konnte nur durch Öffnen der Außentüren und leichtes Ankippen der Fenster belüftet werden. Auch die akustischen Verhältnisse, insbesondere die Sprachverständlichkeit im Hörsaal, zeigten sich wiederholt als sehr unbefriedigend.

    Der Einzug eines neuen Instituts in das Hauptgebäude Schlosswender Straße macht das Kesselhaus wieder zu einem stark frequentierten Hörsaal. Eine ansprechende Gestalt und technisch aktuelle Ausstattung waren gefordert. Hauptmerkmale der Sanierungsarbeiten sind der Einbau eines neuen Bestuhlungspodestes, das gezielte Bekleiden von Wandflächen mit akustisch wirksamen Materialien zur deutlichen Verbesserung der Sprachverständlichkeit, sowie der Einbau neuer Vortragsmöbel mit Unterbringung moderner Vortragstechnik. Darüber hinaus erhielt der Hörsaal eine Lüftungsanlage, einen neuen Bodenbelag, eine der Nutzung entsprechende Verschattungsanlage und eine neue Tafelanlage. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde die stark durchfeuchtete Außenwand innen und außen saniert, sowie das sehr in Mitleidenschaft gezogene Vordach am Haupteingang erneuert. Die neue Lüftungsanlage mit den offen verlegten Lüftungsleitungen sichert die dauerhafte Frischluftzufuhr.

    Der Hörsaal zeigt sich als frisches Objekt, das die Herkunft als Industriegebäude nicht verleugnet. Der industrielle Charakter wird durch Materialwahl und die offen geführten lüftungstechnischen Elemente im Inneren unterstützt. Das Kalksandsteinmauerwerk des vorhandenen Eingangskubus blieb erhalten. Das Hauptmaterial der neuen Vortragsmöbel ist ebenfalls Kalksandstein. Die Arbeitsplatten der beiden Möbel erhielten eine HPL-Beschichtung und eine Umfassung aus Aluminium. Eingangskubus und Vortragsmöbel sind als sich gegenüber stehende Einbauten farblich in einem warmem Rot hervorgehoben und gliedern den Raum.

    Sanierung

    Hörsäle MZ1 und MZ2 LU

    Hannover

    Im Erdgeschoss und den beiden Untergeschossen des Uni-Hochhauses in der Appelstraße wurden die beiden Hörsäle MZ 1 und MZ 2, die zusammen ca. 300 Zuhörer aufnehmen können, umfassend technisch und baulich saniert. Dabei wurde besonderer Wert auf eine zeitgemäße Gestaltung der Bestuhlung und Möblierung der "Vortragsbühnen" gelegt.

    • Sanierung von 2 Hörsälen
    • im Auftrag der Leibniz Universität Hannover
    • 350 m² Gesamtnutzfläche - 1800 m³ Bruttorauminhalt
    • 956.000 € Baukosten
    • Baubeginn Juni 2005
    • Fertigstellung Februar 2006

     

    Neben der Schadstoffsanierung, dem Austausch der Decken und der Modernisierung der gesamten technischen Gebäude- und Vortragstechnik wurde insbesondere die Gestaltung der Bestuhlung und der Möblierung der "Vortragsbühnen" an zeitgemäße Bedürfnisse angepasst. Der kleine Hörsaal MZ 2 konnte Ende Oktober 2005 und der große Hörsaal MZ 1 Ende Januar 2006 seiner Nutzung übergeben werden.

    Die Anfang der 70er Jahre erstellten Hörsäle waren hochgradig sanierungsbedürftig mit ihren asbesthaltigen Wand-Unterkonstruktionen und Bodenklebern. Bodenbelag und Bestuhlung waren in weiten Teilen schadhaft, die Vortragstechnik, Tafel- und Lüftungsanlage sowie die Projektions- und Beschallungstechnik waren veraltet.

    Der Bauherr wünschte den Erhalt des bühnenartigen Charakters der Hörsäle und damit den Erhalt der dunklen Holzvertäfelung, gleichzeitig sollte jedoch eine deutliche Auffrischung der "muffig" wirkenden Säle erfolgen. Wir entwickelten ein Farbkonzept basierend auf den Hauptfarbe Rot. Allein schon diese Farbwahl "hauchte" den Hörsälen neue Energie ein.

    Bodenbelag und Bestuhlung wurden ausgetauscht. Eigens von uns entworfene Vortragsmöbel, mit auf Nutzerwünschen abgestimmten Funktionseinheiten, sowie neue Pylonentafelanlagen ergänzen die Ausstattung der Hörsäle. Der Einbau der neuen Lüftungsanlage machte einen weit reichenden Abbruch der vorhandenen Rabitzputzdecke erforderlich, deren charakteristische Faltungen in hervorragender Qualität wieder hergestellt werden konnte. Der Einsatz modernster Medientechnik ergänzt die 100 und 200 Zuhörer fassenden Hörsäle und bietet somit den Studierenden der Universität Hannover hervorragende Unterrichtstätten für ihre zukunftsorientierte Ausbildung an.

    Neubau

    Wohn- und Geschäftshaus

    Minden

    Eine etablierte, mittelständische Haustechnik- und Installationsfirma hat ihr weitreichend bebautes Betriebsgrundstück um neue und zeitgemäße Verkaufs- und Ausstellungsbereiche erweitern lassen. Gleichzeitig befindet sich im Staffelgeschoss des Neubaus eine hochwertige Wohnung für die eigene Nutzung oder Fremdvermietung.

    • Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses
    • im Auftrag von Ingo Sültemeyer
    • 665 m² Gesamtnutzfläche
    • 520.000 € Gesamtbaukosten
    • Baubeginn März 2004
    • Fertigstellung Mai 2005

     

    Im Erdgeschoss befindet sich die Verkaufshalle, welche über eine interne Treppe und einen großzügigen Luftraum über zwei Geschosse verbunden ist und so die Büro- und Besprechungsräume attraktiv an die Ausstellung anbindet. Die Halle wird über eine großzügige Glasfassade belichtet. Die Wohnung verfügt über einen offenen Grundriss und erhält ihren hauptsächlichen Charakter und Räumlichkeit durch das Tonnendach und die großzügige Fassadengestaltung zur Terrasse.

    Umplanung

    Tschechischer Pavillon

    Hannover

    Die Nachnutzung des tschechischen Pavillons der EXPO 2000 in Hannover als Büro- und Ausstellungsgebäude erforderte umfassende Maßnahmen. Nutzungsbedingt mussten neue Ebenen eingezogen, Fensteröffnungen hergestellt und das Erschließungskonzept uminterpretiert werden.

    • Umplanung und Ausbau
    • im Auftrag von Annunziata AG, Schweiz
    • 1550 m² Gesamtfläche - 9.800 m³ Bruttorauminhalt
    • 1.300.000 € Gesamtbaukosten
    • Baubeginn November 2001
    • Fertigstellung September 2002

     

    Zur langfristigen Erhaltung dieses ursprünglich auf eine Standzeit von neun Monaten ausgelegten Gebäudes wurden Aspekte des konstruktiven Holzschutzes, der Rissbegrenzung und der Tauwasserbildung ausgearbeitet. Dabei sollte der Charakter und das Flair eines Weltausstellungspavillons erhalten bleiben.  

    Die Gestaltung der Außenanlage des Pavillons nimmt die charakteristische Unterteilung des Gebäudes durch die umlaufenden Binder auf. Jeder zweite dieser Holzrahmen wird im Boden durch ein Granitband fortgeführt, welches in einer Bodeneinbauleuchte unter einer Bambushecke endet. Das hierfür verwendete Material wurde aus der ursprünglichen Anlage ausgebaut und wiederverwendet.