Umbau

Institut für Baubetrieb und Baubetriebswirtschaft

Hannover

Nach der Berufung einer neuen Institutsleiterin und Fokussierung des Forschungsschwerpunktes auf Baumanagement und digitales Bauen mussten die Institutsräume den aktuellen Anforderungen entsprechend umgebaut werden.

 

Es entstanden offene kommunikative Räume für Arbeitsgruppen, Räume mit Spezialausstattungen für Virtual Reality und Digital Lab sowie ein offener Flurbereich mit Teeküche als Sozialbereich.

  • Umbau des Instituts für Baubetrieb und Baubetriebswirtschaft
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagements Hannover
  • 310.000 € Baukosten
  • Baubeginn Januar 2017
  • Fertigstellung Juni 2017

 

Ausgenommen in Flur und Teeküche blieb die rohe schalungsraue Stahlbetondecke sichtbar als Industriedecke bestehen. Die Installation ist sichtbar unter der Rohdecke verlegt worden.

 

In den Fluren blieben die Metallkassettendecken mit Randfries bestehen. Der Sozialbereich erhielt eine etwas höher als die Metallkassettendecke gelegene Rasterdecke.

 

Die Flure erhielten einen Linoleumbelag in einem dunklen Grau, die offenen Arbeitsbereiche einen etwas heller grauen Nadelvlies, alle weiteren Räume wurden mit einem roten und auffällig gestreiften Linoleumbelag versehen.

 

Die Fensterbänder wurden neu verglast und dadurch energetisch aufgewertet. In diesem Zuge wurden die alten Fensterbänke ebenfalls ausgetauscht. Alle Fenster erhielten ein Rollo als Blendschutz in einem sehr hellen Grauton. Der Virtual-Reality-Raum und der benachbarte Besprechungsraum erhielten zusätzlich einen Verdunkelungsvorhang.

Anpassung an Ganztagsbetrieb, Neubau Mensa

Grundschule Lüneburger Damm

Hannover Buchholz

Die 1967 errichtete Schule besteht aus mehreren Baukörpern, die zwei Pausenhöfe umschließen. Neben der Umgestaltung von Trakt A wird eine neue Mensa in Passivhausbauweise errichtet.

  • Teilsanierung und Neubau Mensa
  • im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover
  • ca. 2200qm Bruttogeschossfläche
  • Trakt A, Ganztagsbereich im Erdgeschoss

 

In direkter räumlicher Nähe zum Mensaneubau werden im Erdgeschoss von Trakt A die Räume für die Ganztagsbetreuung eingerichtet. Der neu einzurichtende Ganztagsbereich soll möglichst flexibel und offen gestaltet werden.  Der Flurbereich soll in die Nutzungsstrukturen konzeptionell und flexibel eingebunden werden.

Neubau Mensa

Der Neubau im Passivhausstandard beinhaltet einen Essraum mit 108 Plätzen, der sich mit einer großen Glasfassade zum kleinen Pausenhof öffnet.

Erschlossen wird dieser Raum von einem schräg durch das Gebäude verlaufenden Flur. Auf der anderen Seite dieses Flures und damit gegenüber dem Essraum befindet sich die Mensaküche und die Essensausgabe. 

Der durchlaufende Flur stellt auch die Verbindungen zu den Trakten A und D des Gebäudebestands her. Durch diese Grundrissstruktur wird es ermöglicht, die Schüler-WCs den ganzen Tag zu nutzen. Mensaküche und Essraum können unabhängig davon verschlossen werden.

Sanierung

Ricarda-Huch-Schule

Hannover

Neubau einer Passivhaus-Mensa und Sanierung eines denkmalgeschützten Schulgebäudes

Leistungsphasen 1 bis 9 inklusive Passivhausprojektierung, EnEV-Nachweis

Das Gymnasium in der List wurde saniert und mit einem Mensa-Neubau in Passivhausbauweise zur Ganztagsschule erweitert. Da das gesamte Gebäude unter Denkmalschutz steht, sind besondere Lösungen erforderlich.

  • Sanierung inklusive Erweiterungsbau
  • im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover
  • ca. 7.500qm Gesamtfläche
  • ca. 10.100.000 € Baukosten
  • Baubeginn 2009, Fertigstellung 2014 (Umbau in Bauabschnitten im laufenden Betrieb)

 

Das Schulgebäude wurde zu Beginn des 20. Jh. errichtet, ein Teil nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg wieder aufgebaut, ein Teil wurde später hinzugefügt. Es wurde eine komplette Bestandsaufnahme der Bausubstanz sowie aller haustechnischen Installationen durchgeführt, inklusive Aufmaß und Digitalisierung der Bestandsgrundrisse. 

Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude wurde umfassend energetisch und brandschutztechnisch saniert und an heutige Nutzungsansprüche angepasst. Um dem gestiegenen Raumbedarf einer Ganzstagsschule gerecht zu werden mußte zusätzlich eine erheblicheErhöhung der Gesamtfläche ermöglicht werden. Eine Erweiterungsfläche für den Ergänzungsbau gab es nur im Innenhof, was einen kompakten, 2-geschossigen Baukörper bedingte.
Eine Einschränkung der Pausenhoffläche war unvermeidlich, weswegen wir den unmittelbaren Außenbereich um die Mensamöglichst nutz- und bespielbar gestalteten. Der Körper sollte auch aus Denkmalschutzgründen möglichst zurückhaltend vor dem Altbau erscheinen. Die dadurch geborene Lösung, den Neubau in den Hof „einzulassen“, ergab einen sehr interessanten direkten Freibereich um den Speisesaal.

Sanierung

Hörsaal A003 LU

Hannover

Der Hörsaal A003 wurde von Grund auf saniert inklusive Lüftungsanlage und technischer Ausstattung. Nach der vollständigen Entkernung erhielt er eine neue Akustikdecke und akustisch wirksame Wandbekleidung sowie ein neues Hörsaalpodest mit Bestuhlung und maßgeschneiderten Vortragsmöbeln.

  • Sanierung Hörsaal inklusive Umnutzung Nebenräume zu studentischen Arbeitsplätzen
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
  • ca. 310 m² Gesamtfläche
  • ca. 670.000 € Baukosten brutto
  • Baubeginn Juni 2012
  • Fertigstellung Oktober 2012

 

Um den relativ kleinen Hörsaal großzügiger erscheinen zu lassen, sind Akustikdecke und Wandvertäfelung in raumbreite und raumhohe unregelmäßige Streifen geschnitten. Während die Deckenstreifen in der Höhe zueinander verspringen und so ein lebendiges Deckenbild entsteht, liegen die Streifen der Wandbekleidung in einer Ebene und gleichen zwischen Ruhe und Bewegung aus.

Anliegende Räume wurden für neue studentische Arbeitsplätze umgebaut, zusammengelegt und ebenfalls umfassend saniert. Der 65 m² große Arbeitsraum bietet bis zu 42 Studenten Platz; ausgestattet mit Anschlüssen für Laptops und WLan. Die Gestaltung des Arbeitsraumes orientiert sich an der des Hörsaals; die akustisch wirksamen Materialien und Farben finden sich wieder, so dass die Zusammengehörigkeit der sanierten Räume ablesbar wird.

Wettbewerb

Passivhaus-Kitas

Hannover

Für den Neubau von acht Passivhaus-Kindertagesstätten schrieb die Landeshauptstadt Hannover einen Wettbewerb aus, an dem sich mehrere Teams jeweils aus Investoren und Planern beteiligten. Die Baufirmen Wilhelm Wallbrecht und Papenburg arbeiteten eng mit den Architekturbüros Akzente und hsv-architekten aus Braunschweig sowie den Fachplanern zusammen.

  • Sanierung inklusive Erweiterungsbau
  • im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover
  • ca. 7.500qm Gesamtfläche
  • ca. 8.000.000 € Baukosten
  • Baubeginn 2009

 

Die acht Kitas, die zu entwickeln waren, sollten parallel innerhalb von 12 Monaten auf acht Grundstücken mit unterschiedlichen Anforderungen gebaut werden.

Umbau

Bibliothek – Medizinische Hochschule

Hannover

Die Bibliothek der MHH soll an ihrem Standort den heutigen Nutzungsanforderungen angepasst und umgestaltet werden. Hierfür wurde im Auftrag der MHH eine Konzeptstudie mit Richtkostenermittlung und Bauzeitabschätzung erstellt.

  • Konzeptsutudie zum Umbau der Bibliothek
  • im Auftrag der Medizinischen Hochschule Hannover
  • ca. 3.000 m² Gesamtfläche
  • ca. 3,2 Mio. geschätzte Baukosten

 

In enger Abstimmung mit der MHH und den Nutzern wurde ein Konzept erarbeitet, in dem vor allem eine möglichst offene Lesesaalgestaltung und gleichzeitig eine klare Trennung von ruhigen und belebten Zonen und die Schaffung eines öffentlichen Bereichs für eine 24-Stunden-Nutzung wichtige Faktoren waren. Dabei berücksichtigt werden mussten auch Maßnahmen zur Verbesserung des Schall- und Brandschutzes, die erforderliche Behebung von Mängeln an den Lüftungsanlagen, der elektrischen Ausstattung und den Oberflächen sowie ein Umbau im laufenden Betrieb in mehreren Bauabschnitten.

Sanierung

Hörsaal F - Medizinische Hochschule

Hannover

Der größte Hörsaal der MHH wird seit fast 40 Jahren für Lehrveranstaltungen, internationale Kongresse und Konzerte genutzt. Er wurde im Rahmen einer umfassenden Sanierung umgebaut und vergrößert.

  • Umbau und Sanierung
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
  • ca. 520 m² Gesamtfläche
  • ca. 2.300.000 € Baukosten brutto
  • Baubeginn Juli 2010
  • Fertigstellung Juli 2011

 

Da die Lüftungsanlage und insbesondere die Medientechnik komplett veraltet waren, Bestuhlung und Bodenbelag nach rund 40 Jahren verschlissen und die ursprünglichen 384 Sitzplätze für einige Veranstaltungen bei Weitem nicht ausreichten, waren Umbau und Sanierung des Hörsaals dringend erforderlich.

Im ersten Schritt wurde der Hörsaal komplett entkernt. Die tragende Stahlbetonwand auf der Vortragsseite des Hörsaals wurde abgebrochen, um den Vortragsbereich inklusive Bühnenbereich auszubauen. Dieser Eingriff sorgte dafür, dass die Anzahl der Sitzplätze auf 520 inklusive mobiler Bestuhlung erhöht werden konnte. Am 01.07.11 ist der Hörsaal der Medizinischen Hochschule feierlich übergeben worden.

Wettbewerb

Grundschule In der Steinbreite

Hannover

Auf die Ausschreibung der Landeshauptstadt Hannover zum Neubau einer Grundschule in Öffentlich-Privater Partnerschaft erarbeiteten wir in Zusammenarbeit mit Fachplanern und Investor ein umfassendes Angebot. Die Grundschule wurde in Passivhausbauweise geplant und projektiert.

  • Wettbewerb
  • Verhandlungsverfahren der Landeshauptstadt Hannover
  • ca. 2.500 m² Gesamtfläche
  • ca. 6.750.000 € Baukosten

 

Leitfaden für den Entwurf der Grundschule waren zum eine klare und nachvollziehbare Strukturen, um besonders den Erstklässlern einen leichten Übergang in den Schulalltag zu ermöglichen, sowie andererseits das Thema Spiel und Spaß, um das Lernen zu erleichtern. Als architektonische Hauptthemen wurden die Schulstraße und die Cluster der Klassenkuben entwickelt.  

Die Schule öffnet sich mit einladender Geste ihrer Umgebung. Schüler, Eltern und Besucher finden einen klar definierten Vorplatz mit schattigem Sitzbereich. Er markiert deutlich den Eingang zur Schule. Sichtbezüge zu Kindergarten und umliegender Bebauung ergeben sich an diesem Ort, wie auch durch die großflächige Verglasung der Aula. Hier sind Einblicke bis in die Schulstraße möglich.

Die Aula selbst öffnet sich mit Ihrer inneren Treppung bis in den Außenbereich. Auch Schulgarten und Werkhof orientieren sich gen Süden hin, wo sie die Sonne einfangen und gleichzeitig Einblicke in das Leben und Lernen der Schulkinder zulässt. Zur Straße hin halten die großen und kleinen Gebäudekörper einen respektvollen Abstand und werden von Sporthalle und Verwaltungsbereich eingerahmt. Zwischen und nach den Unterrichtszeiten bietet die Schulstraße vielfältigen Raum für ausgelassene Spiele, aber auch ruhige Bereiche und Rückzug. Sie bietet Ausblicke auf den Schulgarten, den Werkhof und auf den weiten Schulhof mit seinen Klassenzimmern im Freien und einem riesigen stern- und spinnennetzförmigen Klettergerüst, das zu neuen Abenteuern lockt.

Der große Raum für die Mittagesseneinnahme, der bis in den Außenbereich erweitert werden kann und eine Kletterwand, die sich über zwei Geschosse erstreckt, bilden die beiden End- und Höhepunkte der Schulstraße.

Sanierung

Hörsaal E001 LU

Hannover

Direkt am historischen Hauptgebäude der Universität befindet sich der Hörsaal E001, der nicht nur für Lehrveranstaltungen stark frequentiert ist, sondern auch für hausinterne Personalversammlungen und öffentliche Veranstaltungen genutzt wird. Da die Sanierungsarbeiten nur während der vorlesungsfreien Zeit in maximal drei Monaten stattfinden konnten, war der Bauablauf präzise vorzuplanen.

  • Sanierung
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
  • ca. 260 m² Gesamtfläche
  • ca. 690.000 € Baukosten
  • Baubeginn Juli 2008
  • Fertigstellung Oktober 2008

 

Besondere Sorgfalt war auf die Material- und Farbgestaltung des Hörsaals zu legen. Da auch nach der Sanierung eine vielfältige Nutzung vorgesehen ist, waren Materialien und Oberflächen, Farben und Lichtverhältnisse so zu wählen, dass diese sowohl robust und strapazierfähig sind, als auch feierlichen Veranstaltungen einen adäquaten Rahmen bieten. Eine gute Akustik ist für große Veranstaltungen und die Nutzung unterschiedlichster Medien eine selbstverständliche Grundanforderung. 

Auf eine expressive Farbgebung wurde verzichtet und ein etwas sanfteres Farbkonzept vorgeschlagen mit ausgewählten Farbharmonien und –kontrasten. Der Bauherr entschied sich für eine helle Ahornvertäfelung im Zusammenspiel mit einem lichtgrünen Linoleumbodenbelag.

Die Vertäfelung, gemeinsam mit einer hellen Akustikdecke, erfüllt die vom Akustiker ermittelten Anforderungen in jeder Hinsicht. Die im Farbklang angenehm weiche Holzvertäfelung verleiht dem Hörsaal eine gewisse Gediegenheit und Feierlichkeit. Das Grün des Linoleums mit seinen verschiedenen Farbklängen gibt dem Raum eine frische Note, ohne zu aufdringlich zu sein. Die hellen, leicht wirkenden Materialien lassen den fensterlosen Hörsaal nach der Sanierung frisch und klar erscheinen.

Die gewünschte Ernsthaftigkeit erzeugt das deutlich dunklere, blau-graue Hörsaalgestühl aus gebeiztem Buchenfurnier wie auch die eigens entwickelten Vortragsmöbel aus gleichem Oberflächenmaterial, die sämtliche Technik, wie Licht, Klima, Sanitär und Medien beherbergen. Die spielerische Note findet sich auf den Arbeitsflächen der Vortragsmöbel wieder. Diese sind mit demselben Linoleum belegt, der sich auch auf dem Boden findet.

Sanierung

Wäldchenschule

Arnum

Die Wäldchenschule wurde Ende der 60er erbaut. Der Gebäudekomplex ist klar gegliedert in Klassentrakt, Verwaltungstrakt, Mehrzweckbereich, zentral gelegene Aula sowie in einen geschützten Innenhof. Es handelt sich um eine überwiegend 1-geschossige Bauweise, lediglich der südliche Klassentrakt ist 2-geschossig.

  • Innenraum-Sanierung Klassentrakt, energetische Fassadensanierung
  • im Auftrag der Stadt Hemmingen
  • ca. 1.600 m² Fassadenfläche
  • ca. 1.600 m² Raumfläche
  • ca. 1.575.00 € Baukosten
  • Baubeginn Winter 2009/10
  • Fertigstellung Sommer 2012

 

Im ersten und zweiten Sanierungsabschnitt wurden die Fassaden energetisch mit Wärmedammverbundsystem und neuen Blendrahmenfenstern im Bereich der Klassentrakte saniert. Die Treppenhäuser erhielten neue Pfosten-Riegel-Fassaden. Im Sockelbereich wurde eine Betonsanierung durchgeführt, um die Schule in ihrer Substanz zu erhalten. Mit der vollständigen Sanierung der Klassenräume im Sommer 2012 wurden auch die Heizungsanlage und die Elektroinstallationen inklusive Beleuchtung der ganzen Schule erneuert.

Die Sanierung der Klassenräume erfolgte in enger Abstimmung mit der Schulleitung und dem Kollegium.

Höchster Wunsch war es, nicht in Klassenraumcontainer ausweichen zu müssen. Da nur ein paar wenige Fachräume als Ausweichräume für die Klassenräume genutzt werden konnten, wurde die Sanierung in vier Etappen durchgeführt, in welchen jeweils drei oder vier Klassen für etwa vier bis sechs Wochen in Ersatzräume umzogen. Am Ende der Sommerferien war es geschafft. Alle Schüler, auch die gerade eingeschulten, konnten ihre frisch sanierten Klassenräume in Besitz nehmen.

Sanierung

Hörsäle MZ1 und MZ2 LU

Hannover

Im Erdgeschoss und den beiden Untergeschossen des Uni-Hochhauses in der Appelstraße wurden die beiden Hörsäle MZ 1 und MZ 2, die zusammen ca. 300 Zuhörer aufnehmen können, umfassend technisch und baulich saniert. Dabei wurde besonderer Wert auf eine zeitgemäße Gestaltung der Bestuhlung und Möblierung der "Vortragsbühnen" gelegt.

  • Sanierung von 2 Hörsälen
  • im Auftrag der Leibniz Universität Hannover
  • 350 m² Gesamtnutzfläche - 1800 m³ Bruttorauminhalt
  • 956.000 € Baukosten
  • Baubeginn Juni 2005
  • Fertigstellung Februar 2006

 

Neben der Schadstoffsanierung, dem Austausch der Decken und der Modernisierung der gesamten technischen Gebäude- und Vortragstechnik wurde insbesondere die Gestaltung der Bestuhlung und der Möblierung der "Vortragsbühnen" an zeitgemäße Bedürfnisse angepasst. Der kleine Hörsaal MZ 2 konnte Ende Oktober 2005 und der große Hörsaal MZ 1 Ende Januar 2006 seiner Nutzung übergeben werden.

Die Anfang der 70er Jahre erstellten Hörsäle waren hochgradig sanierungsbedürftig mit ihren asbesthaltigen Wand-Unterkonstruktionen und Bodenklebern. Bodenbelag und Bestuhlung waren in weiten Teilen schadhaft, die Vortragstechnik, Tafel- und Lüftungsanlage sowie die Projektions- und Beschallungstechnik waren veraltet.

Der Bauherr wünschte den Erhalt des bühnenartigen Charakters der Hörsäle und damit den Erhalt der dunklen Holzvertäfelung, gleichzeitig sollte jedoch eine deutliche Auffrischung der "muffig" wirkenden Säle erfolgen. Wir entwickelten ein Farbkonzept basierend auf den Hauptfarbe Rot. Allein schon diese Farbwahl "hauchte" den Hörsälen neue Energie ein.

Bodenbelag und Bestuhlung wurden ausgetauscht. Eigens von uns entworfene Vortragsmöbel, mit auf Nutzerwünschen abgestimmten Funktionseinheiten, sowie neue Pylonentafelanlagen ergänzen die Ausstattung der Hörsäle. Der Einbau der neuen Lüftungsanlage machte einen weit reichenden Abbruch der vorhandenen Rabitzputzdecke erforderlich, deren charakteristische Faltungen in hervorragender Qualität wieder hergestellt werden konnte. Der Einsatz modernster Medientechnik ergänzt die 100 und 200 Zuhörer fassenden Hörsäle und bietet somit den Studierenden der Universität Hannover hervorragende Unterrichtstätten für ihre zukunftsorientierte Ausbildung an.

Umbau und Sanierung

Rosa-Parks Schule

Hannover

Die Hauptschule an der Isernhagener Straße in Hannover wurde für den Ganztagesbetrieb hergerichtet. Im Auftrag der Stadt Hannover sind die Einrichtung eines Internetcafes, die Ausstattung eines Pausenbereichs mit fest installierten Sitz- und Tischmöbeln sowie die Erweiterung des Lehrerzimmers als erste Maßnahmen umgesetzt.

  • Sanierung und Umbau zum Ganztagsschulbetrieb
  • im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover
  • 930.000 € Baukosten
  • Baubeginn Juli 2006
  • Fertigstellung April 2007

 

Gleichzeitig war eine komplette Sanierung des Wasserleitungsnetzes erforderlich. Um den laufenden Betrieb so wenig wie möglich zu stören, musste der Großteil der Arbeiten nach einem genauen Zeitplan in den Sommerferien durchgeführt werden. Die übrigen Arbeiten wurden danach in Abstimmung mit der Schulleitung während des Schulbetriebs, abends, an Wochenenden und in den Herbstferien durchgeführt. Neben unzähligen kleineren Sanierungs- und Folgearbeiten - z.B. Korrosionsschutzarbeiten an Stützen und Fassadenbekleidungen, Brandschutzertüchtigung von Bauteilen - wurden u.a. folgende Maßnahmen durchgeführt:

Der vorhandene Küchenbereich wurde entsprechend den technischen und hygienischen Anforderungen umgebaut. Zusätzlich wurden zwei nicht mehr benötigte Klassenzimmer und ein Teil des Flures zu einer Lehrküche mit Essbereich und Vorratsraum zusammengefasst. Die Physik- und Chemieräume inkl. der technischen Einbauten - Energiesäulen, Lehrerpulte, Digestorien - und Vorbereitungsräume wurden komplett erneuert. Die Toilettenräume der Schüler wurden im Zuge der Leitungssanierung komplett entkernt und neu eingerichtet.

Für die Nutzung als Wahllokal sowie für schulische Veranstaltungen wurde ein Teil des Erdgeschosses durch den Einbau eines Behinderten-WCs sowie von Automatiktüren und Eingangsrampen behindertengerecht umgestaltet.

In fast allen Klassenzimmern wurden die Oberlichter ausgetauscht. Beide Sporthallen inkl. Umkleidetrakt sowie zwei Treppenhäuser erhielten neue Holz-Alu-Fensterfassaden. Im ganzen Gebäude wurden die vorhandenen Bleileitungen durch neue Wasserleitungen ersetzt.

Sanierung

Hörsäle F102/303 LU

Hannover

Anlass für die Baumaßnahmen in den Hörsälen F102 & F303 im Hauptgebäude der Universität Hannover war die erforderliche Sanierung der Lüftungsanlage. Aufgrund der daraus resultierenden Arbeiten im Deckenbereich sollte die anstehende Komplettsanierung des Hörsaals F102 durchgeführt werden.

  • Sanierung von 2 Hörsälen, Aufstockung eines Treppenhauses 
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
  • ca. 900 m² Gesamtfläche
  • ca. 800.000 € Baukosten
  • Baubeginn 1.Bauabschnitt Juli 2007 / 2.Bauabschnitt Februar 2008
  • Fertigstellung 1.Bauabschnitt Oktober 2007 / 2.Bauabschnitt Mai 2008

 

Da Baumaßnahmen in den Hörsälen nur in der vorlesungsfreien Zeit möglich sind, wurde die Maßnahme in zwei Bauabschnitte eingeteilt.

Der 1. Bauabschnitt beeinhaltete im Dachgeschoss den Austausch der kompletten Lüftungszentrale von außen über das Dach. In beiden Hörsälen wurden die vorhandenen Metallpaneeldecken abgebaut und neue GK-Decken mit Feldern aus Akustik-Rasterplatten installiert. In den Deckenhohlräumen wurden die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen an Rohdecke und Stahlträgern durchgeführt. Zusätzlich musste unter den Hörsälen im Erdgeschoss eine Brandschutzdecke eingezogen werden. Ebenfalls in beiden Hörsälen wurde die asbesthaltige Rückwandverkleidung entfernt und eine neue GK-Vorsatzschale mit integrierten Akustikpaneelen und Garderobenleisten eingebaut.

Im F102 wurde die Tafelwand mit einer Vorsatzschale verkleidet, die gleichzeitig als Projektionsfläche für Beamer und Overheadprojektor dient, und eine neue Tafelanlage integriert. Alle Holzfenster wurden entsprechend der Proportionen der Originalfenster inklusive Verdunklungsanlagen ausgetauscht.

Im 2. Bauabschnitt haben beide Hörsäle neue, fest eingebaute Vortragsmöbel erhalten, in denen Technik, Waschbecken und Bedientableaus integriert sind. In F102 wurde die komplette Bestuhlung und der Bodenbelag ausgetauscht. Da die Anordnung der bisherigen Bestuhlung nicht der NVStättVO entsprach, wurde eine andere Aufteilung gewählt, um die erforderlichen Abstände einzuhalten, ohne die Anzahl der Sitze zu verringern.

Zur Anpassung an aktuelle Brandschutzvorgaben erhielt der Hörsaal F303 einen separaten 2. baulichen Rettungsweg in Form einer dem neuen Treppenverlauf folgenden, optisch reduzierten Glaskonstruktion auf dem benachbarten Flachdach.

Sanierung

Hort Arnum Wäldchenschule

Arnum

Die Besonderheit bei der Grundsanierung des Hort Arnum in der Nähe von Hemmingen liegt im engen Zeitraum der Baumaßnahme. Diese musste in knapp sechs Wochen abgeschlossen sein, damit die Kinder zu Beginn des Schuljahres ihr neues Domizil wieder beziehen konnten.

  • Sanierung
  • im Auftrag der Stadt Hemmingen
  • ca. 310 m² Gesamtfläche
  • ca. 230.000 € Baukosten
  • Baubeginn Juni 2009
  • Fertigstellung August 2009

 

Der Hort der Wäldchenschule wurde grundsaniert, alte Decken und Bodenbeläge gegen neue Akustikdecken und Linoleumbodenbelag ausgetauscht, die Wände frisch gestrichen und die Räume mit neuen Heizkörpern und neuer Beleuchtung ausgestattet. Eine neue Wand trennt zwei Nutzungsbereiche ab, die als Büro und Besprechungsraum genutzt werden. Die Trennwand ist meanderförmig aufgebaut und nimmt in den entstehenden Buchten Regale und kleine Rückzugsbereiche auf. Jeder Raum weist eine Wandfläche in einer kräftigen, klaren Farbe auf - zum Besipiel ein warmes, sattes Maigrün. Eine alte, behelfsmäßige Küche im Eingangsbereich wurde zugunsten von neuem Stauraum demontiert. Stattdessen wurde eine neue - speziell auf die Bedürfnisse der Kinder und des Betreuungsteams abgestimmte - Küche eingebaut. 

Sanierung

Hörsaal Kesselhaus LU

Hannover

In seiner langen Geschichte wurde der Hörsaal ursprünglich tatsächlich als Kesselhaus genutzt und ist somit eher ein Industriegebäude. Die jahrzehntelange intensive Nutzung als Hörsaal durch den Fachbereich Architektur hatte starke Verschleißspuren hinterlassen und viele Schwachstellen in der Nutzbarkeit aufgezeigt.

  • Sanierung des Hörsaals inkl. technischer Ausstattung
  • im Auftrag der Leibniz Universiät Hannover
  • ca. 340 m² Gesamtfläche
  • ca. 370.000 € netto Baukosten
  • Baubeginn Juni 2006
  • Fertigstellung Oktober 2006

 

Das Bestuhlungspodest wies starke Mängel in Form von Dröhn- und Knarr-Effekten auf. In den wärmeren Monaten des Jahres waren die Lüftungsmöglichkeiten unzureichend, der Raum konnte nur durch Öffnen der Außentüren und leichtes Ankippen der Fenster belüftet werden. Auch die akustischen Verhältnisse, insbesondere die Sprachverständlichkeit im Hörsaal, zeigten sich wiederholt als sehr unbefriedigend.

Der Einzug eines neuen Instituts in das Hauptgebäude Schlosswender Straße macht das Kesselhaus wieder zu einem stark frequentierten Hörsaal. Eine ansprechende Gestalt und technisch aktuelle Ausstattung waren gefordert. Hauptmerkmale der Sanierungsarbeiten sind der Einbau eines neuen Bestuhlungspodestes, das gezielte Bekleiden von Wandflächen mit akustisch wirksamen Materialien zur deutlichen Verbesserung der Sprachverständlichkeit, sowie der Einbau neuer Vortragsmöbel mit Unterbringung moderner Vortragstechnik. Darüber hinaus erhielt der Hörsaal eine Lüftungsanlage, einen neuen Bodenbelag, eine der Nutzung entsprechende Verschattungsanlage und eine neue Tafelanlage. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde die stark durchfeuchtete Außenwand innen und außen saniert, sowie das sehr in Mitleidenschaft gezogene Vordach am Haupteingang erneuert. Die neue Lüftungsanlage mit den offen verlegten Lüftungsleitungen sichert die dauerhafte Frischluftzufuhr.

Der Hörsaal zeigt sich als frisches Objekt, das die Herkunft als Industriegebäude nicht verleugnet. Der industrielle Charakter wird durch Materialwahl und die offen geführten lüftungstechnischen Elemente im Inneren unterstützt. Das Kalksandsteinmauerwerk des vorhandenen Eingangskubus blieb erhalten. Das Hauptmaterial der neuen Vortragsmöbel ist ebenfalls Kalksandstein. Die Arbeitsplatten der beiden Möbel erhielten eine HPL-Beschichtung und eine Umfassung aus Aluminium. Eingangskubus und Vortragsmöbel sind als sich gegenüber stehende Einbauten farblich in einem warmem Rot hervorgehoben und gliedern den Raum.

Sanierung

Oskar-Kämmer-Schule

Celle

Das Gebäude stellt ein sehr interessantes Beispiel für die Architektur der frühen 70er Jahre dar - mit zeittypischer Formensprache und Farbgebung. Die Fassadenteilung und das Spiel mit den Kubaturen erzeugen ein Ensemble von hoher architektonischer Qualität, das Bestandteil eines umfassenden Sanierungskonzeptes war.

  • Sanierung
  • im Auftrag der RIAG Gebäudemanagement GmbH, Berlin
  • 330.000 € Baukosten
  • Baubeginn März 2003
  • Fertigstellung August 2003

 

Alle Außenbauteile bestehen aus monolithischem Ortbeton. Weite Teile der Fassade waren stark angegriffen. Neben den typischen Schäden in Folge der mangelhaften Betonüberdeckung der Armierung fiel bei diesem Objekt auf, dass weder Stürze, Fensterbänke noch anderweitige Anschlüsse über Tropfkanten, Wasserschenkel oder wie auch immer beschaffene Vorrichtungen zur gezielten Wasserabführung von der Fassade verfügten. Infolge dessen waren auch weitergehende Schäden an Fenstern und im Innenbereich entstanden.

Unsere Aufgabe war die Erarbeitung und Umsetzung eines umfassenden Sanierungskonzeptes. Ein zeitgemäßer Dämm- und Wetterschutzstandard sollte verwirklicht werden, ohne den Charakter und die feine Durcharbeitung des Gebäudes zu mindern. Bei der baulichen Umsetzung war, neben der Einhaltung eines genau fixierten Kostenrahmens, die Abstimmung der Bauarbeiten auf den durchlaufenden Unterrichtsbetrieb von höchster Priorität. Ein mit der Schulleitung abgestimmter Bauabschnittsplan stellte sicher, dass der Mindestbedarf an Unterrichtsräumen und Büros in jeder Bauphase gedeckt werden konnte. Während der Bauphase wurden in wöchentlicher Abstimmung mit der Schulleitung und den beteiligten Firmen Lärm- und Schmutzbelastung des Unterrichtsbetriebes so gering wie möglich gehalten. Die Baumaßnahme schloss im August 2003 (einen Monat vor geplanter Fertigstellung) innerhalb des Kostenrahmens ab.

Teilsanierung

Unibibliothek TIB

Hannover

Die Bibliothek wurde im Bereich der HLW-Anlagen saniert und erneuert. Während der Umbaumaßnahmen lief der normale Bibliotheksbetrieb weiter. Die Behinderungen der Bibliotheksnutzung durch den Baubetrieb wurden auf ein unvermeidliches Maß reduziert. Damit entstand ein erhöhter Abstimmungsbedarf sowie Sicherungs- und Reinigungsaufwand in klar definierten Zeitfenstern.

  • Erneuerung der HLW-Anlagen, Deckensanierung
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover I
  • 16.000 m² Gesamtfläche - 56.800 m³ Bruttorauminhalt
  • ca. 835.000 € Baukosten
  • Baubeginn März 2002
  • Fertigstellung September 2002

 

Die Arbeiten fanden auf verschiedenen Baufeldern statt und waren individuell pro Baufeld terminiert, um die Koordination mit den Bedürfnissen des Bibliotheksbetriebes zu ermöglichen. Besonderes Augenmerk lag auf der Sicherung der Arbeits- und Lagerbereiche nach Beendigung der Arbeiten, so dass von ihnen keinerlei Gefährdung des Personals oder der Besucher der Bibliothek ausging. Sofern zweite Rettungswege für die Bibliotheksbesucher durch die Baufelder führen, wurden diese Wege frei von Hindernissen gehalten und die Öffnungen in den Staubschutzwänden entsprechend beschildert.

Große Teile der Baumaßnahme fanden in den Kellergeschossen und in der Klimazentrale statt. Die gesamte Materialanlieferung und Entsorgung erfolgte über das Flachdach. Zur Zwischenlagerung der Bauteile bzw. des Abbruchmaterials wurde auf dem Dach eine Holzkonstruktion zur Lastverteilung errichtet. Die Ver- und Entsorgung der Baustelle erfolgte über einen Mobilkran.