Wettbewerb

Neue Duinger Mitte

Gronau - Duingen

Aufgeforderter Wettbewerb für den Neubau einer identitätsprägenden Ortsmitte mit Museum und Café in einem heterogenen baulichen Umfeld.

  • Wettbewerb der Stadt Gronau
  • Wettbewerbszeitraum August bis September 2019
  • Rangfolge und Gewinner ist bis zur Stunde nicht entschieden

Ein kleines Raumprogramm hat die große Aufgabe, Duingen eine neue Mitte zu geben, den Marktplatz zu beleben und eine wahrnehmbare Bereicherung der baulichen Struktur an diesem Ort zu werden. Um mit einem kleinen Gebäude dieser Aufgabe gerecht zu werden, darf das Gebäude nicht zurückhaltend sein. Es muss eine eigene, unverkennbare Aussage treffen und sich selbstbewusst unter seinen Nachbarn am Marktplatz darstellen.

 

Unser Konzept:

• Die innere Schale, erstellt als Mauerwerk aus den historischen Natursteinen des Sockels, umfasst und strukturiert die Nutzungen des regionalen Kulturzentrums über alle Geschosse.

• Die Erschließungstreppe steigt außenseitig an dieser inneren Schale nach oben. Der zentral gelegene Aufzug bedient alle Ebenen barrierefrei.

• Eine gedämmte äußere Schale umgibt das Gebäude.

• Auf den Etagen unterschiedlich positionierte Öffnungen regeln Lichteinfall und ermöglichen vielfältige Ausblicke. Vertikal durchgehende Öffnungsbänder definieren die Zugangsbereiche.

• Auf rundem Grundriss stapeln und schachteln sich die unterschiedlichen Nutzungen auf teilweise nicht vollflächigen Deckenplatten über drei Geschosse.

• Eine vorgesetzte Lamellenebene aus Holz schafft ein monolithisches Erscheinungsbild bei Tageslicht. Bei Nacht lässt sie die dahinterliegenden Fassadenöffnungen leuchten.

Anpassung an Ganztagsbetrieb, Neubau Mensa

Grundschule Lüneburger Damm

Hannover - Buchholz

Die 1967 errichtete Schule besteht aus mehreren Baukörpern, die zwei Pausenhöfe umschließen. Neben der Umgestaltung von Trakt A wurde eine neue Mensa in Passivhausbauweise errichtet.

  • Teilsanierung Trakt A, Ganztagsbereich im Erdgeschoss und Neubau Mensa
  • im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover
  • Planungsbeginn Juli 2012
  • Baubeginn August 2014 (Abbruch)
  • Fertigstellung Dezember 2017

In direkter räumlicher Nähe zum Mensaneubau wurden im Erdgeschoss von Trakt A die Räume für die Ganztagsbetreuung eingerichtet. Der neu einzurichtende Ganztagsbereich wurde flexibel und offen gestaltet.  Der Flurbereich soll in die Nutzungsstrukturen konzeptionell und flexibel eingebunden werden.

Neubau Mensa

Der Neubau im Passivhausstandard beinhaltet einen Essraum mit 108 Plätzen, der sich mit einer großen Glasfassade zum kleinen Pausenhof öffnet.

Erschlossen wird dieser Raum von einem schräg durch das Gebäude verlaufenden Flur. Auf der anderen Seite dieses Flures und damit gegenüber dem Essraum befindet sich die Mensaküche und die Essensausgabe. 

Der durchlaufende Flur stellt auch die Verbindungen zu den Trakten A und D des Gebäudebestands her. Durch diese Grundrissstruktur wird es ermöglicht, die Schüler-WCs den ganzen Tag zu nutzen. Mensaküche und Essraum können unabhängig davon verschlossen werden.

Umbau

Institut für Baubetrieb und Baubetriebswirtschaft

Hannover

Nach der Berufung einer neuen Institutsleiterin und Fokussierung des Forschungsschwerpunktes auf Baumanagement und digitales Bauen mussten die Institutsräume den aktuellen Anforderungen entsprechend umgebaut werden.

 

Es entstanden offene kommunikative Räume für Arbeitsgruppen, Räume mit Spezialausstattungen für Virtual Reality und Digital Lab sowie ein offener Flurbereich mit Teeküche als Sozialbereich.

 

    • Umbau des Instituts für Baubetrieb und Baubetriebswirtschaft
    • im Auftrag des Staatlichen Baumanagements Hannover
    • Planungsbeginn Februar 2015
    • Baubeginn Januar 2017
    • Fertigstellung Juni 2017

    Ausgenommen in Flur und Teeküche blieb die rohe schalungsraue Stahlbetondecke sichtbar als Industriedecke bestehen. Die Installation ist sichtbar unter der Rohdecke verlegt worden.

     

    In den Fluren blieben die Metallkassettendecken mit Randfries bestehen. Der Sozialbereich erhielt eine etwas höher als die Metallkassettendecke gelegene Rasterdecke.

     

    Die Flure erhielten einen Linoleumbelag in einem dunklen Grau, die offenen Arbeitsbereiche einen etwas heller grauen Nadelvlies, alle weiteren Räume wurden mit einem roten und auffällig gestreiften Linoleumbelag versehen.

     

    Die Fensterbänder wurden neu verglast und dadurch energetisch aufgewertet. In diesem Zuge wurden die alten Fensterbänke ebenfalls ausgetauscht. Alle Fenster erhielten ein Rollo als Blendschutz in einem sehr hellen Grauton. Der Virtual-Reality-Raum und der benachbarte Besprechungsraum erhielten zusätzlich einen Verdunkelungsvorhang.

    Wettbewerb

    Grundschule Fuhrberg

    Burgwedel - Fuhrberg

    Aufgefordeter, nicht offener Wettbewerb für den Um- und Anbau einer Grundschule zur Anpassung an Ganztagsbereich, Klassenanzahl und Inklusion.

    • Wettbewerb der Stadt Burgwedel
    • Wettbewerbszeitraum Januar bis April 2016

    Die im Jahre 1958 gegründete Schule war zunächst mit drei Klassenräumen ausgestattet. Nach zahlreichen An- und Umbauten seit 1987 weist die Schule 6 Klassenräume auf sowie weitere Aufenthalts- und Verwaltungsräume, wie Mensa und PC-Raum. Aufgrund von räumlichen und brandschutzbedingten Defiziten sowie der ansteigenden Schülerzahl und der daraus geplanten Umstellung auf eine Zweizügigkeit ist eine räumliche Anpassung der Schule unabdingbar.

    Der geplante zweigeschossige Neubau siedelt sich am östlichen Rand des Baugrundstücks an. Der mehrgeschossige Bau spart somit wertvolle Grundfläche, die in anderem Fall vom Schulhof abgezogen werden müsste. Angepasst an die grüne Umgebung weist der Neubau einen materiellen Mix aus Holzlamellen und dahinter liegenden teils farbigen Glaselementen auf, die besonders bei Dunkelheit in Grün- und Gelbtönen hervorstechen. Der Haupteingang mit dahinterliegender Pausenhalle ist im Eck von Klassentrakt und Mensa verortet und bietet dadurch einen zentralen Ausgangspunkt für alle Bereiche der Schule. Sowohl Eingang, Mensa als auch Bereiche der Gruppenräume öffnen sich mit freiliegenden Glasfronten und ermöglichen einen direkten Austritt zum Außenraum. Entlang der Mensa, über der Pausenhalle und im Klassentrakt endend zieht sich in der Decke des Neubaus ein Glasstreifen entlang, der zur Belichtung der innenliegenden Erschließungsflächen dient und vor allem dem zweigeschossigen, galerieartig aufgebauten Klassentrakt eine besondere Aufenthaltsqualität schenkt.

    Sanierung, Neubau Mensa und Fachräume

    Ricarda-Huch-Schule

    Hannover - List

    Neubau einer Passivhaus-Mensa und Sanierung eines denkmalgeschützten Schulgebäudes

    • Sanierung inklusive Erweiterungsbau
    • im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover
    • Planungsbeginn März 2007
    • Baubeginn 2009
    • Fertigstellung 2014 (Umbau in Bauabschnitten im laufenden Betrieb)
    • Leistungsphasen 1 bis 9 inklusive Passivhausprojektierung
    • EnEV-Nachweis

    Das Gymnasium in der List wurde saniert und mit einem Mensa-Neubau in Passivhausbauweise zur Ganztagsschule erweitert. Da das gesamte Gebäude unter Denkmalschutz steht, sind besondere Lösungen erforderlich.

    Das Schulgebäude wurde zu Beginn des 20. Jh. errichtet, ein Teil nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg wieder aufgebaut, ein Teil wurde später hinzugefügt. Es wurde eine komplette Bestandsaufnahme der Bausubstanz sowie aller haustechnischen Installationen durchgeführt, inklusive Aufmaß und Digitalisierung der Bestandsgrundrisse. 

    Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude wurde umfassend energetisch und brandschutztechnisch saniert und an heutige Nutzungsansprüche angepasst. Um dem gestiegenen Raumbedarf einer Ganzstagsschule gerecht zu werden mußte zusätzlich eine erheblicheErhöhung der Gesamtfläche ermöglicht werden. Eine Erweiterungsfläche für den Ergänzungsbau gab es nur im Innenhof, was einen kompakten, 2-geschossigen Baukörper bedingte.
    Eine Einschränkung der Pausenhoffläche war unvermeidlich, weswegen wir den unmittelbaren Außenbereich um die Mensamöglichst nutz- und bespielbar gestalteten. Der Körper sollte auch aus Denkmalschutzgründen möglichst zurückhaltend vor dem Altbau erscheinen. Die dadurch geborene Lösung, den Neubau in den Hof „einzulassen“, ergab einen sehr interessanten direkten Freibereich um den Speisesaal.