Neubau

Mehrzweckhalle Bundessortenamt

Clauen

Das Bundessortenamt beauftragte uns mit der Planung eines Neubaus für eine Prüfstelle zur Bearbeitung von Ackerfeldern als Prüfflächen für den Sortenschutz und die Sortenzulassung von Saatgut in unmittelbarer Nähe der Anbauflächen.

  • Planung einer Prüfstelle in Passivbauweise inkl. zwei Hallen 
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement, Hannover
  • Planungszeitraum juni 2006 bis März 2007

​​​​​​​Der Entwurf in Passivhausweise umfasst Prüf- und Lagerräume für die Aussaatvorbereitung, Anzucht, Nachbereitung und Auswertung sowie die Verwaltung und Sozialräume mit Sanitärbereich für die Mitarbeiter. Zudem wurden zwei große Hallen geplant, die zur Lagerung und Trocknung von Prüfgut und für die Abstellung sensibler Prüffahrzeuge des BSA dienen.

Das Entwurfskonzept sieht vor, die erforderlichen großen Gebäudevolumina so kleinteilig wie möglich erscheinen zu lassen. Der nach Süden gelegene Sozialbereich mit seiner weißen Putzfassade wird von einer roten Klinkerspange gehalten. Der Klinker erstreckt sich über alle im Erdgeschoss gelegenen Prüfräume und markiert so den produktiven Prüfungsbereich. Die weißen Gebäudeelemente weisen Sozialbereich und Verwaltung als ruhigere, zurückhaltende Elemente aus.

Wettbewerb

Passivhäuser Rehmer Feld

Hannover

Im Zuge einer Grundstücksausschreibung im historischen Ortskern von Groß-Buchholz wurden Reihenhaustypen für eine Baugruppe und großzügige Kettenhaustypen und Doppelhäuser für einen Bauträger kombiniert.

  • Wettbewerb Bebauungskonzept
  • im Auftrag eines Bauträgers (meravis) und einer privaten Bauherrengruppe
  • Wettbewerbszeitraum März bis August 2006

​​​​​​​Die Gebäude für den Bauträger auf dem südwestlichen Grundstück weisen ein unterschiedliches Wohnflächenangebot auf, um den Grundstücksgrößen gerecht zu werden. Die Doppel- und Kettenhäuser bestehen aus dem gleichen Grundkörper. Variiert wird jeweils in Länge und den Anbauten. Die Kettenhäuser erhalten einen Anbau mit Dachterrasse, in den auch die Garage integriert werden kann. Die Grundrissgestaltung kann individuell auf die Raumbedürfnisse der Bewohner angepasst werden.

Durch einen gemeinsamen Grundkörper entsteht ein harmonisches Bild, die unterschiedlichen Verbindungsbauten durchbrechen die Reihe und schaffen Durchblicke. Die Giebelfassaden der orientieren sich zum Weg und zum Garten. Der Wohnweg und die Eingangsbereiche werden durch Mauern, Bänke und Vorgärten gestaltet, so dass hier ein attraktiver Straßenraum für junge Familien als Treffpunkt entsteht. Die Südfassade öffnet sich zum Garten und zur Sonne. Durch die zurückversetzten Anbauten sind die Terrassen zum Nachbarn abgeschottet. Die Dachterrassen erhalten zum nördlichen Teil eine Dachbegrünung. Die Auswahl der Materialen und Dachformen orientiert sich an den Vorgaben der Gestaltungssatzung.