Umnutzung

Wohnen an der Leine

Hannover - Calenberger Neustadt

Innerstädtisches Wohnen in einem umgenutzten Bürogebäude bildet den Schwerpunkt dieses Projektes. „Wohnen an der Leine“ ist in der Dreyerstraße im Gerberviertel der Calenberger Neustadt zu finden, die das Bindeglied zwischen Hannover Linden und der Nordstadt bildet.

  • Konzeptentwicklung für Umnutzung eines Bürogebäudes zu Wohnungen
  • im Auftrag der Vermögens-Treuhandgesellschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes
  • Planungszeitraum März 2003 - August 2004

​​​​​​​Direkt an einem Leinebogen gelegen, bietet das Bestandsgebäude den Blick ins Grüne mit allen Vorteilen einer zentrumsnahen Lage. Das Gebäude wurde als reines Bürogebäude geplant, ist altersbedingt in einem schlechten Zustand und bedarf einer Sanierung.

Der Entwurf sieht bis zu 26 barrierefreie Wohnungen als Maisonettes, Studio oder Familienwohnung mit Balkon oder Dachterrasse vor und einen Gemeinschaftsgarten zum Wasser hin sowie weitere Gemeinschaftsflächen und PKW-Stellplätze im Kellergeschoss.

Wettbewerb

Weber-Haus

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Anlass und Ziel des Weberhaus Architektenwettbewerbs 2003 war „anders als die Anderen zu sein“ und mit einem Entwurf in Holztafelbauweise, der durch Architektur, Bautechnik und Preis hervorsticht, einen breiten und modernen Geschmack zu treffen.

  • Wettbewerb mit 60 Teilnehmern
  • im Auftrag von Weber Haus GmbH & Co. KG
  • Planungszeitraum November 2003 - Februar 2004
  • Auszeichnung als Preisträger Juli 2004

​​​​​​​Die Trennung der Baukörper in "Service" und Wohnen im Grundriss wird durch Versatz und differenzierte Gestaltung der Fassade auch nach aussen getragen. Die Grundrissorganisation wurde so angelegt, dass auf unterschiedliche Grundstückssituationen und Himmelsausrichtung reagiert werden kann.

Durch die mögliche Erweiterbarkeit der Module ist das Gebäude in unterschiedlichen Größen baubar und lässt sich ebenso mit drei Geschossen ausführen oder mit Wintergarten oder Einliegerwohnung erweitern. Auch die Dachform kann variiert werden.

Neubau

Niedrigenergiehaus am Deister

Völksen

Das Niedrigenergiehaus in Völksen bei Springe fügt sich in eine leichte Hanglage ein und bietet einen attraktiven Ausblick auf den Deister. Es ist in Holztafelbauweise errichtet.

  • Neubau eines Einfamilienhauses in Niedrigenergiestandard
  • im Auftrag eines privaten Bauherrn
  • Planungsbeginn Mai 2001
  • Baubeginn Januar 2002
  • Fertigstellung Mai 2002

​​​​​​​Das Gebäude wurde in Holztafelbauweise errichtet und durch einen hohen Anteil an Vorfertigung der Bauteile konnten die Ziele Baukostenminimierung und gehobener Ausführungsstandard erreicht werden.

Das Haus wurde auf einer von unten gedämmten Stahlbetonsohlplatte in diffusionsoffener Holztafelbauweise ohne den Einsatz von atmungsbehindernden Dampfsperren errichtet. Als Baumaterialien kamen chemisch unbehandelte Hölzer, Zellulosedämmung und bewährte Gipskarton- und Gipsfaserplattenwerkstoffe zum Einsatz. Die Wände, Decken und der Dachstuhl wurden vollständig im Werk vorgefertigt. Lediglich die Montage sowie das Anbringen der Aussenverschalung erfolgte auf der Baustelle.

Heizenergie- und Warmwasserbereitstellung erfolgt über einen Gas-Brennwertkessel und Solarkollektoren. Eine Anlage zur kontrollierten Wohnungslüftung minimiert die Lüftungswärmeverluste und sorgt für ein konstant gutes Raumklima.

Neubau

Reihen- und Doppelhäuser

Hannover - Bemerode

Dieses Bauvorhaben entstand als Pilotprojekt des Bundesministeriums für Bauwesen zur Förderung des Erwerbs von Wohneigentum durch junge Familien mit Kindern.

  • Neubau von 29 Doppel- und Reihenhäusern in Holztafelbauweise
  • Planungsbeginn März 1994
  • Baubeginn Februar 1999
  • Fertigstellung April 2000

​​​​​​Das Quartier als kleinste städtebauliche Einheit zu begreifen und diese in einen Siedlungskontext einzubinden, bildete die Entwurfsgrundlage. Oberstes Planungsziel war das Ausbilden von Wohngruppen mit gemeinsamen Wohnstraßen und -höfen, das Wohnen an der Grünfläche und in einem Gartenblock. Durch eine hochwertige, gleichmäßige Dämmung aller Bauteile und eine luftdichte Ausführung der Gebäudehülle erfüllen alle Häuser die Anforderungen des Niedrigenergiestandards.

Alle Häuser können durch eine Wohnbereicherweiterung, einen Wintergarten und einen Carport vergrößert werden. Hierdurch hat der jeweilige Bauherr neben Grundrissalternativen und der Möglichkeit des Dachausbaus eine zusätzliche Gestaltungsmöglichkeit für sein Haus. In den Häusern lassen sich bis zu sechs Zimmer unterbringen. Die Gärten sind überwiegend über einen kleinen Weg von aussen zugänglich. Durch ihre konsequente Süd- bzw. Südwestausrichtung sind die angrenzenden Wohnräume mit ihren großzügigen Fenstern hell und sonnendurchflutet.

Wettbewerb

Das Starterhaus-Konzept

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Im Rahmen des BHW Ideenwettbewerbs für ein preiswertes Haus, ausgelobt 1996 unter Schirmherrschaft von Bundesbauminister Klaus Töpfer, ging AKZENTE als 1. Preisträger hervor.

  • Architektenwettbewerb, nachfolgend Realisierung von ca. 30 Häusern an verschiedenen Standorten
  • Wettbewerbsbearbeitung 1997
  • Fertigstellung erstes Haus Oktober 1998

​​​​​​​Aufgabe war, ein kostengünstiges Haus für junge Familien zu konzipieren. Es sollte den Ansprüchen eines interessanten Grundrisses genügen, der kultiviertes Wohnen auf einer Wohnfläche von 110 m² zulässt. Zudem sollte es sich durch eine umweltgerechte Bauweise sowie einen sparsamen Energieverbrauch auszeichnen und die Möglichkeit einer flexiblen und individuellen Erweiterung besitzen, um den Bewohnern Freiräume und Entfaltungsmöglichkeiten bieten zu können.

Ein einfach erweiterbares Einfamilienhaus in Modulbauweise kommt dem Wunsch, preisgünstig bauen zu können, nach ohne ökologische, baubiologische und ästhetische Einschränkungen. Die ökonomischen Vorteile des Typenhauses wurden mit den Wahlmöglichkeiten des traditionellen Einfamilienhaus kombiniert. Der Entwurf trennt zwischen fixen, für alle Häuser gleichen Bauteilen und variablen „weichen“ Elementen, die vielfältig kombiniert und interpretiert werden können. In Kombination mit den Anbauten lässt sich ein weites Feld von Wohnwünschen Anforderungen abdecken.