Neubau

Solar-Carré

Brucknerweg - Laatzen

Die Wohnsiedlung zeichnet sich durch Solarenergie zum Anfassen aus. Schiebeläden aus Photovoltaikmodulen bespielen die Fassaden der Passivhäuser, alle Dächer sind mit Photovoltaik-Dachbahnen ausgestattet, der gemeinschaftliche Quartiersplatz wird solar beleuchtet.

  • Neubau von 5 Passivhäusern, 26 KfW-60-Häusern und 4 Effizienzhäusern 70, Projektsteuerung 
  • zwischen 110 m² und 160 m² Wohnfläche pro Haus
  • 150.000 € bis 175.000 € Baukosten pro Haus inkl. Nebenanlagen
  • Baubeginn September 2007
  • Fertigstellung Oktober 2010

Den Baustein dieser Siedlung bildet ein 3-geschossiger Reihenhaustyp in fünf Varianten. Variation der Achsbreiten und unterschiedliche Auslegung der Haustechnik bieten ein Spektrum vom kostengünstigen 110m²-Reihenmittelhaus bis zum hervorragend ausgestatteten 160m²-Passiv-Endhaus. Alle Häuser verfügen über eine optimal ausgerichtete Dachterrasse sowie über sorgfältig gestaltete Eingangsbereiche mit externen Abstellboxen.

Die Aussenanlagen stellen den Bewohnern neben zahlreichen Grünbereichen auch einen kleinen Quartiersplatz mit Spielgeräten und Wasserobjekten bereit, der wesentlich zur Identifikation der Mieter mit ihrem Quartier beiträgt. Die Wärmeversorgung übernimmt ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung, das nebenbei noch Strom generiert. In die Dachhaut ist eine Solaranlage zur Stromerzeugung integriert.

Neubau

Passivhäuser Uhland

Hiddestorf

In idyllischer Lage direkt am Feldrand mit freiem Blick auf den Deister befinden sich zwei annähernd quadratische Grundstücke, die mit zwei Passivhäusern bebaut werden sollen.

  • Neubau von zwei Einfamilienhäusern in Passivhausstandard
  • im Auftrag von Herrn Uhland
  • ca. 166 m² Netto-Grundfläche
  • ca. 411.000 € Baukosten für beide Häuser
  • Planungsbeginn Dezember 2011
  • Baufertigstellung 2013

Geplant sind zwei quasi identische Häuser, um die Baukosten gering zu halten, mit dennoch so flexibel gestalteten Grundrissen, dass sowohl ein großzügiger Singlehaushalt als auch eine 4-köpfige Familie darin Platz finden.

Während sich die Haupträume beider Gebäude nach Süd-Westen orientieren und in Richtung Landschaft öffnen, sind die Nebenräume sowie der Eingangsbereich der Straßenseite im Norden zugewandt. Die Aufenthaltsräume Wohnen, Essen und Kochen sind offen als Raum-in-Raum-Konzept gestaltet und können durch großflüglige Verbindungstüren nach Bedarf zusammengeschaltet oder getrennt werden. Auch im Obergeschoss öffnen sich die Haupträume Schlafen und Büro bzw. Kinderzimmer in Richtung Landschaft und gruppieren sich um eine in den Baukörper eingeschnittene Dachterrasse.

Sanierung

Passivhaus Am Soltekampe

Hannover

Das Reihenendhaus aus den 60er Jahren wurde umfassend saniert, umgebaut, erweitert und durch Eingriffe in Haustechnik und Gebäudehülle auf Passivhausniveau ertüchtigt.

  • komplette Architekten-, Haustechnikplanungs- und Energieberatungsleistungen
  • 155 m² Wohnfläche
  • 205.000 € Baukosten brutto
  • Planungsbeginn Februar 2009
  • Umbaubeginn August 2009
  • Fertigstellung April 2010

Das Wohnhaus Baujahr 1964 passt sich durch den Ausbau des Dachgeschosses, durch das Entfernen einiger Raumtrennwände, das Verlegen der Treppe sowie durch die Erweiterung mit einem Eingangsvorbau an aktuelle Wohnbedürfnisse an.  

Der Einbau großer Südfenster, hochwertiger Dämmung aller Gebäudehüllflächen inklusive des Daches und der Einsatz einer hocheffizienten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung erlauben die Reduzierung des Heizwärmebedarfs von vorher ca. 100 kWh/m²a (berechnet nach EnEV) auf jetzt unter 14 kWh/m²a (bilanziert mit dem PHPP). Das Objekt hat am Passivhaustag 2010 teilgenommen.

Neubau

Barrierefreies Passivhaus

Garbsen

In einem bereits in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erschlossenen Wohngebiet in Garbsen haben die Bauherren sich ein Grundstück gesucht, welches ideal für den Neubau eines barrierefreien Passivhauses ist.

  • Neubau eines barrierefreien Passivhauses
  • im Auftrag des Ehepaares Fuchs
  • ca. 130 m² Wohnfläche
  • ca. 225.000 € Baukosten (Kostengruppe 300+400)
  • Planungsbeginn November 2010
  • Baufertigstellung Sommer 2012

Ausgestattet mit Erdreichwärmetauscher und einer großzügig dimensionierten Photovoltaik-Anlage sollte ein Haus geplant werden, welches eines Tages unabhängig von Strom- und Gaslieferanten alle benötigte Energie selbst erzeugt. Das Gebäude ist zudem barrierefrei konzipiert. Alle Zugänge sind schwellenfrei mit breiten Türen und das Bad mit ausreichend Bewegungsfläche für Ruhlstuhlfahrer.

West- und Ostseite des Hauses bleiben zu den Nachbarn fensterlos und schützt somit den privaten Raum. Zur Straße hin gibt im Küchenbereich ein langes liegendes Fenster den Ausblick auf ankommenden Besuch. Zum Garten hin öffnet sich das Haus mit einer großflächigen Glasfassade und bietet Ausblicke ins Grüne.

Neubau

Passivhaus Iflog im zero:e park

Wettbergen

Das Reihenendhaus aus den 60er Jahren wurde umfassend saniert, umgebaut, erweitert und durch Eingriffe in Haustechnik und Gebäudehülle auf Passivhausniveau ertüchtigt.

  • Neubau eines sehr großzügigen Einfamilienhauses in Passivhausstandard
  • 240 m² Wohnfläche, teilweise zweigeschossiger Luftraum
  • 430.000 € Baukosten
  • Entwurf in Arbeit
  • Fertigstellung Juni 2012

Ein sehr offenes, großzügiges Grundrisskonzept für eine vierköpfige Familie mit teilweise zweigeschossigem Luftraum erschließt die Individualräume und Bäder im Obergeschoss über eine umlaufende Galerie. Der grosse Luftraum in der Südwestecke über dem Wohnbereich geht offen in Küche und Essplatz über. In der Nähe des eingeschnittenen Eingangs ist eine Garage und ein Fahrradabstellraum an die Ostfassade angeschlossen.

Frei angeordnete Fenster ermöglichen sowohl geführte Sonnen- und Lichtführung in die Räume, als auch gezielte und gerahmte Ausblicke auf prägnante Umgebungsmerkmale. Durch Ausarbeitung der Laibungsgestaltung, variable Tiefenlage der Fensterflächen und in der Passivhausprojektierung sorgfältig austarierte Auslegung der Fenstergrößen kann auf einen externen sommerlichen Sonnenschutz verzichtet werden.

Die Innenraumgestaltung wird auf die wesentlichen Bauteile reduziert. Sichtbarer Einsatz von Beton und die Ausführung der Westwand in Klinker der Außenschale ermöglichen einen reizvollen Kontrast zu filigran strukturierten und glatten Flächen aus Trockenbau und Innenputz.

Wettbewerb

Passivhäuser Rehmer Feld

Hannover

Im Zuge einer Grundstücksausschreibung im historischen Ortskern von Groß-Buchholz wurden Reihenhaustypen für eine Baugruppe und großzügige Kettenhaustypen und Doppelhäuser für einen Bauträger kombiniert.

  • Wettbewerb Bebauungskonzept
  • im Auftrag eines Bauträgers (meravis) und einer privaten Bauherrengruppe
  • zwischen 126 m² und 235 m² Wohnfläche pro Haus

Die Gebäude für den Bauträger auf dem südwestlichen Grundstück weisen ein unterschiedliches Wohnflächenangebot auf, um den Grundstücksgrößen gerecht zu werden. Die Doppel- und Kettenhäuser bestehen aus dem gleichen Grundkörper. Variiert wird jeweils in Länge und den Anbauten. Die Kettenhäuser erhalten einen Anbau mit Dachterrasse, in den auch die Garage integriert werden kann. Die Grundrissgestaltung kann individuell auf die Raumbedürfnisse der Bewohner angepasst werden.

Durch einen gemeinsamen Grundkörper entsteht ein harmonisches Bild, die unterschiedlichen Verbindungsbauten durchbrechen die Reihe und schaffen Durchblicke. Die Giebelfassaden der orientieren sich zum Weg und zum Garten. Der Wohnweg und die Eingangsbereiche werden durch Mauern, Bänke und Vorgärten gestaltet, so dass hier ein attraktiver Straßenraum für junge Familien als Treffpunkt entsteht. Die Südfassade öffnet sich zum Garten und zur Sonne. Durch die zurückversetzten Anbauten sind die Terrassen zum Nachbarn abgeschottet. Die Dachterrassen erhalten zum nördlichen Teil eine Dachbegrünung. Die Auswahl der Materialen und Dachformen orientiert sich an den Vorgaben der Gestaltungssatzung.

Entwurf

Einfamilienhaus-Kubus

Wettbergen

Das Einfamilienhaus im KfW60-Standard wurde aus dem bestehenden Typenhaus „KUBUS“ weiterentwickelt. Der Gebäudetyp ist den Gegebenheiten des Grundstücks angepasst, die Grundrisse sind auf die Wünsche und Bedürfnisse des Bauhhern abgestimmt, die Gebäudekubatur modifiziert.

  • Entwurf und Ausführungsplanung von Einfamilienhaus-Neubau
  • im Auftrag vom Bauträger Gundlach
  • 160 m² Wohnfläche + 80 m² Keller
  • 200.000 € Baukosten
  • Planungsbeginn April 2007
  • Baufertigstellung April 2008

Das Grundkonzept des Typenhauses mit zwei gegeneinander versetzte Kuben, von denen der größere die Hauptwohnbereiche und der schmalere die Erschließung und die Funktionsräume beinhaltet, wurde beibehalten. Der im Grundtypus bereits sehr großzügige offene Wohn-, Ess-, und Koch-Bereich wurde erweitert und bietet dadurch noch mehr Wohnraum. Im Obergeschoss befinden sich Individualräume mit Raumgrößen zwischen 15 m² bis 18 m². Das gesamte Gebäude wurde unterkellert für viel zusätzliche Abstellfläche inklusive Haustechnikbereich.

Das Haus verfügt über eine Lüftungs- und Solaranlage zur Brauchwassererwärmung. Da es sich um ein Flachdach handelt, wurde die Solaranlage aufgeständert. Dies hat den Vorteil, dass man sie optimal ausrichten kann, auch wenn das Gebäude nicht genau nach Süden orientiert ist.

Neubau

Wohnen in der Nordstadt

Hannover

In Hannovers Nordstadt, dem Uni-Viertel in direkter Nähe zum Welfengarten, entstehen ein Mehrfamilienhaus mit 11 Wohnungen und fünf Stadthäuser.

  • Ausführungsplanung für ein Mehrfamilienhaus und fünf Stadthäuser
  • im Auftrag von Gundlach GmbH & Co. KG
  • 64 bis 141 m² Wohnfläche
  • Baubeginn April 2011
  • Fertigstellung voraussichtlich 2012

Das Mehrfamilienhaus wird nach Fertigstellung den Blockrand in der Warstraße schließen und so einen sehr privaten, ruhigen und begrünten Hof bieten, in welchem die Stadthäuser Platz finden.

Bereits während der Planungsphase der Wohnungen und Häuser wurden die Eigentümer und zukünftigen Bewohner beteiligt, Wünsche konnten berücksichtigt und in der Bauphase umgesetzt werden. Somit erhält jedes Eigenheim, das hier entsteht, eine besondere Individualität ohne nach außen zu heterogen und unruhig zu wirken.

Kellergeschosse und Tiefgarage sind im Rohbau bereits fertiggestellt, die Bodenplatte für das Erdgeschoss ist gegossen und es zeichnen sich die Grundrisse der Erdgeschosse ab.

Wettbewerb

Winkelhäuser Van-Gogh-Weg

Hannover

Eines der letzten unbebauten Grundstücke entlang der Walderseestraße in unmittelbarer Nähe zur Eilenriede wurde 2007 von der Stadt zum Verkauf angeboten - vornehmlich für private Bauherrengemeinschaften. Im Auftrag einer solchen Bauherrengruppe mit acht bereits feststehenden Parteien wurde ein Bebauungskonzept entwickelt.

  • Wettbewerb Bebauungskonzept
  • im Auftrag einer privaten Bauherrengruppe mit acht Parteien
  • zwischen 125 m² und 185 m² Wohnfläche pro Haus

Der Entwurf basiert auf dem Mix zwei verschiedener Hausformen. Während Winkelhäuser im mittleren Grundstücksbereich den Bezug zu der vorhandenen Nachbarbebauung mit freistehenden Villen herstellen, erzeugen Reihenhaustypen an den Enden eine städtebauliche Verbindung zu den östlich gelegenen, eher geschlossenen Nachbargebäuden. Am Grundstückseingang befindet sich eine "grüne Oase" als Antwort auf die Nähe zur Eilenriede sowie als fußläufige Erschliessung der Häuser.

Der Entwurf sieht drei Winkelhäuser sowie zwei Reihenhäuser vor. Beide Haustypen erstrecken sich über Erd- und Obergeschoss und verfügen über ein Staffelgeschoss mit angrenzender großzügiger Dachterrasse. Die Winkelhäuser weisen eine flexible Grundrissgestaltung des eingeschossigen Schenkels auf - dieser kann als Wohnraumerweiterung, Carport oder Garage in verschiedensten Kombinationen genau auf die Bauherrenwünsche abgestimmt werden.

Die Winkelhäuser bieten dreiseitig umschlossene, sehr private Außenbereiche mit optimalem Terrasenbereich in Süd-West-Ausrichtung. Die Reihenhäuser verfügen neben dem großzügigen Dachstudio mit Dachterrasse über einen Eingangsvorbau, der sich gestalterisch ins Gesamtkonzept einfügt und gleichzeitig die Unterschiede der Haustypen heraus arbeitet.

Die Versorgung der Häuser mit Heizwärme und Warmwasser wird über eine zentrale Wärmepumpe mit Erdreichwärmetauscher gewährleistet. Zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung wird auf den Dächern eine solarthermische Anlage installiert. Alle Häuser sind in einem hochwertigen Energiestandard geplant mit passivhaustauglichen Materialien, Aufbauten und Komponenten.

Entwurf

Mehrfamilienhäuser Am Giersberg

Braunschweig

Nahe Braunschweigs Innenstadt sollen mehrere Mehrfamilienhäuser entstehen. Der Bebauungsplan lässt sehr große Gebäudetiefen zu, die es aufgrund des hohen Grundstückpreises auch auszuschöpfen gilt. Der Entwurf basiert auf einer Haustypologie, die die Eigentumswohnungen verschieden aufteilt, um unterschiedliche Wohnungsgrößen anbieten zu können.

  • Entwurf
  • im Auftrag der Vepro GmbH
  • zwischen 80 m² und 150 m² Wohnfläche pro Einheit
  • Planungszeitraum Oktober 2006 bis Juli 2007

Jedes Geschoss erschließt drei Wohnungen, das Dachgeschoss eine 210m² große Penthouse-Wohnung mit umlaufender Dachterrasse. Alle Wohnungen verfügen über einen zeitgemäß offenen Wohnbereich sowie mindestens einen großen Balkon. Die Balkone und große Eckfenster bieten einen Rundumblick. Wintergärten und Loggien in der Süd-West-Fassade sind in einen massiven Rahmen eingefasst und gliedern die Fassade, so dass vielfältige private Außenräume entstehen. Verschiebbare Lamellen-Konstruktionen bieten Sonnenschutz. Tiefgarage und Fahrstuhl sorgen für kurze Wege vom Auto in die Wohnung.

Umnutzung

Wohnen an der Leine

Hannover

Innerstädtisches Wohnen in einem umgenutzten Bürogebäude bildet den Schwerpunkt dieses Projektes. „Wohnen an der Leine“ ist in der Dreyerstraße im Gerberviertel der Calenberger Neustadt zu finden, die das Bindeglied zwischen Hannover Linden und der Nordstadt bildet.

  • Umnutzung eines Bürogebäudes zu Wohnungen
  • im Auftrag der Vermögens-Treuhandgesellschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes
  • 2.880 m² Gesamtnutzfläche
  • 4.200.000 € netto Baukosten
  • Planungsbeginn 2003

Direkt an einem Leinebogen gelegen, bietet das Bestandsgebäude den Blick ins Grüne mit allen Vorteilen einer zentrumsnahen Lage. Das Gebäude wurde als reines Bürogebäude geplant, ist altersbedingt in einem schlechten Zustand und bedarf einer Sanierung.

Der Entwurf sieht bis zu 26 barrierefreie Wohnungen als Maisonettes, Studio oder Familienwohnung mit Balkon oder Dachterrasse vor und einen Gemeinschaftsgarten zum Wasser hin sowie weitere Gemeinschaftsflächen und PKW-Stellplätze im Kellergeschoss.

Neubau

Reihenhaussiedlung

Hannover Misburg

Hohe Flexibilität und Qualität zeichnet diese Reihenhaussiedlung in der Steinstraße in Hannover aus. Die attraktiven Anbauten auf der Eingangs- und Gartenseite erscheinen sowohl in gereihter als auch in gespiegelter Abfolge. Dies gestaltet nicht nur die Gesamtansichten lebhaft, sondern auch die Grundrissvarianten abwechslungsreich.

  • Typenhausplanung, Entwurf, Bauantrag und Ausführungsplanung, SiGeKo
  • im Auftrag von Gundlach GmbH & Co
  • 106 bis 115 m² Wohnfläche pro Reihenhaus, 128 m² Wohnfläche pro Doppelhaus
  • ca. 88.000 bis 98.000 € netto Baukosten pro Haus
  • Baubeginn November 2004
  • Fertigstellung 2007

Das Erdgeschoss bietet einen Wohnbereich, der sich bis in den Garten erstreckt und so eine geschützte Terrasse bietet. Die Dachflächenverglasung gibt dem erweiterten Wohnbereich seine ganz eigene Stimmung. Unterschiedliche Küchenvarianten lassen sich ganz nach den Bedürfnissen der Bewohner umsetzen. Im Obergeschoss erstrecken sich Schlaf- oder Kinderzimmer sowie das Bad. Wem der Platz dort nicht reicht, kann den Dachboden zu einem Studio oder einem weiteren Schlaf- oder Wohnbereich ausbauen.

Neubau

Reihen- und Doppelhäuser

Hannover Bemerode

Dieses Bauvorhaben entstand als Pilotprojekt des Bundesministeriums für Bauwesen zur Förderung des Erwerbs von Wohneigentum durch junge Familien mit Kindern.

  • Neubau von 29 Doppel- und Reihenhäusern in Holztafelbauweise
  • zwischen 113 m² und 138 m² Wohnfläche pro Wohneinheit
  • Mittlere Baukosten von 1.875 €/m² Wohnfläche
  • Baubeginn Februar 1999
  • Fertigstellung April 2000

Das Quartier als kleinste städtebauliche Einheit zu begreifen und diese in einen Siedlungskontext einzubinden, bildete die Entwurfsgrundlage. Oberstes Planungsziel war das Ausbilden von Wohngruppen mit gemeinsamen Wohnstraßen und -höfen, das Wohnen an der Grünfläche und in einem Gartenblock. Durch eine hochwertige, gleichmäßige Dämmung aller Bauteile und eine luftdichte Ausführung der Gebäudehülle erfüllen alle Häuser die Anforderungen des Niedrigenergiestandards.

Alle Häuser können durch eine Wohnbereicherweiterung, einen Wintergarten und einen Carport vergrößert werden. Hierdurch hat der jeweilige Bauherr neben Grundrissalternativen und der Möglichkeit des Dachausbaus eine zusätzliche Gestaltungsmöglichkeit für sein Haus. In den Häusern lassen sich bis zu sechs Zimmer unterbringen. Die Gärten sind überwiegend über einen kleinen Weg von aussen zugänglich. Durch ihre konsequente Süd- bzw. Südwestausrichtung sind die angrenzenden Wohnräume mit ihren großzügigen Fenstern hell und sonnendurchflutet.

Wettbewerb

Das Starterhaus-Konzept

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Im Rahmen des BHW Ideenwettbewerbs für ein preiswertes Haus, ausgelobt 1996 unter Schirmherrschaft von Bundesbauminister Klaus Töpfer, ging AKZENTE als 1. Preisträger hervor.

  • Architektenwettbewerb, nachfolgend Realisierung von ca. 30 Häusern an verschiedenen Standorten
  • zwischen 95 m² und 170 m² Wohnfläche pro Haus
  • Baukosten von 1.900 bis 2.100 DM/m² Wohnfläche
  • Wettbewerbsbearbeitung 1997
  • Fertigstellung erstes Haus Oktober 1998

Aufgabe war, ein kostengünstiges Haus für junge Familien zu konzipieren. Es sollte den Ansprüchen eines interessanten Grundrisses genügen, der kultiviertes Wohnen auf einer Wohnfläche von 110 m² zulässt. Zudem sollte es sich durch eine umweltgerechte Bauweise sowie einen sparsamen Energieverbrauch auszeichnen und die Möglichkeit einer flexiblen und individuellen Erweiterung besitzen, um den Bewohnern Freiräume und Entfaltungsmöglichkeiten bieten zu können.

Ein einfach erweiterbares Einfamilienhaus in Modulbauweise kommt dem Wunsch, preisgünstig bauen zu können, nach ohne ökologische, baubiologische und ästhetische Einschränkungen. Die ökonomischen Vorteile des Typenhauses wurden mit den Wahlmöglichkeiten des traditionellen Einfamilienhaus kombiniert. Der Entwurf trennt zwischen fixen, für alle Häuser gleichen Bauteilen und variablen „weichen“ Elementen, die vielfältig kombiniert und interpretiert werden können. In Kombination mit den Anbauten lässt sich ein weites Feld von Wohnwünschen Anforderungen abdecken.

Neubau

Niedrigenergiehaus am Deister

Völksen

Das Niedrigenergiehaus in Völksen bei Springe fügt sich in eine leichte Hanglage ein und bietet einen attraktiven Ausblick auf den Deister. Es ist in Holztafelbauweise errichtet.

  • Neubau eines Einfamilienhauses in Niedrigenergiestandard
  • 190 m² Gesamtfläche
  • 394.000 DM Baukosten
  • Planungsbeginn Mai 2001
  • Baubeginn Januar 2002
  • Fertigstellung Mai 2002

Das Gebäude wurde in Holztafelbauweise errichtet und durch einen hohen Anteil an Vorfertigung der Bauteile konnten die Ziele Baukostenminimierung und gehobener Ausführungsstandard erreicht werden.

Das Haus wurde auf einer von unten gedämmten Stahlbetonsohlplatte in diffusionsoffener Holztafelbauweise ohne den Einsatz von atmungsbehindernden Dampfsperren errichtet. Als Baumaterialien kamen chemisch unbehandelte Hölzer, Zellulosedämmung und bewährte Gipskarton- und Gipsfaserplattenwerkstoffe zum Einsatz. Die Wände, Decken und der Dachstuhl wurden vollständig im Werk vorgefertigt. Lediglich die Montage sowie das Anbringen der Aussenverschalung erfolgte auf der Baustelle.

Heizenergie- und Warmwasserbereitstellung erfolgt über einen Gas-Brennwertkessel und Solarkollektoren. Eine Anlage zur kontrollierten Wohnungslüftung minimiert die Lüftungswärmeverluste und sorgt für ein konstant gutes Raumklima.

Wettbewerb

Weber-Haus

-

Anlass und Ziel des Weberhaus Architektenwettbewerbs 2003 war „anders als die Anderen zu sein“ und mit einem Entwurf in Holztafelbauweise, der durch Architektur, Bautechnik und Preis hervorsticht, einen breiten und modernen Geschmack zu treffen.

  • Wettbewerb mit 60 Teilnehmern
  • im Auftrag von Weber Haus GmbH & Co. KG
  • Planungsbeginn November 2003

Die Trennung der Baukörper in "Service" und Wohnen im Grundriss wird durch Versatz und differenzierte Gestaltung der Fassade auch nach aussen getragen. Die Grundrissorganisation wurde so angelegt, dass auf unterschiedliche Grundstückssituationen und Himmelsausrichtung reagiert werden kann.

Durch die mögliche Erweiterbarkeit der Module ist das Gebäude in unterschiedlichen Größen baubar und lässt sich ebenso mit drei Geschossen ausführen oder mit Wintergarten oder Einliegerwohnung erweitern. Auch die Dachform kann variiert werden.

Entwurf

Maisonetten und Penthäuser an der Eilenriede

Hannover

Bei diesem Wettbewerb wurden fünf Architekturbüros durch das Bauunternehmen Gundlach mit einem Entwurfsgutachten beauftragt. Der Planungszeitraum betrug zwei Wochen. Ziel der Planung ist die Errichtung einer zweizeiligen Wohnbebauung mit mindestens 12 Maisonetten und vier Penthousewohnungen in der Nähe des Stadtwalds Eilenriede in Hannover.

  • Entwurfsgutachten
  • im Auftrag von Gundlach GmbH & Co
  • Planungsbeginn Dezember 2005

An den Nordseiten der beiden Hauszeilen befinden sich die Hauseingänge und deren Zuwege. Individuelle Vorgärten sowie Fahrradabstellmöglichkeiten und Abstellboxen gliedern den Vorbereich. Die Erschliessung der Dachwohnungen erfolgt durch freigestellte Erschließungstürme mit Treppenhaus und Fahrstuhl. Aus jeder Wohnung ist ein direkter Zugang zum eigenen Kellerraum und zur Tiefgarage gegeben.

Eine individuelle Raumaufteilung für unterschiedliche Ansprüche ist im Obergeschoss möglich. Wahlweise kann z.B. ein Arbeits-, ein Kinder-, ein Gäste- oder ein Schlafzimmer mit Ankleide und als großzügigste Variante die zum inneren Luftraum offene Sonnen-Galerie eingerichtet werden.