SANIERUNG UND MODERNISIERUNG DER FAKULTÄT FÜR ARCHITEKTUR UND STÄDTEBAU
Umbau von studentischen Arbeitsplätzen, Sanierung der Lüftungsanlage und Trinkwasserversorgung, Umsetzung brandschutztechnischer Maßnahmen
- Ort: Hannover – Herrenhausen
- Bauherr/in: Leibniz Universität Hannover
- Leistungsphasen: 1 – 8 einschl. Bestandsaufnahme und Bewertung Brandschutzbestand
- Planungsbeginn: Mai 2018
- Baubeginn: Februar 2019 (Abbruch Umbaubereich studentische Arbeitsplätze)
- Fertigstellung (voraussichtlich): 2028
- Bearbeitung in (voraussichtlich) 5 Abschnitten mit dazwischenliegenden Baupausen
- Ausführung bei laufendem Gebäudebetrieb mit Teilsperrungen der Umbaubereiche
- Fotos: Frank Aussieker
In dem aus fünf Bauteilen (A–E) bestehenden, denkmalgeschützten Gebäudekomplex der Fakultät für Architektur und Städtebau befinden sich Räume für Lehrveranstaltungen, Büro- und Arbeitsräume für DozentInnen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen und Studierende, ebenso wie Werkstätten, Prüfräume und eine Cafeteria.
Das in den 1960er-Jahren als Werkkunstschule in massiver Stahlbeton-Skelettbauweise errichtete Gebäude wurde bereits 2001/2002 umfassend im Innenbereich umgebaut. Seitdem werden weitere Maßnahmen zur Erhaltung, Modernisierung und technischen Ertüchtigung des Gebäudes durchgeführt – unter besonderer Berücksichtigung des denkmalpflegerischen Bestands.
Zu den in den letzten Jahren realisierten Projekten gehören der Umbau von studentischen Arbeitsplätzen, die Sanierung der Trinkwasserversorgung sowie die Erneuerung der Lüftungsanlage im Trakt C, welcher sowohl den Hörsaal als auch die Cafeteria der Fakultät beinhaltet. Alle Maßnahmen konnten erfolgreich abgeschlossen werden und tragen zu einer zeitgemäßen Nutzung und verbesserten Aufenthaltsqualität bei.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der aktuellen Arbeiten liegt auf der Brandschutzsanierung. Im Rahmen eines systematischen Abgleichs der brandschutztechnischen Anforderungen mit dem vorhandenen Baubestand wurde festgestellt, dass ein erheblicher Anteil der bestehenden Bauteile – insbesondere Türen, Wände, Decken und haustechnische Installationen – nicht den gültigen Vorgaben entspricht.
Der 1. Bauabschnitt der Brandschutzsanierung umfasst die Behebung der festgestellten Mängel im Bauteil C, die Errichtung neuer sicherheitstechnischer Zentralen (BMA, ELA, Sicherheitsbeleuchtung u. a.) in den Bauteilen A, B, D und E sowie die Herstellung bidirektionaler Rettungswege in den Obergeschossen von Bauteil A. Dieser Abschnitt wurde inzwischen erfolgreich abgeschlossen; weitere Bauabschnitte folgen.
Mit diesen Maßnahmen wird das Gebäude Schritt für Schritt an aktuelle technische und sicherheitsrelevante Standards angepasst, ohne dabei seinen architektonischen und historischen Charakter zu verlieren.

















