Umbau

Umnutzung zum Graduiertenkolleg

Hannover - Nordstadt

Eine nicht mehr betriebene Werkstatt der Leibniz Universität in einem historischen Gebäude wird mehreren Instituten der LUH als Graduiertenkolleg zur Verfügung gestellt.

Hierfür war eine vollständige Sanierung des ca. 40 m² großen Raumes mit Galerie erforderlich.

 

  • Sanierung eines Werkstattraumes des GIH
  • im Auftrag der Leibniz Universität Hannover
  • Planungsbeginn August 2018
  • Baubeginn März 2019
  • Fertigstellung Mitte Oktober 2019

Die erste Begehung des Raumes zeichnete ein eher trauriges Bild. Ohne Bodenbelag und Estrich und mit einer alten nicht mehr nutzbaren Treppe zur Galerie brauchte es etwas Vorstellungskraft dazu, wie hieraus ein multifunktionaler Raum für Graduierten der Uni Hannover werden könnte.

Der Charakter der alten Werkstatt in einem denkmalgeschützten Gebäude mit bauzeitlichen Fenstern und angenehmen Proportionen sollte jedoch nicht ganz und gar verwischt werden. Deshalb wurden Wände und Decke nicht vollständig geglättet, sondern in einem abgetönten Weiß gestrichen und mit farbigen Kontrasten versehen. Die Decke erhielt Akustikelemente um die Hörsamkeit zu verbessern.

Die Galerie wurde mit einer robusten Stahltreppe mit Industrieparketteinlage in den Trittstufen versehen. Auch der Hauptraum erhielt das selbe Parkett, um Hauptraum und Galerie auch gestalterisch zu verbinden.

Die bauzeitlichen Fenster des Raumes konnten bisher nur mit Hilfe einer Leiter geöffnet werden. Es war also ein verständlicher Wunsch das zu ändern. Entlang der Fensterfront entstand ein Möbel, das als Treppe zur Öffnung der Fenster, als Sitzmöbel sowie zum Verstauen von Arbeitsmaterialien dient.

Sanierung

Fassadensanierung Nienburger Straße

Hannover - Nordstadt

Fassadensanierung eines denkmalgeschützten Klinkergebäudes für Lehrbetrieb der Universität Hannover mit angeschlossener Versuchshalle für Strömungstechnik, Bearbeitung bei laufendem Betrieb in vier Bauabschnitten

  • Fassadensanierung und Sanierung einer Versuchshalle
  • Im Auftrag des Staatlichen Baumanagements für die Leibniz Universität Hannover
  • Planungsbeginn Juni 2014
  • Baubeginn Februar 2015 (in 4 Abschnitten mit dazwischenliegenden Baupausen)
  • Fertigstellung August 2019 (Sanierung im laufenden Betrieb)

Die historische Klinkerfassade war durch Verwitterung der Verfugung sanierungsbedürftig und durch die zahlreichen wenig geglückten partiellen Sanierungsversuche der letzten 30 Jahre aus denkmalpflegerischer Sicht unglücklich überformt. Die Fenster waren fast durchgängig undicht und in Ihrer Öffnungsfunktion durch Verformung stark beeinträchtigt. Der Dachrand war abgängig und ein wesentlicher Faktor für die starke Verwitterungsbeanspruchung der Fassade. Statische Schäden an Stürzen und aussteifenden Metallkonstruktionen mußten behoben werden.

Nach eingehender Schadensanalyse, Recherche in Archiven und Austausch mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurde ein Konzept erarbeitet, um möglichst viel historische Substanz zu erhalten, die Wiederherstellung denkmalpflegerisch korrekt durchzuführen und gleichzeitig die Anforderungen der Lehrnutzung an Schallschutz, Wärmeschutz, Sonnenschutz und Bedienbarkeit zu erfüllen. Dieses Konzept wurde dann in 4 Bauabschnitten umgesetzt.

Wettbewerb

Stadtschule Wunstorf

Wunstorf

Bewerbungsverfahren für die Erweiterung und Sanierung der Stadtschule Wunstorf, um den Anforderungen des Ganztagsbetriebes gerecht zu werden.

Neubau der Mensa, des Ganztagsbereich und eines Klassentrakt. Sanierung von 3 Klassenclustern.

  • Wettbewerb
  • Verhandlungsverfahren der Stadt Wunstorf
  • Wettbewerbszeitraum Juli bis August 2019

Das im Jahr 1981 zur zweizügigen Schule umgeplante Bestandsgebäude muss nun den Anforderungen der mittlerweile dreizügigen Schulstruktur sowie des anstehenden Ganztagsbetriebes gerecht werden.

Hierfür wird eine erhebliche zusätzliche Gebäudekubatur benötigt: Aus dem nördlichen, eingeschossigen Verwaltungstrakt zieht sich das Erdgeschoss des geplanten zweigeschossigen Neubaus heraus, aus dem zweigeschossigen westlichen Klassentrakt das Obergeschoss. Durch das leichte Absenken der Decke wird die Verschneidung der beiden Elemente sowohl im Außen- als auch im Innenraum sichtbar und spürbar. Gruppenbezogene Räume wie Mensa und Musikraum weisen eine größere Raumhöhe auf als eher introvertierte Bereiche wie die Bibliothek. Der Haupteingang ist durch Vordach und Glasfassade sowohl geometrisch als auch materiell hervorgehoben und mit seinem Vorplatz von der Straße direkt zu erkennen und zu erreichen.

Im Inneren wird der Besucher zum zentralen Knotenpunkt geführt, von wo die einzelnen Schulbereiche gezielt erschlossen werden können. Neben optimierendem Umbau des Bestands werden im Neubau im Erdgeschoss die Räume des Ganztagbetriebes und im Obergeschoss weitere Klassen- und Differenzierungsräume verortet. Die Lage im Grünen soll die Schule bewusst prägen: Essen im Grünen (Blick aus der Mensa auf Bürgerpark), Lernen im Grünen (Blick aus den Klassenräumen auf Bäume, Park oder neuangelegtes Gründach) und Spielen im Grünen (offener Schulhof mit Anbindung an Park).

in Arbeit

Brandschutzsanierung Podbielskistraße

Hannover - Bothfeld

Brandschutzsanierung eines Bürogebäudes mit Ergänzung eines Fluchttreppenhauses

  • im Auftrag der Ärzteversorgung Sachsen-Anhalt
  • Planungsbeginn Juli 2019

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in Arbeit

WC-Sanierung Wilhelm-Olbers-Schule

Hannover - Döhren

Dachsanierung eines WC-Kubus

WC Sanierung im Bereich des Schulhofs und der Sporthalle

Ergänzung durch Behinderten-WCs

  • im Auftrag der LH Hannover, FB Gebäudemanagement
  • Planungsbeginn Mai 2019

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