Umbau

Institut für Baubetrieb und Baubetriebswirtschaft

Hannover

Nach der Berufung einer neuen Institutsleiterin und Fokussierung des Forschungsschwerpunktes auf Baumanagement und digitales Bauen mussten die Institutsräume den aktuellen Anforderungen entsprechend umgebaut werden.

 

Es entstanden offene kommunikative Räume für Arbeitsgruppen, Räume mit Spezialausstattungen für Virtual Reality und Digital Lab sowie ein offener Flurbereich mit Teeküche als Sozialbereich.

 

    • Umbau des Instituts für Baubetrieb und Baubetriebswirtschaft
    • im Auftrag des Staatlichen Baumanagements Hannover
    • Planungsbeginn Februar 2015
    • Baubeginn Januar 2017
    • Fertigstellung Juni 2017

    Ausgenommen in Flur und Teeküche blieb die rohe schalungsraue Stahlbetondecke sichtbar als Industriedecke bestehen. Die Installation ist sichtbar unter der Rohdecke verlegt worden.

     

    In den Fluren blieben die Metallkassettendecken mit Randfries bestehen. Der Sozialbereich erhielt eine etwas höher als die Metallkassettendecke gelegene Rasterdecke.

     

    Die Flure erhielten einen Linoleumbelag in einem dunklen Grau, die offenen Arbeitsbereiche einen etwas heller grauen Nadelvlies, alle weiteren Räume wurden mit einem roten und auffällig gestreiften Linoleumbelag versehen.

     

    Die Fensterbänder wurden neu verglast und dadurch energetisch aufgewertet. In diesem Zuge wurden die alten Fensterbänke ebenfalls ausgetauscht. Alle Fenster erhielten ein Rollo als Blendschutz in einem sehr hellen Grauton. Der Virtual-Reality-Raum und der benachbarte Besprechungsraum erhielten zusätzlich einen Verdunkelungsvorhang.

    Sanierung, Neubau Mensa und Fachräume

    Ricarda-Huch-Schule

    Hannover - List

    Neubau einer Passivhaus-Mensa und Sanierung eines denkmalgeschützten Schulgebäudes

    • Sanierung inklusive Erweiterungsbau
    • im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover
    • Planungsbeginn März 2007
    • Baubeginn 2009
    • Fertigstellung 2014 (Umbau in Bauabschnitten im laufenden Betrieb)
    • Leistungsphasen 1 bis 9 inklusive Passivhausprojektierung
    • EnEV-Nachweis

    Das Gymnasium in der List wurde saniert und mit einem Mensa-Neubau in Passivhausbauweise zur Ganztagsschule erweitert. Da das gesamte Gebäude unter Denkmalschutz steht, sind besondere Lösungen erforderlich.

    Das Schulgebäude wurde zu Beginn des 20. Jh. errichtet, ein Teil nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg wieder aufgebaut, ein Teil wurde später hinzugefügt. Es wurde eine komplette Bestandsaufnahme der Bausubstanz sowie aller haustechnischen Installationen durchgeführt, inklusive Aufmaß und Digitalisierung der Bestandsgrundrisse. 

    Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude wurde umfassend energetisch und brandschutztechnisch saniert und an heutige Nutzungsansprüche angepasst. Um dem gestiegenen Raumbedarf einer Ganzstagsschule gerecht zu werden mußte zusätzlich eine erheblicheErhöhung der Gesamtfläche ermöglicht werden. Eine Erweiterungsfläche für den Ergänzungsbau gab es nur im Innenhof, was einen kompakten, 2-geschossigen Baukörper bedingte.
    Eine Einschränkung der Pausenhoffläche war unvermeidlich, weswegen wir den unmittelbaren Außenbereich um die Mensamöglichst nutz- und bespielbar gestalteten. Der Körper sollte auch aus Denkmalschutzgründen möglichst zurückhaltend vor dem Altbau erscheinen. Die dadurch geborene Lösung, den Neubau in den Hof „einzulassen“, ergab einen sehr interessanten direkten Freibereich um den Speisesaal.

    Sanierung

    Hörsaal A003 LUH

    Hannover - Nordstadt

    Der Hörsaal A003 wurde von Grund auf saniert inklusive Lüftungsanlage und technischer Ausstattung. Nach der vollständigen Entkernung erhielt er eine neue Akustikdecke und akustisch wirksame Wandbekleidung sowie ein neues Hörsaalpodest mit Bestuhlung und maßgeschneiderten Vortragsmöbeln.

    • Sanierung Hörsaal inklusive Umnutzung Nebenräume zu studentischen Arbeitsplätzen
    • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
    • Planungsbeginn Dezember 2010
    • Baubeginn Juni 2012
    • Fertigstellung Oktober 2012

    Um den relativ kleinen Hörsaal großzügiger erscheinen zu lassen, sind Akustikdecke und Wandvertäfelung in raumbreite und raumhohe unregelmäßige Streifen geschnitten. Während die Deckenstreifen in der Höhe zueinander verspringen und so ein lebendiges Deckenbild entsteht, liegen die Streifen der Wandbekleidung in einer Ebene und gleichen zwischen Ruhe und Bewegung aus.

    Anliegende Räume wurden für neue studentische Arbeitsplätze umgebaut, zusammengelegt und ebenfalls umfassend saniert. Der 65 m² große Arbeitsraum bietet bis zu 42 Studenten Platz; ausgestattet mit Anschlüssen für Laptops und WLan. Die Gestaltung des Arbeitsraumes orientiert sich an der des Hörsaals; die akustisch wirksamen Materialien und Farben finden sich wieder, so dass die Zusammengehörigkeit der sanierten Räume ablesbar wird.

    Neubau

    Wohnen in der Nordstadt

    Hannover - Nordstadt

    In Hannovers Nordstadt, dem Uni-Viertel in direkter Nähe zum Welfengarten, entstehen ein Mehrfamilienhaus mit 11 Wohnungen und fünf Stadthäuser.

    • Ausführungsplanung für ein Mehrfamilienhaus und fünf Stadthäuser
    • im Auftrag von Gundlach GmbH & Co. KG
    • Planungsbeginn August 2009
    • Baubeginn April 2011
    • Fertigstellung voraussichtlich 2012

    ​​​​​​​Das Mehrfamilienhaus schließt den Blockrand in der Warstraße und schafft so einen sehr privaten, ruhigen und begrünten Hof, in welchem die Stadthäuser Platz finden.

    Bereits während der Planungsphase der Wohnungen und Häuser wurden die Eigentümer und zukünftigen Bewohner beteiligt, Wünsche konnten berücksichtigt und in der Bauphase umgesetzt werden. Somit erhielt jedes Eigenheim, das hier entstand, eine besondere Individualität ohne nach außen zu heterogen und unruhig zu wirken.

    Sanierung

    Wäldchenschule

    Arnum

    Die Wäldchenschule wurde Ende der 60er erbaut. Der Gebäudekomplex ist klar gegliedert in Klassentrakt, Verwaltungstrakt, Mehrzweckbereich, zentral gelegene Aula sowie in einen geschützten Innenhof. Es handelt sich um eine überwiegend 1-geschossige Bauweise, lediglich der südliche Klassentrakt ist 2-geschossig.

    • Innenraum-Sanierung Klassentrakt, energetische Fassadensanierung
    • im Auftrag der Stadt Hemmingen
    • Planungsbeginn November 2007
    • Baubeginn Winter 2009/10
    • Fertigstellung Sommer 2012

    Im ersten und zweiten Sanierungsabschnitt wurden die Fassaden energetisch mit Wärmedammverbundsystem und neuen Blendrahmenfenstern im Bereich der Klassentrakte saniert. Die Treppenhäuser erhielten neue Pfosten-Riegel-Fassaden. Im Sockelbereich wurde eine Betonsanierung durchgeführt, um die Schule in ihrer Substanz zu erhalten. Mit der vollständigen Sanierung der Klassenräume im Sommer 2012 wurden auch die Heizungsanlage und die Elektroinstallationen inklusive Beleuchtung der ganzen Schule erneuert.

    Die Sanierung der Klassenräume erfolgte in enger Abstimmung mit der Schulleitung und dem Kollegium.

    Höchster Wunsch war es, nicht in Klassenraumcontainer ausweichen zu müssen. Da nur ein paar wenige Fachräume als Ausweichräume für die Klassenräume genutzt werden konnten, wurde die Sanierung in vier Etappen durchgeführt, in welchen jeweils drei oder vier Klassen für etwa vier bis sechs Wochen in Ersatzräume umzogen. Am Ende der Sommerferien war es geschafft. Alle Schüler, auch die gerade eingeschulten, konnten ihre frisch sanierten Klassenräume in Besitz nehmen.