Sanierung

Hörsaal A003 LUH

Hannover - Nordstadt

Der Hörsaal A003 wurde von Grund auf saniert inklusive Lüftungsanlage und technischer Ausstattung. Nach der vollständigen Entkernung erhielt er eine neue Akustikdecke und akustisch wirksame Wandbekleidung sowie ein neues Hörsaalpodest mit Bestuhlung und maßgeschneiderten Vortragsmöbeln.

  • Sanierung Hörsaal inklusive Umnutzung Nebenräume zu studentischen Arbeitsplätzen
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
  • Planungsbeginn Dezember 2010
  • Baubeginn Juni 2012
  • Fertigstellung Oktober 2012

Um den relativ kleinen Hörsaal großzügiger erscheinen zu lassen, sind Akustikdecke und Wandvertäfelung in raumbreite und raumhohe unregelmäßige Streifen geschnitten. Während die Deckenstreifen in der Höhe zueinander verspringen und so ein lebendiges Deckenbild entsteht, liegen die Streifen der Wandbekleidung in einer Ebene und gleichen zwischen Ruhe und Bewegung aus.

Anliegende Räume wurden für neue studentische Arbeitsplätze umgebaut, zusammengelegt und ebenfalls umfassend saniert. Der 65 m² große Arbeitsraum bietet bis zu 42 Studenten Platz; ausgestattet mit Anschlüssen für Laptops und WLan. Die Gestaltung des Arbeitsraumes orientiert sich an der des Hörsaals; die akustisch wirksamen Materialien und Farben finden sich wieder, so dass die Zusammengehörigkeit der sanierten Räume ablesbar wird.

Neubau

Wohnen in der Nordstadt

Hannover - Nordstadt

In Hannovers Nordstadt, dem Uni-Viertel in direkter Nähe zum Welfengarten, entstehen ein Mehrfamilienhaus mit 11 Wohnungen und fünf Stadthäuser.

  • Ausführungsplanung für ein Mehrfamilienhaus und fünf Stadthäuser
  • im Auftrag von Gundlach GmbH & Co. KG
  • Planungsbeginn August 2009
  • Baubeginn April 2011
  • Fertigstellung voraussichtlich 2012

​​​​​​​Das Mehrfamilienhaus schließt den Blockrand in der Warstraße und schafft so einen sehr privaten, ruhigen und begrünten Hof, in welchem die Stadthäuser Platz finden.

Bereits während der Planungsphase der Wohnungen und Häuser wurden die Eigentümer und zukünftigen Bewohner beteiligt, Wünsche konnten berücksichtigt und in der Bauphase umgesetzt werden. Somit erhielt jedes Eigenheim, das hier entstand, eine besondere Individualität ohne nach außen zu heterogen und unruhig zu wirken.

Sanierung

Wäldchenschule

Arnum

Die Wäldchenschule wurde Ende der 60er erbaut. Der Gebäudekomplex ist klar gegliedert in Klassentrakt, Verwaltungstrakt, Mehrzweckbereich, zentral gelegene Aula sowie in einen geschützten Innenhof. Es handelt sich um eine überwiegend 1-geschossige Bauweise, lediglich der südliche Klassentrakt ist 2-geschossig.

  • Innenraum-Sanierung Klassentrakt, energetische Fassadensanierung
  • im Auftrag der Stadt Hemmingen
  • Planungsbeginn November 2007
  • Baubeginn Winter 2009/10
  • Fertigstellung Sommer 2012

Im ersten und zweiten Sanierungsabschnitt wurden die Fassaden energetisch mit Wärmedammverbundsystem und neuen Blendrahmenfenstern im Bereich der Klassentrakte saniert. Die Treppenhäuser erhielten neue Pfosten-Riegel-Fassaden. Im Sockelbereich wurde eine Betonsanierung durchgeführt, um die Schule in ihrer Substanz zu erhalten. Mit der vollständigen Sanierung der Klassenräume im Sommer 2012 wurden auch die Heizungsanlage und die Elektroinstallationen inklusive Beleuchtung der ganzen Schule erneuert.

Die Sanierung der Klassenräume erfolgte in enger Abstimmung mit der Schulleitung und dem Kollegium.

Höchster Wunsch war es, nicht in Klassenraumcontainer ausweichen zu müssen. Da nur ein paar wenige Fachräume als Ausweichräume für die Klassenräume genutzt werden konnten, wurde die Sanierung in vier Etappen durchgeführt, in welchen jeweils drei oder vier Klassen für etwa vier bis sechs Wochen in Ersatzräume umzogen. Am Ende der Sommerferien war es geschafft. Alle Schüler, auch die gerade eingeschulten, konnten ihre frisch sanierten Klassenräume in Besitz nehmen.

Sanierung

Sanitäranlagen

Leibniz Universität Hannover

Bei dem langgestreckten 6-geschossigen Gebäude 3109 der Leibniz Universität, in dem Büro, Labore und Seminarräume verschiedener Fakultäten untergebracht sind, waren beide Versorgungs- und Erschließungskerne inklusive der Treppenhäuser stark sanierungsbedürftig und die Erneuerung der Sanitäranlagen dringend erforderlich.

  • Sanierung in 2 Bauabschnitten
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagements Hannover
  • Planungsbeginn Oktober 2008
  • Baubeginn Juli 2010
  • Fertigstellung Ende 2011

​​​​​​​Das Gebäude verfügt über zwei identische Treppenhaus- und Versorgungskerne mit Medienver- und entsorgung, Aufzugsanlage sowie WCs auf jeder Etage. Die Abwasser- und WC-Anlagen waren teilweise defekt und asbesthaltig. Neben der Erneuerung der Sanitäranlagen und Treppenhaussanierung fand somit eine grundlegende Strangsanierung statt, neue Lüftungsanlagen wurden eingebaut und der technische Brandschutz verbessert.

Die WC-Bereiche wurden neu organisiert und räumlich optimiert. Großflächige Plattenbekleidungen als robuste und fugenlose Oberflächen schaffen zusammen mit großformatigen Bodenfliesen und dezenten Langfelddecken sowie hochwertigen Einbauobjekten ein helles und harmonisches Gesamtbild in den schlauchigen und ehemals dunklen Innen-WCs.

Sanierung

Hof Niedersächsischer Landtag

Hannover - Mitte

Über einen mit Klinker gepflasterten Hof wird das Nebengebäude des Landtags aus den 70er Jahren erschlossen. Unter dem Hof im Kellergeschoss befindet sich ein Verbindungsgang. Trotz teilweiser Sanierung der Räume im Kellergeschoss waren die immer wiederkehrenden Wasserschäden nicht abzustellen. Unsere Aufgabe bestand darin, die Ursache für die Wasserschäden aufzudecken und Sanierungsvorschläge zu entwickeln.

  • Begutachtung, Bestandsaufnahme und Sanierung Hof
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
  • Planungsbeginn Frühjahr 2008
  • Baubeginn Sommer 2009
  • Fertigstellung Oktober 2010

​​​​​​​Dehnungsfugen waren defekt, die mörtelverfugte Pflasterung wies starke Rissbildungen auf, war verschoben und die vorhandene Dämmung vollständig durchnässt. Eine vollständige Sanierung des Hofaufbaus war erforderlich. Ausgeführt wurde eine Warmdachkonstruktion mit einer Pflasterung aus Betonpflastersteinen. Die lang gestreckte Hoffläche wird durch dunklere, gleichformatige Steine gegliedert, die in feinen Streifen verlegt wurden. Um den Innenhof einladend zu gestalten, wurde eine Möblierung aus Betonblöcken mit hölzerner Sitzbankauflage in geometrischer Anordnung platziert und von Leuchten und Pflanzbecken begleitet.