Neubau

Niedrigenergiehaus am Deister

Völksen

Das Niedrigenergiehaus in Völksen bei Springe fügt sich in eine leichte Hanglage ein und bietet einen attraktiven Ausblick auf den Deister. Es ist in Holztafelbauweise errichtet.

  • Neubau eines Einfamilienhauses in Niedrigenergiestandard
  • im Auftrag eines privaten Bauherrn
  • Planungsbeginn Mai 2001
  • Baubeginn Januar 2002
  • Fertigstellung Mai 2002

​​​​​​​Das Gebäude wurde in Holztafelbauweise errichtet und durch einen hohen Anteil an Vorfertigung der Bauteile konnten die Ziele Baukostenminimierung und gehobener Ausführungsstandard erreicht werden.

Das Haus wurde auf einer von unten gedämmten Stahlbetonsohlplatte in diffusionsoffener Holztafelbauweise ohne den Einsatz von atmungsbehindernden Dampfsperren errichtet. Als Baumaterialien kamen chemisch unbehandelte Hölzer, Zellulosedämmung und bewährte Gipskarton- und Gipsfaserplattenwerkstoffe zum Einsatz. Die Wände, Decken und der Dachstuhl wurden vollständig im Werk vorgefertigt. Lediglich die Montage sowie das Anbringen der Aussenverschalung erfolgte auf der Baustelle.

Heizenergie- und Warmwasserbereitstellung erfolgt über einen Gas-Brennwertkessel und Solarkollektoren. Eine Anlage zur kontrollierten Wohnungslüftung minimiert die Lüftungswärmeverluste und sorgt für ein konstant gutes Raumklima.

Neubau

Isländischer Pavillon

Hannover - Laatzen

Für die Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover präzisierte AKZENTE den Entwurf des isländischen Pavillons, dessen Design-Konzept vom isländischen Designer Arni Páll Johannsson stammt, und übernahm die Planung sowie die Bauüberwachung bis ins kleinste Detail.

  • Entwurf und Bau des Isländischen Pavillons
  • im Auftrag des Außenministeriums Island
  • Planungsbeginn Juni 1999 
  • Baubeginn Januar 2000
  • Fertigstellung Mai 2000
  • Eröffnung Juni 2000
  • Demontage November 2000

Die Hülle des Pavillon-Würfels bildet eine membranumspannte Stahlkonstruktion, an deren Fassadenseiten permanent Wasser herunterläuft, das man auch im Innern akustisch und visuell wahrnimmt. Im Zentrum steht ein Wasserbecken, auf dessen Oberfläche eine Filmvorführung der atemberaubenden isländischen Natur projiziert wird - von der Eruption eines künstlichen Geysirs pointiert. Dieser Geysir schießt eine Wassersäule von der Oberfläche des Wasserbeckens 35 m hoch und somit weit über das Dach hinaus. Eine 2 m große Öffnung im Dach öffnet sich bei jeder Eruption, um den Wasserstrahl ins Freie zu entlassen.

Eine von der Decke abgehängte, spiralförmige Rampe windet sich um dieses Zentrum des Geschehens und dient gleichzeitig als Erschließung und Zuschauerfläche. Die Konstruktion des Würfels aus 180 Tonnen Stahl kommt ohne Queraussteifungen aus, um den Effekt der durchscheinenden Fassade im Innenraum nicht zu stören. Fachwerkträger im Dach tragen die schwebende Spiralrampe und die obere Ebene. Der gesamte Stahlbau besteht aus Schraubverbindungen, die ihn leicht demontierbar machen. Das isländische Ingenieurbüro Linnuhönnunhf konnte hier durch seine Erfahrung mit leichten Brückenkonstruktionen in der isländischen Wildnis auch deutsche Prüfingenieure davon überzeugen, dass leichte Seilkonstruktionen nicht nur schön sondern auch baubar sind.

Neubau

Norwegischer Pavillon

Hannover - Laatzen

Im Zuge der EXPO 2000 in Hannover übernahm AKZENTE die beratende Betreuung, Objektüberwachung und Oberbauleitung für den Bau des norwegischen Pavillons. Die Besonderheit lag nicht nur in der architektonischen Qualität, sondern auch in der länderübergreifenden Projektsteuerung und Überwachung.

  • Neubau des Pavillons in Kooperation mit LPO Arkitekter, Oslo
  • im Auftrag von Norgepa Expo AS
  • Planungsbeginn November 1998
  • Baubeginn September 1999
  • Fertigstellung Mai 2000
  • Eröffnung Juni 2000
  • Demontage November 2000

​​​​​​​Der Norwegische Pavillon setzt sich aus zwei Gebäudeteilen zusammen: Der aluminiumverkleidete Skelettbau stellt die Gegensätze der unberührten, wilden norwegischen Natur dar. Hinter einem aus der Fassade brechenden künstlichen Wasserfall verbirgt sich der Eingang, der in den „Raum der Stille“ führt.

Der lang gestreckte Holzbau beinhaltet das Spezialitäten- und Fischrestaurant sowie die Serviceeinrichtungen und besitzt eine offene Arkade zum Verkauf von Souvenirs. Zwischen diesen beiden Gebäudeteilen liegt die Plaza mit Getränkeausschank, Sitzmöglichkeiten und der herrlichen Aussicht über die Gärten im Wandel.

Neubau

Reihen- und Doppelhäuser

Hannover - Bemerode

Dieses Bauvorhaben entstand als Pilotprojekt des Bundesministeriums für Bauwesen zur Förderung des Erwerbs von Wohneigentum durch junge Familien mit Kindern.

  • Neubau von 29 Doppel- und Reihenhäusern in Holztafelbauweise
  • Planungsbeginn März 1994
  • Baubeginn Februar 1999
  • Fertigstellung April 2000

​​​​​​Das Quartier als kleinste städtebauliche Einheit zu begreifen und diese in einen Siedlungskontext einzubinden, bildete die Entwurfsgrundlage. Oberstes Planungsziel war das Ausbilden von Wohngruppen mit gemeinsamen Wohnstraßen und -höfen, das Wohnen an der Grünfläche und in einem Gartenblock. Durch eine hochwertige, gleichmäßige Dämmung aller Bauteile und eine luftdichte Ausführung der Gebäudehülle erfüllen alle Häuser die Anforderungen des Niedrigenergiestandards.

Alle Häuser können durch eine Wohnbereicherweiterung, einen Wintergarten und einen Carport vergrößert werden. Hierdurch hat der jeweilige Bauherr neben Grundrissalternativen und der Möglichkeit des Dachausbaus eine zusätzliche Gestaltungsmöglichkeit für sein Haus. In den Häusern lassen sich bis zu sechs Zimmer unterbringen. Die Gärten sind überwiegend über einen kleinen Weg von aussen zugänglich. Durch ihre konsequente Süd- bzw. Südwestausrichtung sind die angrenzenden Wohnräume mit ihren großzügigen Fenstern hell und sonnendurchflutet.