Neubau

Wohn- und Geschäftshaus

Minden

Eine etablierte, mittelständische Haustechnik- und Installationsfirma hat ihr weitreichend bebautes Betriebsgrundstück um neue und zeitgemäße Verkaufs- und Ausstellungsbereiche erweitern lassen. Gleichzeitig befindet sich im Staffelgeschoss des Neubaus eine hochwertige Wohnung für die eigene Nutzung oder Fremdvermietung.

  • Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses
  • im Auftrag von Ingo Sültemeyer
  • Planungsbeginn Februar 2003
  • Baubeginn März 2004
  • Fertigstellung Mai 2005

​​​​​​​Im Erdgeschoss befindet sich die Verkaufshalle, welche über eine interne Treppe und einen großzügigen Luftraum über zwei Geschosse verbunden ist und so die Büro- und Besprechungsräume attraktiv an die Ausstellung anbindet. Die Halle wird über eine großzügige Glasfassade belichtet. Die Wohnung verfügt über einen offenen Grundriss und erhält ihren hauptsächlichen Charakter und Räumlichkeit durch das Tonnendach und die großzügige Fassadengestaltung zur Terrasse.

Umplanung

Tschechischer Pavillon

Hannover - Laatzen

Die Nachnutzung des tschechischen Pavillons der EXPO 2000 in Hannover als Büro- und Ausstellungsgebäude erforderte umfassende Maßnahmen. Nutzungsbedingt mussten neue Ebenen eingezogen, Fensteröffnungen hergestellt und das Erschließungskonzept uminterpretiert werden.

  • Umplanung und Ausbau
  • im Auftrag von Annunziata AG, Schweiz
  • Planungsbeginn Februar 1999
  • Baubeginn November 2001
  • Fertigstellung September 2002

​​​​​​​Zur langfristigen Erhaltung dieses ursprünglich auf eine Standzeit von neun Monaten ausgelegten Gebäudes wurden Aspekte des konstruktiven Holzschutzes, der Rissbegrenzung und der Tauwasserbildung ausgearbeitet. Dabei sollte der Charakter und das Flair eines Weltausstellungspavillons erhalten bleiben.  

Die Gestaltung der Außenanlage des Pavillons nimmt die charakteristische Unterteilung des Gebäudes durch die umlaufenden Binder auf. Jeder zweite dieser Holzrahmen wird im Boden durch ein Granitband fortgeführt, welches in einer Bodeneinbauleuchte unter einer Bambushecke endet. Das hierfür verwendete Material wurde aus der ursprünglichen Anlage ausgebaut und wiederverwendet.

Neubau

Niedrigenergiehaus am Deister

Völksen

Das Niedrigenergiehaus in Völksen bei Springe fügt sich in eine leichte Hanglage ein und bietet einen attraktiven Ausblick auf den Deister. Es ist in Holztafelbauweise errichtet.

  • Neubau eines Einfamilienhauses in Niedrigenergiestandard
  • im Auftrag eines privaten Bauherrn
  • Planungsbeginn Mai 2001
  • Baubeginn Januar 2002
  • Fertigstellung Mai 2002

​​​​​​​Das Gebäude wurde in Holztafelbauweise errichtet und durch einen hohen Anteil an Vorfertigung der Bauteile konnten die Ziele Baukostenminimierung und gehobener Ausführungsstandard erreicht werden.

Das Haus wurde auf einer von unten gedämmten Stahlbetonsohlplatte in diffusionsoffener Holztafelbauweise ohne den Einsatz von atmungsbehindernden Dampfsperren errichtet. Als Baumaterialien kamen chemisch unbehandelte Hölzer, Zellulosedämmung und bewährte Gipskarton- und Gipsfaserplattenwerkstoffe zum Einsatz. Die Wände, Decken und der Dachstuhl wurden vollständig im Werk vorgefertigt. Lediglich die Montage sowie das Anbringen der Aussenverschalung erfolgte auf der Baustelle.

Heizenergie- und Warmwasserbereitstellung erfolgt über einen Gas-Brennwertkessel und Solarkollektoren. Eine Anlage zur kontrollierten Wohnungslüftung minimiert die Lüftungswärmeverluste und sorgt für ein konstant gutes Raumklima.

Neubau

Isländischer Pavillon

Hannover - Laatzen

Für die Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover präzisierte AKZENTE den Entwurf des isländischen Pavillons, dessen Design-Konzept vom isländischen Designer Arni Páll Johannsson stammt, und übernahm die Planung sowie die Bauüberwachung bis ins kleinste Detail.

  • Entwurf und Bau des Isländischen Pavillons
  • im Auftrag des Außenministeriums Island
  • Planungsbeginn Juni 1999 
  • Baubeginn Januar 2000
  • Fertigstellung Mai 2000
  • Eröffnung Juni 2000
  • Demontage November 2000

Die Hülle des Pavillon-Würfels bildet eine membranumspannte Stahlkonstruktion, an deren Fassadenseiten permanent Wasser herunterläuft, das man auch im Innern akustisch und visuell wahrnimmt. Im Zentrum steht ein Wasserbecken, auf dessen Oberfläche eine Filmvorführung der atemberaubenden isländischen Natur projiziert wird - von der Eruption eines künstlichen Geysirs pointiert. Dieser Geysir schießt eine Wassersäule von der Oberfläche des Wasserbeckens 35 m hoch und somit weit über das Dach hinaus. Eine 2 m große Öffnung im Dach öffnet sich bei jeder Eruption, um den Wasserstrahl ins Freie zu entlassen.

Eine von der Decke abgehängte, spiralförmige Rampe windet sich um dieses Zentrum des Geschehens und dient gleichzeitig als Erschließung und Zuschauerfläche. Die Konstruktion des Würfels aus 180 Tonnen Stahl kommt ohne Queraussteifungen aus, um den Effekt der durchscheinenden Fassade im Innenraum nicht zu stören. Fachwerkträger im Dach tragen die schwebende Spiralrampe und die obere Ebene. Der gesamte Stahlbau besteht aus Schraubverbindungen, die ihn leicht demontierbar machen. Das isländische Ingenieurbüro Linnuhönnunhf konnte hier durch seine Erfahrung mit leichten Brückenkonstruktionen in der isländischen Wildnis auch deutsche Prüfingenieure davon überzeugen, dass leichte Seilkonstruktionen nicht nur schön sondern auch baubar sind.

Neubau

Norwegischer Pavillon

Hannover - Laatzen

Im Zuge der EXPO 2000 in Hannover übernahm AKZENTE die beratende Betreuung, Objektüberwachung und Oberbauleitung für den Bau des norwegischen Pavillons. Die Besonderheit lag nicht nur in der architektonischen Qualität, sondern auch in der länderübergreifenden Projektsteuerung und Überwachung.

  • Neubau des Pavillons in Kooperation mit LPO Arkitekter, Oslo
  • im Auftrag von Norgepa Expo AS
  • Planungsbeginn November 1998
  • Baubeginn September 1999
  • Fertigstellung Mai 2000
  • Eröffnung Juni 2000
  • Demontage November 2000

​​​​​​​Der Norwegische Pavillon setzt sich aus zwei Gebäudeteilen zusammen: Der aluminiumverkleidete Skelettbau stellt die Gegensätze der unberührten, wilden norwegischen Natur dar. Hinter einem aus der Fassade brechenden künstlichen Wasserfall verbirgt sich der Eingang, der in den „Raum der Stille“ führt.

Der lang gestreckte Holzbau beinhaltet das Spezialitäten- und Fischrestaurant sowie die Serviceeinrichtungen und besitzt eine offene Arkade zum Verkauf von Souvenirs. Zwischen diesen beiden Gebäudeteilen liegt die Plaza mit Getränkeausschank, Sitzmöglichkeiten und der herrlichen Aussicht über die Gärten im Wandel.