Sanierung

Hof Niedersächsischer Landtag

Hannover - Mitte

Über einen mit Klinker gepflasterten Hof wird das Nebengebäude des Landtags aus den 70er Jahren erschlossen. Unter dem Hof im Kellergeschoss befindet sich ein Verbindungsgang. Trotz teilweiser Sanierung der Räume im Kellergeschoss waren die immer wiederkehrenden Wasserschäden nicht abzustellen. Unsere Aufgabe bestand darin, die Ursache für die Wasserschäden aufzudecken und Sanierungsvorschläge zu entwickeln.

  • Begutachtung, Bestandsaufnahme und Sanierung Hof
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
  • Planungsbeginn Frühjahr 2008
  • Baubeginn Sommer 2009
  • Fertigstellung Oktober 2010

​​​​​​​Dehnungsfugen waren defekt, die mörtelverfugte Pflasterung wies starke Rissbildungen auf, war verschoben und die vorhandene Dämmung vollständig durchnässt. Eine vollständige Sanierung des Hofaufbaus war erforderlich. Ausgeführt wurde eine Warmdachkonstruktion mit einer Pflasterung aus Betonpflastersteinen. Die lang gestreckte Hoffläche wird durch dunklere, gleichformatige Steine gegliedert, die in feinen Streifen verlegt wurden. Um den Innenhof einladend zu gestalten, wurde eine Möblierung aus Betonblöcken mit hölzerner Sitzbankauflage in geometrischer Anordnung platziert und von Leuchten und Pflanzbecken begleitet.

Sanierung

Fenster Niedersächsischer Landtag

Hannover - Mitte

Die größtenteils abgängigen Fenster aus den 50er Jahren wurden unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange ersetzt und gleichzeitig technisch und energetisch dem Stand der Bautechnik angepasst.

  • Bestandsaufnahme, Fenstererneuerung in denkmalgeschützen Fassaden, SiGeKo   
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement, Hannover
  • Planungsbeginn April 2008
  • Baubeginn Juni 2009
  • Fertigstellung Oktober 2009

Das Leineschloss bildet eine der ältesten Keimzellen der hannoverschen Stadtentwicklung. Unter Würdigung der Historie wurde ein Konzept für den Fensteraustausch entwickelt, das die größtenteils abgängigen Fenster aus den 50er Jahren ersetzt und gleichzeitig technisch und energetisch auf dem Stand der Bautechnik ist.

Nach Bestandsaufnahme und Katalogisierung der Fenster wurden verschiedene Varianten durchgespielt und in Ansichtszeichnungen und Fotomontagen dargestellt. Die Entscheidung fiel in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Baumanagement, dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Niedersächsischen Landtag auf eine Wiederherstellung des optischen Erscheinungsbildes zu Zeiten von Laves. Die Fenster sind als Verbundrahmenkonstruktion mit integriertem elektromotorisch betriebenem Sonnenschutz erstellt, um den hohen Ansprüchen an Sonnenschutz und Bedienkomfort gerecht zu werden.

Sanierung

Amtsgericht

Hannover - Mitte

Das zwischen 1907 und 1911 erbaute Amtsgericht Hannover im Volgersweg ist in seiner barocken Formensprache heute ein Kulturdenkmal von städtebaulichem und geschichtlichem Wert, auf dem aus denkmalpflegerischer Sicht ein besonderes Augenmerk liegt.

  • Dach- und Fenstersanierung
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
  • Planungsbeginn Februar 2008
  • Baubeginn Juni 2008
  • Fertigstellung Oktober 2008

​​​​​​Der Gebäudekomplex des Amtsgerichts umfasst insgesamt sechs Höfe. In enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz wurde für die Dachsanierung der zu verwendende Ziegel ausgewählt, um soweit wie möglich den Ausdruck der Dachlandschaft aus aneinander grenzenden Mansard- und Satteldächern zu erhalten.

Für den dringend erforderlichen Austausch eines Teils der Fenster wurden - nach dem Vorbild eines bauzeitlichen Fensters und auf Grundlage moderner Fensterprofile - spezielle Profile entwickelt, die der Anmutung der bauzeitlichen Fenster entsprechen und dennoch die heutigen Qualitätsansprüche insbesondere im Hinblick auf Wärmedämmung erfüllen.

Neubau

Wohn- und Geschäftshaus

Minden

Eine etablierte, mittelständische Haustechnik- und Installationsfirma hat ihr weitreichend bebautes Betriebsgrundstück um neue und zeitgemäße Verkaufs- und Ausstellungsbereiche erweitern lassen. Gleichzeitig befindet sich im Staffelgeschoss des Neubaus eine hochwertige Wohnung für die eigene Nutzung oder Fremdvermietung.

  • Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses
  • im Auftrag von Ingo Sültemeyer
  • Planungsbeginn Februar 2003
  • Baubeginn März 2004
  • Fertigstellung Mai 2005

​​​​​​​Im Erdgeschoss befindet sich die Verkaufshalle, welche über eine interne Treppe und einen großzügigen Luftraum über zwei Geschosse verbunden ist und so die Büro- und Besprechungsräume attraktiv an die Ausstellung anbindet. Die Halle wird über eine großzügige Glasfassade belichtet. Die Wohnung verfügt über einen offenen Grundriss und erhält ihren hauptsächlichen Charakter und Räumlichkeit durch das Tonnendach und die großzügige Fassadengestaltung zur Terrasse.

Umplanung

Tschechischer Pavillon

Hannover - Laatzen

Die Nachnutzung des tschechischen Pavillons der EXPO 2000 in Hannover als Büro- und Ausstellungsgebäude erforderte umfassende Maßnahmen. Nutzungsbedingt mussten neue Ebenen eingezogen, Fensteröffnungen hergestellt und das Erschließungskonzept uminterpretiert werden.

  • Umplanung und Ausbau
  • im Auftrag von Annunziata AG, Schweiz
  • Planungsbeginn Februar 1999
  • Baubeginn November 2001
  • Fertigstellung September 2002

​​​​​​​Zur langfristigen Erhaltung dieses ursprünglich auf eine Standzeit von neun Monaten ausgelegten Gebäudes wurden Aspekte des konstruktiven Holzschutzes, der Rissbegrenzung und der Tauwasserbildung ausgearbeitet. Dabei sollte der Charakter und das Flair eines Weltausstellungspavillons erhalten bleiben.  

Die Gestaltung der Außenanlage des Pavillons nimmt die charakteristische Unterteilung des Gebäudes durch die umlaufenden Binder auf. Jeder zweite dieser Holzrahmen wird im Boden durch ein Granitband fortgeführt, welches in einer Bodeneinbauleuchte unter einer Bambushecke endet. Das hierfür verwendete Material wurde aus der ursprünglichen Anlage ausgebaut und wiederverwendet.