in Arbeit

Teilsanierung Fassade Gnadenkirche

Hannover-Mittelfeld

Erneuerung der Schutzverglasung der Obergadenfenster und Sanierung der Betonelementfassade des Altarraums

  • im Auftrag der ev.-luth. Gnadenkirche zum Heiligen Kreuz
  • Planungsbeginn Februar 2019

dieser Text soll nicht notwendig sein (in Arbeit)

Wettbewerb

Neue Duinger Mitte

Gronau - Duingen

Aufgeforderter Wettbewerb für den Neubau einer identitätsprägenden Ortsmitte mit Museum und Café in einem heterogenen baulichen Umfeld.

  • Wettbewerb der Stadt Gronau
  • Wettbewerbszeitraum August bis September 2019
  • Rangfolge und Gewinner ist bis zur Stunde nicht entschieden

Ein kleines Raumprogramm hat die große Aufgabe, Duingen eine neue Mitte zu geben, den Marktplatz zu beleben und eine wahrnehmbare Bereicherung der baulichen Struktur an diesem Ort zu werden. Um mit einem kleinen Gebäude dieser Aufgabe gerecht zu werden, darf das Gebäude nicht zurückhaltend sein. Es muss eine eigene, unverkennbare Aussage treffen und sich selbstbewusst unter seinen Nachbarn am Marktplatz darstellen.

 

Unser Konzept:

• Die innere Schale, erstellt als Mauerwerk aus den historischen Natursteinen des Sockels, umfasst und strukturiert die Nutzungen des regionalen Kulturzentrums über alle Geschosse.

• Die Erschließungstreppe steigt außenseitig an dieser inneren Schale nach oben. Der zentral gelegene Aufzug bedient alle Ebenen barrierefrei.

• Eine gedämmte äußere Schale umgibt das Gebäude.

• Auf den Etagen unterschiedlich positionierte Öffnungen regeln Lichteinfall und ermöglichen vielfältige Ausblicke. Vertikal durchgehende Öffnungsbänder definieren die Zugangsbereiche.

• Auf rundem Grundriss stapeln und schachteln sich die unterschiedlichen Nutzungen auf teilweise nicht vollflächigen Deckenplatten über drei Geschosse.

• Eine vorgesetzte Lamellenebene aus Holz schafft ein monolithisches Erscheinungsbild bei Tageslicht. Bei Nacht lässt sie die dahinterliegenden Fassadenöffnungen leuchten.

Entwurf und Bau

Ausstellungspavillon für Bergbaugeschichte

Zwenkau

Mit dem Ausstellungspavillon zur Bergbaugeschichte und der historischen Abraumförderbrücke AFB 18 entstand östlich von Leipzig ein erster markanter Baustein der künftigen Bebauung am Kap Laura. An der äußeren Kante des Geländes besetzt das Gebäude eine Position, von welcher der Blick über den See und den geplanten Hafen geht. Die Gestaltung orientiert sich an seinem „industrietechnischen Inhalt“.

  • Entwurf und Bau des Ausstellungspavillons, Freiflächenplanung
  • im Auftrag der LMBV GmbH, Borna
  • Planungsbeginn Dezember 2002
  • Baubeginn Dezember 2004
  • Fertigstellung Dezember 2005

Der rechteckige Baukörper des Pavillons beschreibt eine seitlich geöffnete U-Form, die eine großzügige Glasfassade einschließt. Diese erstreckt sich über 2 Geschosse und steht im Bereich des nördlichen Luftraumes über eine lichte Höhe von über 7m frei. Im 1. Obergeschoss befindet sich der große Ausstellungsraum, der ein Modell der Abraumförderbrücke aufnimmt.

Das 2.Obergeschoss ist als Galerie ausgebildet, auf der man im Café immer einen Blick auf den Ausstellungsraum hat. Auf dem Hauptkörper befinden sich ein Kiosk und Aussichtsterrassen. Die Kuben im Erdgeschoss, die Touristeninformation, Hafenmeisterei und Technik beinhalten, sind unter den Hauptkubus eingerückt, so dass der Eindruck entsteht, als würde der Hauptkörper schweben. Der Dachebene ist der „Ausleger“ aus zwei Stahlfachwerkträgern vorgelagert. Dieses prominente Bauteil übernimmt die Schlüsselrolle des Entwurfs hinsichtlich des industriellen Charakters und in Analogie zu historischen Abraumförderbrücke AFB18.

Neubau

Isländischer Pavillon

Hannover - Laatzen

Für die Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover präzisierte AKZENTE den Entwurf des isländischen Pavillons, dessen Design-Konzept vom isländischen Designer Arni Páll Johannsson stammt, und übernahm die Planung sowie die Bauüberwachung bis ins kleinste Detail.

  • Entwurf und Bau des Isländischen Pavillons
  • im Auftrag des Außenministeriums Island
  • Planungsbeginn Juni 1999 
  • Baubeginn Januar 2000
  • Fertigstellung Mai 2000
  • Eröffnung Juni 2000
  • Demontage November 2000

Die Hülle des Pavillon-Würfels bildet eine membranumspannte Stahlkonstruktion, an deren Fassadenseiten permanent Wasser herunterläuft, das man auch im Innern akustisch und visuell wahrnimmt. Im Zentrum steht ein Wasserbecken, auf dessen Oberfläche eine Filmvorführung der atemberaubenden isländischen Natur projiziert wird - von der Eruption eines künstlichen Geysirs pointiert. Dieser Geysir schießt eine Wassersäule von der Oberfläche des Wasserbeckens 35 m hoch und somit weit über das Dach hinaus. Eine 2 m große Öffnung im Dach öffnet sich bei jeder Eruption, um den Wasserstrahl ins Freie zu entlassen.

Eine von der Decke abgehängte, spiralförmige Rampe windet sich um dieses Zentrum des Geschehens und dient gleichzeitig als Erschließung und Zuschauerfläche. Die Konstruktion des Würfels aus 180 Tonnen Stahl kommt ohne Queraussteifungen aus, um den Effekt der durchscheinenden Fassade im Innenraum nicht zu stören. Fachwerkträger im Dach tragen die schwebende Spiralrampe und die obere Ebene. Der gesamte Stahlbau besteht aus Schraubverbindungen, die ihn leicht demontierbar machen. Das isländische Ingenieurbüro Linnuhönnunhf konnte hier durch seine Erfahrung mit leichten Brückenkonstruktionen in der isländischen Wildnis auch deutsche Prüfingenieure davon überzeugen, dass leichte Seilkonstruktionen nicht nur schön sondern auch baubar sind.

Neubau

Norwegischer Pavillon

Hannover - Laatzen

Im Zuge der EXPO 2000 in Hannover übernahm AKZENTE die beratende Betreuung, Objektüberwachung und Oberbauleitung für den Bau des norwegischen Pavillons. Die Besonderheit lag nicht nur in der architektonischen Qualität, sondern auch in der länderübergreifenden Projektsteuerung und Überwachung.

  • Neubau des Pavillons in Kooperation mit LPO Arkitekter, Oslo
  • im Auftrag von Norgepa Expo AS
  • Planungsbeginn November 1998
  • Baubeginn September 1999
  • Fertigstellung Mai 2000
  • Eröffnung Juni 2000
  • Demontage November 2000

​​​​​​​Der Norwegische Pavillon setzt sich aus zwei Gebäudeteilen zusammen: Der aluminiumverkleidete Skelettbau stellt die Gegensätze der unberührten, wilden norwegischen Natur dar. Hinter einem aus der Fassade brechenden künstlichen Wasserfall verbirgt sich der Eingang, der in den „Raum der Stille“ führt.

Der lang gestreckte Holzbau beinhaltet das Spezialitäten- und Fischrestaurant sowie die Serviceeinrichtungen und besitzt eine offene Arkade zum Verkauf von Souvenirs. Zwischen diesen beiden Gebäudeteilen liegt die Plaza mit Getränkeausschank, Sitzmöglichkeiten und der herrlichen Aussicht über die Gärten im Wandel.