Neubau

Wohn- und Geschäftshaus

Minden

Eine etablierte, mittelständische Haustechnik- und Installationsfirma hat ihr weitreichend bebautes Betriebsgrundstück um neue und zeitgemäße Verkaufs- und Ausstellungsbereiche erweitern lassen. Gleichzeitig befindet sich im Staffelgeschoss des Neubaus eine hochwertige Wohnung für die eigene Nutzung oder Fremdvermietung.

  • Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses
  • im Auftrag von Ingo Sültemeyer
  • Planungsbeginn Februar 2003
  • Baubeginn März 2004
  • Fertigstellung Mai 2005

​​​​​​​Im Erdgeschoss befindet sich die Verkaufshalle, welche über eine interne Treppe und einen großzügigen Luftraum über zwei Geschosse verbunden ist und so die Büro- und Besprechungsräume attraktiv an die Ausstellung anbindet. Die Halle wird über eine großzügige Glasfassade belichtet. Die Wohnung verfügt über einen offenen Grundriss und erhält ihren hauptsächlichen Charakter und Räumlichkeit durch das Tonnendach und die großzügige Fassadengestaltung zur Terrasse.

Umnutzung

Wohnen an der Leine

Hannover - Calenberger Neustadt

Innerstädtisches Wohnen in einem umgenutzten Bürogebäude bildet den Schwerpunkt dieses Projektes. „Wohnen an der Leine“ ist in der Dreyerstraße im Gerberviertel der Calenberger Neustadt zu finden, die das Bindeglied zwischen Hannover Linden und der Nordstadt bildet.

  • Konzeptentwicklung für Umnutzung eines Bürogebäudes zu Wohnungen
  • im Auftrag der Vermögens-Treuhandgesellschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes
  • Planungszeitraum März 2003 - August 2004

​​​​​​​Direkt an einem Leinebogen gelegen, bietet das Bestandsgebäude den Blick ins Grüne mit allen Vorteilen einer zentrumsnahen Lage. Das Gebäude wurde als reines Bürogebäude geplant, ist altersbedingt in einem schlechten Zustand und bedarf einer Sanierung.

Der Entwurf sieht bis zu 26 barrierefreie Wohnungen als Maisonettes, Studio oder Familienwohnung mit Balkon oder Dachterrasse vor und einen Gemeinschaftsgarten zum Wasser hin sowie weitere Gemeinschaftsflächen und PKW-Stellplätze im Kellergeschoss.

Wettbewerb

Weber-Haus

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Anlass und Ziel des Weberhaus Architektenwettbewerbs 2003 war „anders als die Anderen zu sein“ und mit einem Entwurf in Holztafelbauweise, der durch Architektur, Bautechnik und Preis hervorsticht, einen breiten und modernen Geschmack zu treffen.

  • Wettbewerb mit 60 Teilnehmern
  • im Auftrag von Weber Haus GmbH & Co. KG
  • Planungszeitraum November 2003 - Februar 2004
  • Auszeichnung als Preisträger Juli 2004

​​​​​​​Die Trennung der Baukörper in "Service" und Wohnen im Grundriss wird durch Versatz und differenzierte Gestaltung der Fassade auch nach aussen getragen. Die Grundrissorganisation wurde so angelegt, dass auf unterschiedliche Grundstückssituationen und Himmelsausrichtung reagiert werden kann.

Durch die mögliche Erweiterbarkeit der Module ist das Gebäude in unterschiedlichen Größen baubar und lässt sich ebenso mit drei Geschossen ausführen oder mit Wintergarten oder Einliegerwohnung erweitern. Auch die Dachform kann variiert werden.

Umplanung

Tschechischer Pavillon

Hannover - Laatzen

Die Nachnutzung des tschechischen Pavillons der EXPO 2000 in Hannover als Büro- und Ausstellungsgebäude erforderte umfassende Maßnahmen. Nutzungsbedingt mussten neue Ebenen eingezogen, Fensteröffnungen hergestellt und das Erschließungskonzept uminterpretiert werden.

  • Umplanung und Ausbau
  • im Auftrag von Annunziata AG, Schweiz
  • Planungsbeginn Februar 1999
  • Baubeginn November 2001
  • Fertigstellung September 2002

​​​​​​​Zur langfristigen Erhaltung dieses ursprünglich auf eine Standzeit von neun Monaten ausgelegten Gebäudes wurden Aspekte des konstruktiven Holzschutzes, der Rissbegrenzung und der Tauwasserbildung ausgearbeitet. Dabei sollte der Charakter und das Flair eines Weltausstellungspavillons erhalten bleiben.  

Die Gestaltung der Außenanlage des Pavillons nimmt die charakteristische Unterteilung des Gebäudes durch die umlaufenden Binder auf. Jeder zweite dieser Holzrahmen wird im Boden durch ein Granitband fortgeführt, welches in einer Bodeneinbauleuchte unter einer Bambushecke endet. Das hierfür verwendete Material wurde aus der ursprünglichen Anlage ausgebaut und wiederverwendet.

Neubau

Niedrigenergiehaus am Deister

Völksen

Das Niedrigenergiehaus in Völksen bei Springe fügt sich in eine leichte Hanglage ein und bietet einen attraktiven Ausblick auf den Deister. Es ist in Holztafelbauweise errichtet.

  • Neubau eines Einfamilienhauses in Niedrigenergiestandard
  • im Auftrag eines privaten Bauherrn
  • Planungsbeginn Mai 2001
  • Baubeginn Januar 2002
  • Fertigstellung Mai 2002

​​​​​​​Das Gebäude wurde in Holztafelbauweise errichtet und durch einen hohen Anteil an Vorfertigung der Bauteile konnten die Ziele Baukostenminimierung und gehobener Ausführungsstandard erreicht werden.

Das Haus wurde auf einer von unten gedämmten Stahlbetonsohlplatte in diffusionsoffener Holztafelbauweise ohne den Einsatz von atmungsbehindernden Dampfsperren errichtet. Als Baumaterialien kamen chemisch unbehandelte Hölzer, Zellulosedämmung und bewährte Gipskarton- und Gipsfaserplattenwerkstoffe zum Einsatz. Die Wände, Decken und der Dachstuhl wurden vollständig im Werk vorgefertigt. Lediglich die Montage sowie das Anbringen der Aussenverschalung erfolgte auf der Baustelle.

Heizenergie- und Warmwasserbereitstellung erfolgt über einen Gas-Brennwertkessel und Solarkollektoren. Eine Anlage zur kontrollierten Wohnungslüftung minimiert die Lüftungswärmeverluste und sorgt für ein konstant gutes Raumklima.