Sanierung

Hörsaal F - Medizinische Hochschule Hannover

Hannover

Der größte Hörsaal der MHH wird seit fast 40 Jahren für Lehrveranstaltungen, internationale Kongresse und Konzerte genutzt. Er wurde im Rahmen einer umfassenden Sanierung umgebaut und vergrößert.

  • Umbau und Sanierung
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
  • Planungsbeginn November 2008
  • Baubeginn Juli 2010
  • Fertigstellung Juli 2011

​​​​​​Da die Lüftungsanlage und insbesondere die Medientechnik komplett veraltet waren, Bestuhlung und Bodenbelag nach rund 40 Jahren verschlissen und die ursprünglichen 384 Sitzplätze für einige Veranstaltungen bei Weitem nicht ausreichten, waren Umbau und Sanierung des Hörsaals dringend erforderlich.

Im ersten Schritt wurde der Hörsaal komplett entkernt. Die tragende Stahlbetonwand auf der Vortragsseite des Hörsaals wurde abgebrochen, um den Vortragsbereich inklusive Bühnenbereich auszubauen. Dieser Eingriff sorgte dafür, dass die Anzahl der Sitzplätze auf 520 inklusive mobiler Bestuhlung erhöht werden konnte. Am 01.07.11 ist der Hörsaal der Medizinischen Hochschule feierlich übergeben worden.

Sanierung

Hörsaal E001 LUH

Hannover - Nordstadt

Direkt am historischen Hauptgebäude der Universität befindet sich der Hörsaal E001, der nicht nur für Lehrveranstaltungen stark frequentiert ist, sondern auch für hausinterne Personalversammlungen und öffentliche Veranstaltungen genutzt wird. Da die Sanierungsarbeiten nur während der vorlesungsfreien Zeit in maximal drei Monaten stattfinden konnten, war der Bauablauf präzise vorzuplanen.

  • Sanierung eines Hörsaals
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
  • Planungsbeginn Dezember 2007
  • Baubeginn Juli 2008
  • Fertigstellung Oktober 2008

Besondere Sorgfalt war auf die Material- und Farbgestaltung des Hörsaals zu legen. Da auch nach der Sanierung eine vielfältige Nutzung vorgesehen ist, waren Materialien und Oberflächen, Farben und Lichtverhältnisse so zu wählen, dass diese sowohl robust und strapazierfähig sind, als auch feierlichen Veranstaltungen einen adäquaten Rahmen bieten. Eine gute Akustik ist für große Veranstaltungen und die Nutzung unterschiedlichster Medien eine selbstverständliche Grundanforderung. 

Auf eine expressive Farbgebung wurde verzichtet und ein etwas sanfteres Farbkonzept vorgeschlagen mit ausgewählten Farbharmonien und –kontrasten. Der Bauherr entschied sich für eine helle Ahornvertäfelung im Zusammenspiel mit einem lichtgrünen Linoleumbodenbelag.

Die Vertäfelung, gemeinsam mit einer hellen Akustikdecke, erfüllt die vom Akustiker ermittelten Anforderungen in jeder Hinsicht. Die im Farbklang angenehm weiche Holzvertäfelung verleiht dem Hörsaal eine gewisse Gediegenheit und Feierlichkeit. Das Grün des Linoleums mit seinen verschiedenen Farbklängen gibt dem Raum eine frische Note, ohne zu aufdringlich zu sein. Die hellen, leicht wirkenden Materialien lassen den fensterlosen Hörsaal nach der Sanierung frisch und klar erscheinen.

Die gewünschte Ernsthaftigkeit erzeugt das deutlich dunklere, blau-graue Hörsaalgestühl aus gebeiztem Buchenfurnier wie auch die eigens entwickelten Vortragsmöbel aus gleichem Oberflächenmaterial, die sämtliche Technik, wie Licht, Klima, Sanitär und Medien beherbergen. Die spielerische Note findet sich auf den Arbeitsflächen der Vortragsmöbel wieder. Diese sind mit demselben Linoleum belegt, der sich auch auf dem Boden findet.

Sanierung

Hörsäle F102/303 LUH

Hannover - Nordstadt

Anlass für die Baumaßnahmen in den Hörsälen F102 & F303 im Hauptgebäude der Universität Hannover war die erforderliche Sanierung der Lüftungsanlage. Aufgrund der daraus resultierenden Arbeiten im Deckenbereich sollte die anstehende Komplettsanierung des Hörsaals F102 durchgeführt werden.

  • Sanierung von 2 Hörsälen, Aufstockung eines Treppenhauses 
  • im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Hannover
  • Planungsbeginn November 2005
  • Baubeginn 1.Bauabschnitt Juli 2007 / 2.Bauabschnitt Februar 2008
  • Fertigstellung 1.Bauabschnitt Oktober 2007 / 2.Bauabschnitt Mai 2008

Da Baumaßnahmen in den Hörsälen nur in der vorlesungsfreien Zeit möglich sind, wurde die Maßnahme in zwei Bauabschnitte eingeteilt.

Der 1. Bauabschnitt beeinhaltete im Dachgeschoss den Austausch der kompletten Lüftungszentrale von außen über das Dach. In beiden Hörsälen wurden die vorhandenen Metallpaneeldecken abgebaut und neue GK-Decken mit Feldern aus Akustik-Rasterplatten installiert. In den Deckenhohlräumen wurden die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen an Rohdecke und Stahlträgern durchgeführt. Zusätzlich musste unter den Hörsälen im Erdgeschoss eine Brandschutzdecke eingezogen werden. Ebenfalls in beiden Hörsälen wurde die asbesthaltige Rückwandverkleidung entfernt und eine neue GK-Vorsatzschale mit integrierten Akustikpaneelen und Garderobenleisten eingebaut.

Im F102 wurde die Tafelwand mit einer Vorsatzschale verkleidet, die gleichzeitig als Projektionsfläche für Beamer und Overheadprojektor dient, und eine neue Tafelanlage integriert. Alle Holzfenster wurden entsprechend der Proportionen der Originalfenster inklusive Verdunklungsanlagen ausgetauscht.

Im 2. Bauabschnitt haben beide Hörsäle neue, fest eingebaute Vortragsmöbel erhalten, in denen Technik, Waschbecken und Bedientableaus integriert sind. In F102 wurde die komplette Bestuhlung und der Bodenbelag ausgetauscht. Da die Anordnung der bisherigen Bestuhlung nicht der NVStättVO entsprach, wurde eine andere Aufteilung gewählt, um die erforderlichen Abstände einzuhalten, ohne die Anzahl der Sitze zu verringern.

Zur Anpassung an aktuelle Brandschutzvorgaben erhielt der Hörsaal F303 einen separaten 2. baulichen Rettungsweg in Form einer dem neuen Treppenverlauf folgenden, optisch reduzierten Glaskonstruktion auf dem benachbarten Flachdach.

Sanierung

Hörsaal Kesselhaus LUH

Hannover - Nordstadt

In seiner langen Geschichte wurde der Hörsaal ursprünglich tatsächlich als Kesselhaus genutzt und ist somit eher ein Industriegebäude. Die jahrzehntelange intensive Nutzung als Hörsaal durch den Fachbereich Architektur hatte starke Verschleißspuren hinterlassen und viele Schwachstellen in der Nutzbarkeit aufgezeigt.

  • Sanierung des Hörsaals inkl. technischer Ausstattung
  • im Auftrag der Leibniz Universiät Hannover
  • Planungsbeginn März 2005
  • Baubeginn Juni 2006
  • Fertigstellung Oktober 2006

Das Bestuhlungspodest wies starke Mängel in Form von Dröhn- und Knarr-Effekten auf. In den wärmeren Monaten des Jahres waren die Lüftungsmöglichkeiten unzureichend, der Raum konnte nur durch Öffnen der Außentüren und leichtes Ankippen der Fenster belüftet werden. Auch die akustischen Verhältnisse, insbesondere die Sprachverständlichkeit im Hörsaal, zeigten sich wiederholt als sehr unbefriedigend.

Der Einzug eines neuen Instituts in das Hauptgebäude Schlosswender Straße macht das Kesselhaus wieder zu einem stark frequentierten Hörsaal. Eine ansprechende Gestalt und technisch aktuelle Ausstattung waren gefordert. Hauptmerkmale der Sanierungsarbeiten sind der Einbau eines neuen Bestuhlungspodestes, das gezielte Bekleiden von Wandflächen mit akustisch wirksamen Materialien zur deutlichen Verbesserung der Sprachverständlichkeit, sowie der Einbau neuer Vortragsmöbel mit Unterbringung moderner Vortragstechnik. Darüber hinaus erhielt der Hörsaal eine Lüftungsanlage, einen neuen Bodenbelag, eine der Nutzung entsprechende Verschattungsanlage und eine neue Tafelanlage. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde die stark durchfeuchtete Außenwand innen und außen saniert, sowie das sehr in Mitleidenschaft gezogene Vordach am Haupteingang erneuert. Die neue Lüftungsanlage mit den offen verlegten Lüftungsleitungen sichert die dauerhafte Frischluftzufuhr.

Der Hörsaal zeigt sich als frisches Objekt, das die Herkunft als Industriegebäude nicht verleugnet. Der industrielle Charakter wird durch Materialwahl und die offen geführten lüftungstechnischen Elemente im Inneren unterstützt. Das Kalksandsteinmauerwerk des vorhandenen Eingangskubus blieb erhalten. Das Hauptmaterial der neuen Vortragsmöbel ist ebenfalls Kalksandstein. Die Arbeitsplatten der beiden Möbel erhielten eine HPL-Beschichtung und eine Umfassung aus Aluminium. Eingangskubus und Vortragsmöbel sind als sich gegenüber stehende Einbauten farblich in einem warmem Rot hervorgehoben und gliedern den Raum.

Sanierung

Hörsäle MZ1 und MZ2 LUH

Hannover - Nordstadt

Im Erdgeschoss und den beiden Untergeschossen des Uni-Hochhauses in der Appelstraße wurden die beiden Hörsäle MZ 1 und MZ 2, die zusammen ca. 300 Zuhörer aufnehmen können, umfassend technisch und baulich saniert. Dabei wurde besonderer Wert auf eine zeitgemäße Gestaltung der Bestuhlung und Möblierung der "Vortragsbühnen" gelegt.

  • Sanierung von 2 Hörsälen
  • im Auftrag der Leibniz Universität Hannover
  • Planungsbeginn Februar 2004
  • Baubeginn Juni 2005
  • Fertigstellung Februar 2006

​​​​​​Neben der Schadstoffsanierung, dem Austausch der Decken und der Modernisierung der gesamten technischen Gebäude- und Vortragstechnik wurde insbesondere die Gestaltung der Bestuhlung und der Möblierung der "Vortragsbühnen" an zeitgemäße Bedürfnisse angepasst. Der kleine Hörsaal MZ 2 konnte Ende Oktober 2005 und der große Hörsaal MZ 1 Ende Januar 2006 seiner Nutzung übergeben werden.

Die Anfang der 70er Jahre erstellten Hörsäle waren hochgradig sanierungsbedürftig mit ihren asbesthaltigen Wand-Unterkonstruktionen und Bodenklebern. Bodenbelag und Bestuhlung waren in weiten Teilen schadhaft, die Vortragstechnik, Tafel- und Lüftungsanlage sowie die Projektions- und Beschallungstechnik waren veraltet.

Der Bauherr wünschte den Erhalt des bühnenartigen Charakters der Hörsäle und damit den Erhalt der dunklen Holzvertäfelung, gleichzeitig sollte jedoch eine deutliche Auffrischung der "muffig" wirkenden Säle erfolgen. Wir entwickelten ein Farbkonzept basierend auf den Hauptfarbe Rot. Allein schon diese Farbwahl "hauchte" den Hörsälen neue Energie ein.

Bodenbelag und Bestuhlung wurden ausgetauscht. Eigens von uns entworfene Vortragsmöbel, mit auf Nutzerwünschen abgestimmten Funktionseinheiten, sowie neue Pylonentafelanlagen ergänzen die Ausstattung der Hörsäle. Der Einbau der neuen Lüftungsanlage machte einen weit reichenden Abbruch der vorhandenen Rabitzputzdecke erforderlich, deren charakteristische Faltungen in hervorragender Qualität wieder hergestellt werden konnte. Der Einsatz modernster Medientechnik ergänzt die 100 und 200 Zuhörer fassenden Hörsäle und bietet somit den Studierenden der Universität Hannover hervorragende Unterrichtstätten für ihre zukunftsorientierte Ausbildung an.