Wettbewerb

Kita Seegrasweg

Ronnenberg

Bewerbungsverfahren für den Neubau einer Kita auf einem stark lärmbelasteten Grundstück in der Nähe einer Bahnlinie und der vielbefahrenen Bundesstraße 65

  • Wettbewerb
  • Verhandlungsverfahren der Stadt Ronnenberg
  • Wettbewerbszeitraum April bis Mai 2018

Der identitätsgebende begrünte Rücken öffnet sich mit einer großen, verglasten Fassade zum Innenhof. Glücklicherweise sind die Richtungen der Schallemmision (aus Nord und West) und der vormittäglichen Sonneneinstrahlung (aus Süd und Ost) genau gegenüberliegend, so dass sich zwei gänzlich unterschiedliche Seiten entwickeln können.

Durch das Absenken des Gebäudes und des Außenbereichs wird ein geschützter Spielbereich erzeugt, der gleichzeitig die vom Kindergarten ausgehende Belastung für die umgebende Wohnbebauung reduziert.

Auf der Zugangsseite besteht das Gebäude nur aus Natur und grüner Böschung, in der sich ein eigenes Mikroklima entwickeln wird, das durchaus beim Begehen in Begleitung der ErzieherInnen erlebt werden kann.

Über eine in den grünen Rücken eingelassene Höhle betreten die Kinder morgens ihre Tagesstätte.

Beim Eintreten öffnet sich der Blick über den Bewegungsraum durch die große verglaste Innenfassade zum Spielhof.

in Arbeit

Verbesserung der Rettungswege GS Rosa Parks

Hannover - Vahrenwald / List

Abtrennung der Treppenräume durch Feuer- und Rauchschutztüren, Herstellung 2. Rettungsweg durch neue Verbindungstüren und eine neue Außentreppe, Bildung von Rauchabschnitten durch Einbau von RS-Türen in den Fluren

Erneuerung aller Unterdecken in den Fluren

  • im Auftrag der LH Hannover, FB Gebäudemanagement
  • Planungsbeginn März 2018
  • Baubeginn Juli 2019

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Anpassung an Ganztagsbetrieb, Neubau Mensa

Grundschule Lüneburger Damm

Hannover - Buchholz

Die 1967 errichtete Schule besteht aus mehreren Baukörpern, die zwei Pausenhöfe umschließen. Neben der Umgestaltung von Trakt A wurde eine neue Mensa in Passivhausbauweise errichtet.

  • Teilsanierung Trakt A, Ganztagsbereich im Erdgeschoss und Neubau Mensa
  • im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover
  • Planungsbeginn Juli 2012
  • Baubeginn August 2014 (Abbruch)
  • Fertigstellung Dezember 2017

In direkter räumlicher Nähe zum Mensaneubau wurden im Erdgeschoss von Trakt A die Räume für die Ganztagsbetreuung eingerichtet. Der neu einzurichtende Ganztagsbereich wurde flexibel und offen gestaltet.  Der Flurbereich soll in die Nutzungsstrukturen konzeptionell und flexibel eingebunden werden.

Neubau Mensa

Der Neubau im Passivhausstandard beinhaltet einen Essraum mit 108 Plätzen, der sich mit einer großen Glasfassade zum kleinen Pausenhof öffnet.

Erschlossen wird dieser Raum von einem schräg durch das Gebäude verlaufenden Flur. Auf der anderen Seite dieses Flures und damit gegenüber dem Essraum befindet sich die Mensaküche und die Essensausgabe. 

Der durchlaufende Flur stellt auch die Verbindungen zu den Trakten A und D des Gebäudebestands her. Durch diese Grundrissstruktur wird es ermöglicht, die Schüler-WCs den ganzen Tag zu nutzen. Mensaküche und Essraum können unabhängig davon verschlossen werden.

Wettbewerb

Grundschule Fuhrberg

Burgwedel - Fuhrberg

Aufgefordeter, nicht offener Wettbewerb für den Um- und Anbau einer Grundschule zur Anpassung an Ganztagsbereich, Klassenanzahl und Inklusion.

  • Wettbewerb der Stadt Burgwedel
  • Wettbewerbszeitraum Januar bis April 2016

Die im Jahre 1958 gegründete Schule war zunächst mit drei Klassenräumen ausgestattet. Nach zahlreichen An- und Umbauten seit 1987 weist die Schule 6 Klassenräume auf sowie weitere Aufenthalts- und Verwaltungsräume, wie Mensa und PC-Raum. Aufgrund von räumlichen und brandschutzbedingten Defiziten sowie der ansteigenden Schülerzahl und der daraus geplanten Umstellung auf eine Zweizügigkeit ist eine räumliche Anpassung der Schule unabdingbar.

Der geplante zweigeschossige Neubau siedelt sich am östlichen Rand des Baugrundstücks an. Der mehrgeschossige Bau spart somit wertvolle Grundfläche, die in anderem Fall vom Schulhof abgezogen werden müsste. Angepasst an die grüne Umgebung weist der Neubau einen materiellen Mix aus Holzlamellen und dahinter liegenden teils farbigen Glaselementen auf, die besonders bei Dunkelheit in Grün- und Gelbtönen hervorstechen. Der Haupteingang mit dahinterliegender Pausenhalle ist im Eck von Klassentrakt und Mensa verortet und bietet dadurch einen zentralen Ausgangspunkt für alle Bereiche der Schule. Sowohl Eingang, Mensa als auch Bereiche der Gruppenräume öffnen sich mit freiliegenden Glasfronten und ermöglichen einen direkten Austritt zum Außenraum. Entlang der Mensa, über der Pausenhalle und im Klassentrakt endend zieht sich in der Decke des Neubaus ein Glasstreifen entlang, der zur Belichtung der innenliegenden Erschließungsflächen dient und vor allem dem zweigeschossigen, galerieartig aufgebauten Klassentrakt eine besondere Aufenthaltsqualität schenkt.

Sanierung, Neubau Mensa und Fachräume

Ricarda-Huch-Schule

Hannover - List

Neubau einer Passivhaus-Mensa und Sanierung eines denkmalgeschützten Schulgebäudes

  • Sanierung inklusive Erweiterungsbau
  • im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover
  • Planungsbeginn März 2007
  • Baubeginn 2009
  • Fertigstellung 2014 (Umbau in Bauabschnitten im laufenden Betrieb)
  • Leistungsphasen 1 bis 9 inklusive Passivhausprojektierung
  • EnEV-Nachweis

Das Gymnasium in der List wurde saniert und mit einem Mensa-Neubau in Passivhausbauweise zur Ganztagsschule erweitert. Da das gesamte Gebäude unter Denkmalschutz steht, sind besondere Lösungen erforderlich.

Das Schulgebäude wurde zu Beginn des 20. Jh. errichtet, ein Teil nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg wieder aufgebaut, ein Teil wurde später hinzugefügt. Es wurde eine komplette Bestandsaufnahme der Bausubstanz sowie aller haustechnischen Installationen durchgeführt, inklusive Aufmaß und Digitalisierung der Bestandsgrundrisse. 

Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude wurde umfassend energetisch und brandschutztechnisch saniert und an heutige Nutzungsansprüche angepasst. Um dem gestiegenen Raumbedarf einer Ganzstagsschule gerecht zu werden mußte zusätzlich eine erheblicheErhöhung der Gesamtfläche ermöglicht werden. Eine Erweiterungsfläche für den Ergänzungsbau gab es nur im Innenhof, was einen kompakten, 2-geschossigen Baukörper bedingte.
Eine Einschränkung der Pausenhoffläche war unvermeidlich, weswegen wir den unmittelbaren Außenbereich um die Mensamöglichst nutz- und bespielbar gestalteten. Der Körper sollte auch aus Denkmalschutzgründen möglichst zurückhaltend vor dem Altbau erscheinen. Die dadurch geborene Lösung, den Neubau in den Hof „einzulassen“, ergab einen sehr interessanten direkten Freibereich um den Speisesaal.