Sanierung

Wäldchenschule

Arnum

Die Wäldchenschule wurde Ende der 60er erbaut. Der Gebäudekomplex ist klar gegliedert in Klassentrakt, Verwaltungstrakt, Mehrzweckbereich, zentral gelegene Aula sowie in einen geschützten Innenhof. Es handelt sich um eine überwiegend 1-geschossige Bauweise, lediglich der südliche Klassentrakt ist 2-geschossig.

  • Innenraum-Sanierung Klassentrakt, energetische Fassadensanierung
  • im Auftrag der Stadt Hemmingen
  • Planungsbeginn November 2007
  • Baubeginn Winter 2009/10
  • Fertigstellung Sommer 2012

Im ersten und zweiten Sanierungsabschnitt wurden die Fassaden energetisch mit Wärmedammverbundsystem und neuen Blendrahmenfenstern im Bereich der Klassentrakte saniert. Die Treppenhäuser erhielten neue Pfosten-Riegel-Fassaden. Im Sockelbereich wurde eine Betonsanierung durchgeführt, um die Schule in ihrer Substanz zu erhalten. Mit der vollständigen Sanierung der Klassenräume im Sommer 2012 wurden auch die Heizungsanlage und die Elektroinstallationen inklusive Beleuchtung der ganzen Schule erneuert.

Die Sanierung der Klassenräume erfolgte in enger Abstimmung mit der Schulleitung und dem Kollegium.

Höchster Wunsch war es, nicht in Klassenraumcontainer ausweichen zu müssen. Da nur ein paar wenige Fachräume als Ausweichräume für die Klassenräume genutzt werden konnten, wurde die Sanierung in vier Etappen durchgeführt, in welchen jeweils drei oder vier Klassen für etwa vier bis sechs Wochen in Ersatzräume umzogen. Am Ende der Sommerferien war es geschafft. Alle Schüler, auch die gerade eingeschulten, konnten ihre frisch sanierten Klassenräume in Besitz nehmen.

Wettbewerb

Passivhaus-Kitas

Hannover

Für den Neubau von acht Passivhaus-Kindertagesstätten schrieb die Landeshauptstadt Hannover einen Wettbewerb aus, an dem sich mehrere Teams jeweils aus Investoren und Planern beteiligten. Die Baufirmen Wilhelm Wallbrecht und Papenburg arbeiteten eng mit den Architekturbüros Akzente und hsv-architekten aus Braunschweig sowie den Fachplanern zusammen.

  • Sanierung inklusive Erweiterungsbau
  • im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover
  • Wettbewerbszeitraum Juli bis September 2010

Die acht Kitas, die zu entwickeln waren, sollten parallel innerhalb von 12 Monaten auf acht Grundstücken mit unterschiedlichen Anforderungen gebaut werden.

Sanierung

Hort Arnum Wäldchenschule

Hemmingen - Arnum

Die Besonderheit bei der Grundsanierung des Hort Arnum in der Nähe von Hemmingen liegt im engen Zeitraum der Baumaßnahme. Diese musste in knapp sechs Wochen abgeschlossen sein, damit die Kinder zu Beginn des Schuljahres ihr neues Domizil wieder beziehen konnten.

  • Sanierung
  • im Auftrag der Stadt Hemmingen
  • Planungsbeginn April 2008
  • Baubeginn Juni 2009
  • Fertigstellung August 2009

​​​​​​Der Hort der Wäldchenschule wurde grundsaniert, alte Decken und Bodenbeläge gegen neue Akustikdecken und Linoleumbodenbelag ausgetauscht, die Wände frisch gestrichen und die Räume mit neuen Heizkörpern und neuer Beleuchtung ausgestattet. Eine neue Wand trennt zwei Nutzungsbereiche ab, die als Büro und Besprechungsraum genutzt werden. Die Trennwand ist meanderförmig aufgebaut und nimmt in den entstehenden Buchten Regale und kleine Rückzugsbereiche auf. Jeder Raum weist eine Wandfläche in einer kräftigen, klaren Farbe auf - zum Besipiel ein warmes, sattes Maigrün. Eine alte, behelfsmäßige Küche im Eingangsbereich wurde zugunsten von neuem Stauraum demontiert. Stattdessen wurde eine neue - speziell auf die Bedürfnisse der Kinder und des Betreuungsteams abgestimmte - Küche eingebaut. 

Wettbewerb

Grundschule In der Steinbreite

Hannover - Davenstedt

Auf die Ausschreibung der Landeshauptstadt Hannover zum Neubau einer Grundschule in Öffentlich-Privater Partnerschaft erarbeiteten wir in Zusammenarbeit mit Fachplanern und Investor ein umfassendes Angebot. Die Grundschule wurde in Passivhausbauweise geplant und projektiert.

  • Wettbewerb
  • Verhandlungsverfahren der Landeshauptstadt Hannover
  • Wettbewerbszeitraum März - Juli 2007

​​​​​​Leitfaden für den Entwurf der Grundschule waren zum einen klare und nachvollziehbare Strukturen, um besonders den Erstklässlern einen leichten Übergang in den Schulalltag zu ermöglichen, sowie andererseits das Thema Spiel und Spaß, um das Lernen zu erleichtern. Als architektonische Hauptthemen wurden die Schulstraße und die Cluster der Klassenkuben entwickelt.  

Die Schule öffnet sich mit einladender Geste ihrer Umgebung. Schüler, Eltern und Besucher finden einen klar definierten Vorplatz mit schattigem Sitzbereich. Er markiert deutlich den Eingang zur Schule. Sichtbezüge zu Kindergarten und umliegender Bebauung ergeben sich an diesem Ort, wie auch durch die großflächige Verglasung der Aula. Hier sind Einblicke bis in die Schulstraße möglich.

Die Aula selbst öffnet sich mit Ihrer inneren Treppung bis in den Außenbereich. Auch Schulgarten und Werkhof orientieren sich gen Süden hin, wo sie die Sonne einfangen und gleichzeitig Einblicke in das Leben und Lernen der Schulkinder zulässt. Zur Straße hin halten die großen und kleinen Gebäudekörper einen respektvollen Abstand und werden von Sporthalle und Verwaltungsbereich eingerahmt. Zwischen und nach den Unterrichtszeiten bietet die Schulstraße vielfältigen Raum für ausgelassene Spiele, aber auch ruhige Bereiche und Rückzug. Sie bietet Ausblicke auf den Schulgarten, den Werkhof und auf den weiten Schulhof mit seinen Klassenzimmern im Freien und einem riesigen stern- und spinnennetzförmigen Klettergerüst, das zu neuen Abenteuern lockt.

Der große Raum für die Mittagesseneinnahme, der bis in den Außenbereich erweitert werden kann und eine Kletterwand, die sich über zwei Geschosse erstreckt, bilden die beiden End- und Höhepunkte der Schulstraße.

Umbau und Sanierung

Rosa-Parks Schule

Hannover - Vahrenwald-List

Die Hauptschule an der Isernhagener Straße in Hannover wurde für den Ganztagesbetrieb hergerichtet. Im Auftrag der Stadt Hannover sind die Einrichtung eines Internetcafes, die Ausstattung eines Pausenbereichs mit fest installierten Sitz- und Tischmöbeln sowie die Erweiterung des Lehrerzimmers als erste Maßnahmen umgesetzt.

  • Sanierung und Umbau zum Ganztagsschulbetrieb
  • im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover
  • Planungsbeginn Januar 2005
  • Baubeginn Juli 2006
  • Fertigstellung April 2007

Gleichzeitig war eine komplette Sanierung des Wasserleitungsnetzes erforderlich. Um den laufenden Betrieb so wenig wie möglich zu stören, musste der Großteil der Arbeiten nach einem genauen Zeitplan in den Sommerferien durchgeführt werden. Die übrigen Arbeiten wurden danach in Abstimmung mit der Schulleitung während des Schulbetriebs, abends, an Wochenenden und in den Herbstferien durchgeführt. Neben unzähligen kleineren Sanierungs- und Folgearbeiten - z.B. Korrosionsschutzarbeiten an Stützen und Fassadenbekleidungen, Brandschutzertüchtigung von Bauteilen - wurden u.a. folgende Maßnahmen durchgeführt:

Der vorhandene Küchenbereich wurde entsprechend den technischen und hygienischen Anforderungen umgebaut. Zusätzlich wurden zwei nicht mehr benötigte Klassenzimmer und ein Teil des Flures zu einer Lehrküche mit Essbereich und Vorratsraum zusammengefasst. Die Physik- und Chemieräume inkl. der technischen Einbauten - Energiesäulen, Lehrerpulte, Digestorien - und Vorbereitungsräume wurden komplett erneuert. Die Toilettenräume der Schüler wurden im Zuge der Leitungssanierung komplett entkernt und neu eingerichtet.

Für die Nutzung als Wahllokal sowie für schulische Veranstaltungen wurde ein Teil des Erdgeschosses durch den Einbau eines Behinderten-WCs sowie von Automatiktüren und Eingangsrampen behindertengerecht umgestaltet.

In fast allen Klassenzimmern wurden die Oberlichter ausgetauscht. Beide Sporthallen inkl. Umkleidetrakt sowie zwei Treppenhäuser erhielten neue Holz-Alu-Fensterfassaden. Im ganzen Gebäude wurden die vorhandenen Bleileitungen durch neue Wasserleitungen ersetzt.