Sanierung

Spül- und Produktionsküche Neues Rathaus

Hannover - Mitte

Statische Ertüchtigung der Decke

Komplette Sanierung der Spül- und Produktionsküche

Erneuerung der haustechnischen Installationen, der Kücheneinrichtung sowie aller Oberflächen

  • im Auftrag der LH Hannover, FB Gebäudemanagement
  • Planungsbeginn März 2014
  • Baubeginn Mai 2019
  • Fertigstellung voraussichtlich Januar 2021

Die Bodenabdichtung in den Räumen der Produktions- und Spülküche im KG war schadhaft, so dass permanent Feuchtigkeit in die Decke eindringen konnte und die Tragfähigkeit nicht mehr gewährleistet war. Die Decke wurde im unteren Keller mit brandschutzverkleideten Stahlträgern verstärkt und die erforderliche Fußbodensanierung zum Anlass genommen, die komplette Küche auf den aktuellen Stand der Technik zu erneuern.

Die beiden Räume wurden komplett entkernt inkl. Abbruch der Estrich- und Wandputzflächen. Die gesamte Haus- und Küchentechnik wurde erneuert, neuer Estrich eingebracht und der Wandputz erneuert. Die Boden- und Wandfliesen wurden auf einer Abdichtung verlegt. Um die Arbeitsfläche zu vergrößern, wurde die alte Treppe zur oberen Küche abgebrochen und durch eine schmalere Stahltreppe ersetzt. Beide Räume wurden mit einer abgehängten Decke aus Metallpaneelen ausgestattet, um die hygienischen Anforderungen zu erfüllen und keine freiliegenden Installationen zu erhalten. Im Dachgeschoss wurde eine neue Lüftungs-zentrale für ein zusätzlich erforderliches Gerät geschaffen und die Kanäle über den Lichthof in den Keller geführt.

Da der Betrieb während der Bauzeit in etwas reduzierter Form aufrecht erhalten werden wurde, wurde eine Interim-Küche geschaffen und die Bauausführung in zwei Abschnitten umgesetzt.

Sanierung / Umbau

Neues Rathaus - 3.OG - Wahlen & Statistik

Hannover - Mitte

Der ca. 600m2 große Bereich der Abteilung Wahlen & Statistik im Neuen Rathaus war hinsichtlich der Oberflächen, technischen Ausstattung und barrierefreien Nutzung sanierungsbedürftig und wurde vollständig entkernt und neu eingerichtet.

  • Sanierung & Umbau OE 18.04 Wahlen & Statistik
  • im Auftrag der LH Hannover, FB Gebäudemanagement
  • Planungsbeginn Oktober 2019
  • Baubeginn März 2020
  • Fertigstellung August 2020

Die Abteilung befindet sich in den Räumen der 1954 eingerichteten ehemaligen Registratur im 3.OG. Die eingestellten Holz-Glas-Trennwände waren PCB-belastet und Unterdecken in einzelnen Büros bereits abgängig. Da der Hauptteil der Abteilung über dem Großen Ratssaal etwas höher liegt, waren der Zugang und eine innere Verbindung nicht barrierefrei mit jeweils 2 Stufen hergestellt.

Der Zugang wurde daher verlegt und eine neue, über Klingel und Telefonanlage automatisch zu öffnende Tür eingebaut. Der Höhenversatz innerhalb der Einheit wurde mit einer Rampe überbrückt.

Der gesamte Bereich wurde durch schallisolierende Leichtbauwände in 9 Büros, ein Besprechungsraum, Lager- und Kopierräume und nutzbare Flurbereiche mit Arbeitsflächen und Teeküche eingeteilt und mit neuem Linoleum entsprechend dem Materialkonzept des Rathauses versehen. Alle Räume wurden mit einer akustisch wirksamen Unterdecke mit integrierten LED-Leuchten ausgestattet und die elektro- und datentechnische Ausstattung wurde entsprechend der aktuellen Anforderungen vollständig erneuert.

Durch verglaste Seitenfelder in Bürotüren wird auch der Innenbereich mit natürlichem Licht versorgt und die große Anzahl benötigter Aktenschränke wurden als Einbauschränke in die neuen Wände integriert.

Der Umbau, währenddessen die Nutzer in einem anderen Gebäude untergebracht wurden, konnte innerhalb der vorgegebenen Bauzeit von ca. 4 Monaten termingerecht fertiggestellt werden. 

Umbau

Umnutzung zum Graduiertenkolleg

Hannover - Nordstadt

Eine nicht mehr betriebene Werkstatt der Leibniz Universität in einem historischen Gebäude wird mehreren Instituten der LUH als Graduiertenkolleg zur Verfügung gestellt.

Hierfür war eine vollständige Sanierung des ca. 40 m² großen Raumes mit Galerie erforderlich.

 

  • Sanierung eines Werkstattraumes des GIH
  • im Auftrag der Leibniz Universität Hannover
  • Planungsbeginn August 2018
  • Baubeginn März 2019
  • Fertigstellung Mitte Oktober 2019

Die erste Begehung des Raumes zeichnete ein eher trauriges Bild. Ohne Bodenbelag und Estrich und mit einer alten nicht mehr nutzbaren Treppe zur Galerie brauchte es etwas Vorstellungskraft dazu, wie hieraus ein multifunktionaler Raum für Graduierten der Uni Hannover werden könnte.

Der Charakter der alten Werkstatt in einem denkmalgeschützten Gebäude mit bauzeitlichen Fenstern und angenehmen Proportionen sollte jedoch nicht ganz und gar verwischt werden. Deshalb wurden Wände und Decke nicht vollständig geglättet, sondern in einem abgetönten Weiß gestrichen und mit farbigen Kontrasten versehen. Die Decke erhielt Akustikelemente um die Hörsamkeit zu verbessern.

Die Galerie wurde mit einer robusten Stahltreppe mit Industrieparketteinlage in den Trittstufen versehen. Auch der Hauptraum erhielt das selbe Parkett, um Hauptraum und Galerie auch gestalterisch zu verbinden.

Die bauzeitlichen Fenster des Raumes konnten bisher nur mit Hilfe einer Leiter geöffnet werden. Es war also ein verständlicher Wunsch das zu ändern. Entlang der Fensterfront entstand ein Möbel, das als Treppe zur Öffnung der Fenster, als Sitzmöbel sowie zum Verstauen von Arbeitsmaterialien dient.

Sanierung

Fassadensanierung Nienburger Straße

Hannover - Nordstadt

Fassadensanierung eines denkmalgeschützten Klinkergebäudes für Lehrbetrieb der Universität Hannover mit angeschlossener Versuchshalle für Strömungstechnik, Bearbeitung bei laufendem Betrieb in vier Bauabschnitten

  • Fassadensanierung und Sanierung einer Versuchshalle
  • Im Auftrag des Staatlichen Baumanagements für die Leibniz Universität Hannover
  • Planungsbeginn Juni 2014
  • Baubeginn Februar 2015 (in 4 Abschnitten mit dazwischenliegenden Baupausen)
  • Fertigstellung August 2019 (Sanierung im laufenden Betrieb)

Die historische Klinkerfassade war durch Verwitterung der Verfugung sanierungsbedürftig und durch die zahlreichen wenig geglückten partiellen Sanierungsversuche der letzten 30 Jahre aus denkmalpflegerischer Sicht unglücklich überformt. Die Fenster waren fast durchgängig undicht und in Ihrer Öffnungsfunktion durch Verformung stark beeinträchtigt. Der Dachrand war abgängig und ein wesentlicher Faktor für die starke Verwitterungsbeanspruchung der Fassade. Statische Schäden an Stürzen und aussteifenden Metallkonstruktionen mußten behoben werden.

Nach eingehender Schadensanalyse, Recherche in Archiven und Austausch mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurde ein Konzept erarbeitet, um möglichst viel historische Substanz zu erhalten, die Wiederherstellung denkmalpflegerisch korrekt durchzuführen und gleichzeitig die Anforderungen der Lehrnutzung an Schallschutz, Wärmeschutz, Sonnenschutz und Bedienbarkeit zu erfüllen. Dieses Konzept wurde dann in 4 Bauabschnitten umgesetzt.

Sanierung und Neubau Kfz-Halle

BBS Burgdorf

Burgdorf

Umbau und Sanierung einer Berufsbildenden Schule in Burgdorf mit Neubau einer Kfz-Halle zur Aufnahme weiterer Schüler und baulichen Anpassung an Lehrplan

  • Umbau und Sanierung sowie Neubau einer Kfz-Halle
  • Im Auftrag der Region Hannover
  • Planungsbeginn August 2014
  • Baubeginn Januar 2016 (Umbau im laufenden Betrieb in Bauabschnitten)
  • Fertigstellung November 2018

Die BBS Burgdorf wurde umgebaut, ergänzt und saniert, um ca. 650 zusätzliche Berufsschüler aus Hannover aufzunehmen, die überwiegend im Bereich Fahrzeugtechnik unterrichtet werden.

Die Fachtechnikbereiche wurden auf ein zeitgemäßes Ausstattungsniveau gehoben und das bauliche Umfeld in Bezug auf Akustik, Brandschutz und Gestaltung stark überarbeitet. Um den Anforderungen an die diversifizierte Ausbildung gerecht zu werden und insbesondere das Thema Elektromobilität angemessen lehren zu können, wurde eine Kfz-Halle neu errichtet.

Die Ausbildungsbereiche rund um das Thema Lebensmittel wurden ebenfalls grundlegend saniert und umgebaut, um in Fleischerei, Bäckerei, Küche und Speisesaal eine zeitgemäße Lehre zu ermöglichen.