Neubau

Solar-Carré

Brucknerweg - Laatzen

Die Wohnsiedlung zeichnet sich durch Solarenergie zum Anfassen aus. Schiebeläden aus Photovoltaikmodulen bespielen die Fassaden der Passivhäuser, alle Dächer sind mit Photovoltaik-Dachbahnen ausgestattet, der gemeinschaftliche Quartiersplatz wird solar beleuchtet.

  • Neubau von 5 Passivhäusern, 26 KfW-60-Häusern und 4 Effizienzhäusern 70, Projektsteuerung 
  • im Auftrag von Gundlach, Hannover
  • Planungsbeginn November 2005
  • Baubeginn September 2007
  • Fertigstellung Oktober 2010

Den Baustein dieser Siedlung bildet ein 3-geschossiger Reihenhaustyp in fünf Varianten. Variation der Achsbreiten und unterschiedliche Auslegung der Haustechnik bieten ein Spektrum vom kostengünstigen 110m²-Reihenmittelhaus bis zum hervorragend ausgestatteten 160m²-Passiv-Endhaus. Alle Häuser verfügen über eine optimal ausgerichtete Dachterrasse sowie über sorgfältig gestaltete Eingangsbereiche mit externen Abstellboxen.

 

Die Aussenanlagen stellen den Bewohnern neben zahlreichen Grünbereichen auch einen kleinen Quartiersplatz mit Spielgeräten und Wasserobjekten bereit, der wesentlich zur Identifikation der Mieter mit ihrem Quartier beiträgt. Die Wärmeversorgung übernimmt ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung, das nebenbei noch Strom generiert. In die Dachhaut ist eine Solaranlage zur Stromerzeugung integriert.

Sanierung

Passivhaus Am Soltekampe

Hannover - Badenstedt

Das Reihenendhaus aus den 60er Jahren wurde umfassend saniert, umgebaut, erweitert und durch Eingriffe in Haustechnik und Gebäudehülle auf Passivhausniveau ertüchtigt.

  • komplette Architekten-, Haustechnikplanungs- und Energieberatungsleistungen
  • im Auftrag von Levin/Reuter
  • Planungsbeginn Februar 2009
  • Umbaubeginn August 2009
  • Fertigstellung April 2010

Das Wohnhaus Baujahr 1964 passt sich durch den Ausbau des Dachgeschosses, durch das Entfernen einiger Raumtrennwände, das Verlegen der Treppe sowie durch die Erweiterung mit einem Eingangsvorbau an aktuelle Wohnbedürfnisse an.  

Der Einbau großer Südfenster, hochwertiger Dämmung aller Gebäudehüllflächen inklusive des Daches und der Einsatz einer hocheffizienten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung erlauben die Reduzierung des Heizwärmebedarfs von vorher ca. 100 kWh/m²a (berechnet nach EnEV) auf jetzt unter 14 kWh/m²a (bilanziert mit dem PHPP). Das Objekt hat am Passivhaustag 2010 teilgenommen.

Wettbewerb

Passivhäuser Rehmer Feld

Hannover

Im Zuge einer Grundstücksausschreibung im historischen Ortskern von Groß-Buchholz wurden Reihenhaustypen für eine Baugruppe und großzügige Kettenhaustypen und Doppelhäuser für einen Bauträger kombiniert.

  • Wettbewerb Bebauungskonzept
  • im Auftrag eines Bauträgers (meravis) und einer privaten Bauherrengruppe
  • Wettbewerbszeitraum März bis August 2006

​​​​​​​Die Gebäude für den Bauträger auf dem südwestlichen Grundstück weisen ein unterschiedliches Wohnflächenangebot auf, um den Grundstücksgrößen gerecht zu werden. Die Doppel- und Kettenhäuser bestehen aus dem gleichen Grundkörper. Variiert wird jeweils in Länge und den Anbauten. Die Kettenhäuser erhalten einen Anbau mit Dachterrasse, in den auch die Garage integriert werden kann. Die Grundrissgestaltung kann individuell auf die Raumbedürfnisse der Bewohner angepasst werden.

Durch einen gemeinsamen Grundkörper entsteht ein harmonisches Bild, die unterschiedlichen Verbindungsbauten durchbrechen die Reihe und schaffen Durchblicke. Die Giebelfassaden der orientieren sich zum Weg und zum Garten. Der Wohnweg und die Eingangsbereiche werden durch Mauern, Bänke und Vorgärten gestaltet, so dass hier ein attraktiver Straßenraum für junge Familien als Treffpunkt entsteht. Die Südfassade öffnet sich zum Garten und zur Sonne. Durch die zurückversetzten Anbauten sind die Terrassen zum Nachbarn abgeschottet. Die Dachterrassen erhalten zum nördlichen Teil eine Dachbegrünung. Die Auswahl der Materialen und Dachformen orientiert sich an den Vorgaben der Gestaltungssatzung.