Wettbewerb

Passivhäuser Rehmer Feld

Hannover

Im Zuge einer Grundstücksausschreibung im historischen Ortskern von Groß-Buchholz wurden Reihenhaustypen für eine Baugruppe und großzügige Kettenhaustypen und Doppelhäuser für einen Bauträger kombiniert.

  • Wettbewerb Bebauungskonzept
  • im Auftrag eines Bauträgers (meravis) und einer privaten Bauherrengruppe
  • Wettbewerbszeitraum März bis August 2006

​​​​​​​Die Gebäude für den Bauträger auf dem südwestlichen Grundstück weisen ein unterschiedliches Wohnflächenangebot auf, um den Grundstücksgrößen gerecht zu werden. Die Doppel- und Kettenhäuser bestehen aus dem gleichen Grundkörper. Variiert wird jeweils in Länge und den Anbauten. Die Kettenhäuser erhalten einen Anbau mit Dachterrasse, in den auch die Garage integriert werden kann. Die Grundrissgestaltung kann individuell auf die Raumbedürfnisse der Bewohner angepasst werden.

Durch einen gemeinsamen Grundkörper entsteht ein harmonisches Bild, die unterschiedlichen Verbindungsbauten durchbrechen die Reihe und schaffen Durchblicke. Die Giebelfassaden der orientieren sich zum Weg und zum Garten. Der Wohnweg und die Eingangsbereiche werden durch Mauern, Bänke und Vorgärten gestaltet, so dass hier ein attraktiver Straßenraum für junge Familien als Treffpunkt entsteht. Die Südfassade öffnet sich zum Garten und zur Sonne. Durch die zurückversetzten Anbauten sind die Terrassen zum Nachbarn abgeschottet. Die Dachterrassen erhalten zum nördlichen Teil eine Dachbegrünung. Die Auswahl der Materialen und Dachformen orientiert sich an den Vorgaben der Gestaltungssatzung.

Wettbewerb

Winkelhäuser Van-Gogh-Weg

Hannover

Eines der letzten unbebauten Grundstücke entlang der Walderseestraße in unmittelbarer Nähe zur Eilenriede wurde 2007 von der Stadt zum Verkauf angeboten - vornehmlich für private Bauherrengemeinschaften. Im Auftrag einer solchen Bauherrengruppe mit acht bereits feststehenden Parteien wurde ein Bebauungskonzept entwickelt.

  • Wettbewerb Bebauungskonzept
  • im Auftrag einer privaten Bauherrengruppe mit acht Parteien
  • Wettbewerbszeitraum August 2007

​​​​​​​Der Entwurf basiert auf dem Mix zwei verschiedener Hausformen. Während Winkelhäuser im mittleren Grundstücksbereich den Bezug zu der vorhandenen Nachbarbebauung mit freistehenden Villen herstellen, erzeugen Reihenhaustypen an den Enden eine städtebauliche Verbindung zu den östlich gelegenen, eher geschlossenen Nachbargebäuden. Am Grundstückseingang befindet sich eine "grüne Oase" als Antwort auf die Nähe zur Eilenriede sowie als fußläufige Erschliessung der Häuser.

Der Entwurf sieht drei Winkelhäuser sowie zwei Reihenhäuser vor. Beide Haustypen erstrecken sich über Erd- und Obergeschoss und verfügen über ein Staffelgeschoss mit angrenzender großzügiger Dachterrasse. Die Winkelhäuser weisen eine flexible Grundrissgestaltung des eingeschossigen Schenkels auf - dieser kann als Wohnraumerweiterung, Carport oder Garage in verschiedensten Kombinationen genau auf die Bauherrenwünsche abgestimmt werden.

Die Winkelhäuser bieten dreiseitig umschlossene, sehr private Außenbereiche mit optimalem Terrasenbereich in Süd-West-Ausrichtung. Die Reihenhäuser verfügen neben dem großzügigen Dachstudio mit Dachterrasse über einen Eingangsvorbau, der sich gestalterisch ins Gesamtkonzept einfügt und gleichzeitig die Unterschiede der Haustypen heraus arbeitet.

Die Versorgung der Häuser mit Heizwärme und Warmwasser wird über eine zentrale Wärmepumpe mit Erdreichwärmetauscher gewährleistet. Zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung wird auf den Dächern eine solarthermische Anlage installiert. Alle Häuser sind in einem hochwertigen Energiestandard geplant mit passivhaustauglichen Materialien, Aufbauten und Komponenten.

Wettbewerb

Weber-Haus

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Anlass und Ziel des Weberhaus Architektenwettbewerbs 2003 war „anders als die Anderen zu sein“ und mit einem Entwurf in Holztafelbauweise, der durch Architektur, Bautechnik und Preis hervorsticht, einen breiten und modernen Geschmack zu treffen.

  • Wettbewerb mit 60 Teilnehmern
  • im Auftrag von Weber Haus GmbH & Co. KG
  • Planungszeitraum November 2003 - Februar 2004
  • Auszeichnung als Preisträger Juli 2004

​​​​​​​Die Trennung der Baukörper in "Service" und Wohnen im Grundriss wird durch Versatz und differenzierte Gestaltung der Fassade auch nach aussen getragen. Die Grundrissorganisation wurde so angelegt, dass auf unterschiedliche Grundstückssituationen und Himmelsausrichtung reagiert werden kann.

Durch die mögliche Erweiterbarkeit der Module ist das Gebäude in unterschiedlichen Größen baubar und lässt sich ebenso mit drei Geschossen ausführen oder mit Wintergarten oder Einliegerwohnung erweitern. Auch die Dachform kann variiert werden.

Wettbewerb

Das Starterhaus-Konzept

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Im Rahmen des BHW Ideenwettbewerbs für ein preiswertes Haus, ausgelobt 1996 unter Schirmherrschaft von Bundesbauminister Klaus Töpfer, ging AKZENTE als 1. Preisträger hervor.

  • Architektenwettbewerb, nachfolgend Realisierung von ca. 30 Häusern an verschiedenen Standorten
  • Wettbewerbsbearbeitung 1997
  • Fertigstellung erstes Haus Oktober 1998

​​​​​​​Aufgabe war, ein kostengünstiges Haus für junge Familien zu konzipieren. Es sollte den Ansprüchen eines interessanten Grundrisses genügen, der kultiviertes Wohnen auf einer Wohnfläche von 110 m² zulässt. Zudem sollte es sich durch eine umweltgerechte Bauweise sowie einen sparsamen Energieverbrauch auszeichnen und die Möglichkeit einer flexiblen und individuellen Erweiterung besitzen, um den Bewohnern Freiräume und Entfaltungsmöglichkeiten bieten zu können.

Ein einfach erweiterbares Einfamilienhaus in Modulbauweise kommt dem Wunsch, preisgünstig bauen zu können, nach ohne ökologische, baubiologische und ästhetische Einschränkungen. Die ökonomischen Vorteile des Typenhauses wurden mit den Wahlmöglichkeiten des traditionellen Einfamilienhaus kombiniert. Der Entwurf trennt zwischen fixen, für alle Häuser gleichen Bauteilen und variablen „weichen“ Elementen, die vielfältig kombiniert und interpretiert werden können. In Kombination mit den Anbauten lässt sich ein weites Feld von Wohnwünschen Anforderungen abdecken.